Chemikalien am Arbeitsplatz

    • (1) 26.09.18 - 01:41

      Hallo, ich arbeite bei einem Reifenhersteller. Ich fasse durch meinen Arbeitsplatz alle möglichen Mischungen an (dort sind die unterschiedlichsten Chemikalien unvernetzt (bsp: wie ein roher Teig) eingearbeitet; zb Beschleuniger, Verzögerer, Schwefel als Vernetzter, Mineralöle usw). Wir haben offiziell keine Gefahrenstoffverordnung am Arbeitsplatz, die Chemikalien liegen ja nicht mehr "pur" vor. Wir tragen normale Arbeitshandschuhe aus Stoff. Des öfteren habe ich kleine Risse an der Nagelhaut und auch schon mal eine starke Abschürfung am Fingergelenk gehabt. Ich weiß sie sind nicht der Betriebsarzt, den kann ich aber auch nicht fragen. Ich will schwanger werden. Was denken Sie, bin ich sehr vorbelastet durch meine Arbeit ein behindertes Kind zu bekommen? Kann ich damit rechnen das Schäden abgewendet werden wenn ich gleich zügig nach einem positiven Test den Arbeitsplatz wechsel? Im Betrieb arbeiten sehr wenig Frauen. Die Männer sind da der Falsche Ansprechpartner und eine Schwangerschaft ...naja...lästig. Das diese Arbeit generell nicht gesundheitsfördernd ist weiß ich, aber wie gut ist der Embryo geschützt?
      Vielen Dank

      • Hallo mietztetatze,

        da bin ich tatsächlich leider nicht ihr richtiger Ansprechpartner, da das das Feld eines Arbeitsmediziners ist. Der kann den Umgang mit bestimmten Stoffen einschätzen und auch wissen ob diese Teratogen sind ect. Der würde dann auch im Falle einer Schwangerschaft zb ein BV aussprechen. Ich denke damit kennt sich sonst kein normaler in der Praxis arbeitender Frauenarzt so detailliert aus. Sie können ja unverbindlich, er hat Schweigepflicht, mit ihrem BA reden...?! grüße, fw

        • Hallo, danke für Ihre Zeit. Das mit der Wunde ist ca 3 Monate her. Der Menschlichekörper baut doch auch Giftstoffe ab. Wie bei Starken Medikamenten und Drogen. Kann man so etwas ein bisschen vergleichen? Vielen Dank

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