Wieder schwanger nach Fg, rhesus negativ und anti d

    • (1) 27.11.17 - 16:30
      Inaktiv

      Hallo Frau Endreß,

      Ich brauche ihren Rat; ich bin in der 6. Woche schwanger und hatte in Juli eine fg.
      Meine blutgruppe ist rhesus negativ und im Krankenhaus hätte man mir nach der AS gesagt das ich dieses anti d nehmen muss damit mein Körper keine Antikörper gegen ein Baby bilden kann.
      Nun weiß ich das es in der 2. SS nochmal aufgefrischt werden muss, können Sie mir sagen wann?
      Was wäre im Falle von SB , muss ich es dann auch spritzen lassen?
      Das macht mir jetzt ein wenig Sorgen und einen Termin habe ich erst in 1 Woche und mein gyn ist im Urlaub....
      Danke ihnen

      • Liebe Steffij2017,

        im Rahmen dieses Forums können und dürfen wir keine individuelle Behandlung, Beratung und Therapie durchführen. Ich hoffe, Du hast Verständnis dafür. Bitte wende Dich mit Deiner Frage an Deinen Frauenarzt.

        Nur so viel als allgemeine Information:
        Die Rhesus-Prophylaxe, die die Schwangere erhält, verhindert die Bildung von Antikörpern gegen den Rhesusfaktor der Blutzellen des Kindes. Die Rhesus-negative Schwangere erhält deswegen eine Spritze in der zweiten Schwangerschaftshälfte (sog. Anti-D-Prophylaxe 28.-30. SSW) und nach der Geburt. Früher in der Schwangerschaft wird zusätzlich eine Spritze gegeben, wenn es zu Blutungen kommt, bei Eingriffen wie z.B. einer Fruchtwasseruntersuchung oder bei einer Fehlgeburt.

        > Die embryonale Blutbildung beginnt in der 3. Woche p. c., wobei das Rhesus-Antigen bereits ab dem 30. bis 45. Tag p. c. voll ausgebildet ist. Fetomaternale Transfusionen wurden bereits ab der 4. Woche p. c. beobachtet. Daher muss bei allen Vorkommnissen und Eingriffen in der Schwangerschaft, die zu einem Übertritt fetaler Erythrozyten in den mütterlichen Kreislauf führen können, wie z. B. nach jeder Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie sowie ab der 6. SSW nach Zwischenblutungen, Abort, Interruptio, Extrauteringravidität, Blasenmole, Gestose mit hohen diastolischen Werten über 100 mmHg und Bauchtrauma eine Rhesusprophylaxe durchgeführt werden (Behrens et al., Seite 813 und Seite 820).< (Quelle: http://www.immun-experte.de/fragen-zur-rhesusprophylaxe)

        Alles Gute!
        Dr. Endreß

Top Diskussionen anzeigen