Tubarabort ohne medizinische Einwirkung

    • (1) 15.12.18 - 14:47

      Guten Tag, wissen Sie ob der Körper es schafft embryonales Gewebe von alleine abzubauen? Ich hatte vor 4 Monaten einen Tubarabort. Dass es sich bei mir um eine Eileiter-Schwangerschaft handelte wurde erst nach der Abbruchblutung entdeckt, da obwohl nichts mehr in der Gebärmutter zu sehen war mein ßHCG bei fast 8.000 stand schauten die Ärzte nochmal genauer hin. Der ßHCG sank seid der Abbruchblutung jedoch kontinuierlich ohne medizinische Einwirkung. Anfangs schnell (innerhalb einer Woche auf 4000) danach langsamer. Da ich weitgehend Beschwerdefrei war kam mir mein Arzt entgegen und beschloss sich abzuwarten. Mein Arzt kontrollierte den Blutwert und das 3,9cm große Embryonale Gewebe in meiner Eileiter engmaschig. Das ßHCG war schließlich nach über 2 Monaten bis auf 0 gesunken. In der Zwischenzeit hatte ich (schön bei den Ultraschall - Kontrollen zu sehen) 3 Zyklen mit Eisprung. Jedes mal auf der Betroffenen Seite. Dabei hatte ich nur zum Zeitpunkt des Eisprungs kurz heftige Schmerzen. Leider ist das Embryonale-Gewebe gerade mal um 0,4 cm kleiner geworden. Und hat sich optisch etwas verändert. Jedoch steckt es immer noch in der Tube. Ich ließ eine Durchlässigkeitsuntersuchung Vaginal durchführen. Um den anderen Eileiter auf seine Durchlässigkeit zu überprüfen und verbessern , und um ggf die Verstopfung im betroffenen Eileiter zu lösen. Der andere Eileiter ist jetzt schön frei und durchlässig, an dem Betroffenen Eileiter tat sich nichts. Ich weiß nun aber dass es sehr weit vorne sitzen muss. Der Arzt welcher die Durchlässigkeit untersuchte meinte jedoch , dass das ja Fremdes Gewebe für meinen Körper sei und ich auf jeden Fall unters Messer sollte. Da ich keine Beschwerden habe beschloss ich noch ein wenig damit zu warten.

      Jetzt zum eigentlichen Problem:

      Mein 4 Eisprung war auf der "guten" Seite und zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst wie groß das Restgewebe ist. Ich war bisher immer von 0,39 cm ausgegangen (so richtig gute Informationen habe ich nie erhalten, immer nur so pöapö). Dementsprechend waren wir als der Eisprung auf der guten Seite stattfand nicht so super vorsichtig. Wir haben es nicht drauf angelegt, aber nun bin ich wieder Schwanger. 
      Ich habe nun Angst, dass es zu Problemen kommt da das abgestorbene Gewebe noch in der anderen Eileiter steckt und vielleicht meine zweite Schwangerschaft, das Kind oder mich gefährdet. 
      Wenn mein Körper in der Lage ist das Gewebe weiter abzubauen, wäre es ja nicht schlimm. Aber der andere Arzt meinte er könne es eben nicht ....
      Bei der Behandlung mit MTX baut der Körper doch auch das "fremde" Gewebe ab oder? Wie lange dauert bis der Körper bei der MTX -Behandlung das Gewebe abgebaut? Wie schnell oder langsam beim Abbau ist normal? Wie schon gesagt, nach fast 4 Monaten ist es gerade mal von 3,9 auf 3,5cm geschrumpft.

      Ich würde mich freuen wenn Sie mir etwas darüber sagen können!

      Liebe Grüße

      • Hallo l.,

        das ist ja ziemlich schlecht gelaufen. Gewebe in der Tube zu belassen, ohne medizinische Einwirkung, von mehren Zentimetern ist schlecht da sie jetzt tatsächlich ein Problem haben. Das Gewebe kann dort jederzeit eine Blutung, Infektion ect hervorrufen. Auch kann es im Einzelfall theoretisch entarten. Man hätte das Gewebe entfernen oder damals MTX geben müssen. Ich würde nicht empfehlen einfach abzuwarten was passiert in dieser Schwangerschaft sondern sich mit einem kompetenten Arzt oder in der Klinik beraten zu lassen was nun gemacht wird. Alles Gute, fw

        • Vielen Dank für die Antwort, aber tötet MTX das Gewebe nicht einfach nur ab und es muss dann dennoch vom Körper abgebaut werden? Denn tot ist das Embryonale-Gewebe bereits.

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