Cerclage/FTMV/Pessar

    • (1) 21.01.19 - 18:43

      Hallo Frau Weigert,

      es gibt ja verschiedene Möglichkeiten und Techniken um einen Muttermund zu verschließen. Nach was entscheiden denn die Ärzte was gemacht wird?
      Was ist denn bei einer echten Zervixinsuffizienz am sinnvollsten?
      Ich hab jetzt schon öfter gehört, dass ein FTMV nach Saling gemacht wird, wenn man einen Spätabort durch Muttermunderöffnung aufgrund einer Infektion hatte.

      Ich habe einen Spätabort in der 23. Ssw erlebt, es konnte aber keine Infektion festgestellt werden. Man geht bei mir davon aus, dass ich eine Gewebeschwäche habe und deshalb mein Baby nicht halten konnte.
      Was ist denn in meinem Fall dann am sinnvollsten? Was stützt denn den Muttermund am besten?
      Ich hab große Angst, dass ich aufgrund meiner Muttermundschwäche nie ein gesundes Baby austragen kann.

      Vielen Dank.

      • was ich noch dazusagen wollte...
        3 Wochen zuvor war bei der Vorsorge keine Verkürzung des Gebärmutterhalses feststellbar. Dieser lag bei 4 cm.
        Als ich dann ins KH kam war der MuMu bereits 6 cm geöffnet.

        • Hallo Steffi,

          das tut mir sehr leid. Wenn es keine Infektionsproblematik oder andere Ursache gab kann man in der nächsten Grav einen prophylaktischen TMV machen. Aber auch diese OP hat Risiken bis zum vorzeitigen Blasensprung weswegen die Indikation gut überlegt werden sollte. Große Perinatalzentren führen das durch und beraten sie dazu auch vorher gut. Cerclage ist eher ein notfallmäßiger Verschluß. Wenden sie sich im Zuge einer frühen Schwangerschaft zeitnah an ein Zentrum. Alles Gute, fw

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