Lupus-Koagulans / Ass100?

    • (1) 28.12.18 - 22:14

      Hallo,
      Ich hatte nach meinem MA mit Entwicklungsstopp in der 12ten SSW eine Gerinnungsdiagnostik machen lassen.
      Dabei wurden leicht erhöhte Werte bei Lupus-Koagulans festgestellt, alles andere war unauffällig.
      Meine FÄ ist eher vorsichtig und erwähnte schon vor dem Ergebnis, dass man eine prophylaktische Einnahme von ASS100 überlegen könnte. Die Gerinnungsspezialistin sprach das auch an (Prophylaxe mit ASS und Heparin), würde das aber empfehlen wenn es diesmal wieder schiefgeht (bin aktuell in der 8ten SSW, und ich sehe das weniger neutral und möchte mit allen Mitteln vermeiden, dass es wieder schief geht). Sie meinte eine Prophylaxe mit ASS wäre denkbar, die Wirksamkeit umstritten und führte als Gegenargument an, dass Medikamente in der Schwangerschaft „immer so eine Sache“ sind.

      Von beiden Ärzten habe ich also aktuell eine Art „könnte man probieren“ Haltung. Meine Hebamme sprach sich deutlich dafür aus, ASS100 einmal täglich einzunehmen.

      Ich würde mich über eine weitere Fach-Einschätzung freuen. Würden sie die Einnahme empfehlen, oder ist das Risiko für den Fötus höher als das potentielle Nutzen?

      Ich nehme ansonsten Metoprolol 47,5mg täglich (damit ist mein Blutdruck gut eingestellt, Embryo bei der letzten Untersuchung gut entwickelt), und 200mg Progesteron abends, ebenfalls vorsorglich, da ich an 5+0 eine leichte SB hatte (die SB haben seit der Einnahme komplett aufgehört).

      • Hallo nein miez,

        ich würde mich auf das urteil des Gerinnungsmediziners verlassen. Normalerweise wird noch ein Lupus Bestätigungstest gemacht und dann steht die Indikation fest für eine Medikamentengabe wie ASS falls positiv. Besprechen sie das dort nochmal. Jedes Med kann theoretisch auch Nebenwirkungen wie zb Blutungen hervorrufen, weswegen man es eben nicht komplett unkritisch bei allen Schwangeren anwenden sollte. Alles gute, fw

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