Präeklampsie oder Hashimoto Thyreoiditis?

    • (1) 16.10.17 - 20:55
      anonymia147

      Guten Abend :)

      Es geht um meine zweite Schwangerschaft (2013) welche eigentlich Problemlos verlief.... bis auf die vorletzten Tage des ET----
      Ich bekam plötzlich Bluthochdruck... nicht extrem, aber hoch... bin dann Abends ins Krankenhaus weil ich mich unwohl fühlte und dort wurde dann gesagt Präeklampsie... (beginnende Schwangerschaftsvergiftung)!
      Es sollte dann am nächsten Morgen eingeleitet werden. Mir ging es nicht gut und der kleine sollte so ein Brocken werden und somit entschied ich mich für einen Kaiserschnitt...
      Das verlief soweit eigentlich gut. Die nächsten zwei Tage nach der Geburt waren der Horror... ich hatte ständig Bluthochdruck "Anfälle" und musste teilweise mit Valium runterkommen (zweimal). Dazu ständige Magnesium Infusion. Danach ging es mir langsam besser und am vierten Tag konnte ich langsam aufstehen ( was mir dann auch noch später eine dicke Blasenentzündung brachte). Nach sieben Tagen konnte ich endlich nach Hause und es ging mir nach einer Woche Blutdrucksenker wieder super und ich konnte sie absetzen.

      Seit dem plagt mich allerdings die Frage, war das wirklich eine Präeklampsie oder könnte es sein dass das mein Hashimoto war, der bis dato noch nicht erkannt wurde (erst Anfang 2014)
      Denn meine Blutwerde, Urinwerte usw waren alle Top... es war "nur" der Bluthochdruck...

      Liebe Grüße

      • Liebe Anonymia147,

        rückblickend eine Diagnose zu stellen, ist natürlich nicht möglich. Ganz generell ist es aber so, dass Deine Beschreibung der Beschwerden rund um die Geburt und der Tage danach klassischer Weise zu einer Präeklampsie passt. Auch die Tatsache, dass die typische Therapie gewirkt hat, legt doch nahe, dass die Kollegen im Krankenhaus korrekt ge-/behandelt haben. Eine Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, deren medikamentöse Einstellung sich in der Regel über mehrere Wochen zeiht.

        Für eine genaue Differenzierung solltest Du jedoch Deine Ärzte um Rat und Einschätzung bitten.

        Alles Gute!
        Dr. Endreß

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