Beschäftigungsverbot

    • (1) 06.06.18 - 11:27

      Hallo, ich muss mich mal mit einem Anliegen an Sie wenden. Ich liege tatsächlich seit Nächten wach und träume auch schon davon. Ich bin heute seit einer Woche krank geschrieben, denn ich hatte vor einer Woche Blutungen. Ich bin Bürokauffrau und eigentlich spricht nichts dagegen weswegen weiter zu arbeiten. Ursprünglich hatte ich auch geplant weiterhin normal
      Arbeiten zu gehen und dann im November dank resturlaub aufzuhören. Nun hat sich die Situation bei mir auf der Arbeit aber so zugespitzt: Mein Chef ist immer schon impulsiv und rastet leicht aus. Schreit einen an, wirft mit allem was er in die Finger bekommt um sich etc. Letzte Woche ist er mir und meiner Kollegin gegenüber so ausgeklink, dass er beinahe einen Stuhl nach uns geworfen hat. (Er hatte diesen schon in der Han, hat ihn aber anstattdessen auf einen unbesetzten Platz geschleudert! Man hat aber gesehen und da waren die Kollegin und ich uns einig, dass er ihn erst zu ins schleudern wollte) Noch am gleichen Abend hatte ich die Blutungen. Wir arbeiten in einer eh schon stressigen Branche (Wasserschäden, Schimmelsanierung)in dem die Kunden immer angespannt sind und das Stresslevel dementsprechend hoch ist. Aber seit dem Vorfall muss ich echt sagen dass ich richtig Angst vor meinem Chef habe! Und ich weiß noch ob er sich das nächste mal auch besinnt. Ich hab meiner Frauenärztin davon erzählt und war auch wirklich total mit den Nerven am Ende. Sie hat mich erst mal bis zum nächsten Termin morgen krank geschrieben. Aber jetzt hab Ich total Angst kein BV zu bekommen. Natürlich könnte ich mich weiter krank schreiben lassen, aber der Verdienstwegfall würde zu diesem Zeitpunkt wirklich kaum zu verkraften sein. Nach der Elternzeit werde ich auch nicht ins Unternehmen zurück kehren.

      Ist die o.g. Situation ausreichend für ein BV? Ich bin übrigens morgen in der 9. SSW.


      Mit freundlichen Gruß und dank im
      Voraus...

      • (2) 07.06.18 - 21:06

        liebe baby002,

        ich verstehe ihre Sorge und das das so keine gute situation ist für sie. Grundlegend ist aber eine medizinische Indikation für ein BV nötig. Das liegt so nicht vor, sondern ist ja eher ein privates und menschliches Problem mit ihrem bisherigen Chef. Ein BV zu erteilen liegt nun im Ermessen ihres Arztes. GGF ist aber auch ein klärendes Gespräch auf der Arbeit mit einem gemeinsamen Plan sinnvoll. Alles Gute!, fw

Top Diskussionen anzeigen