Schmierblutung in Monsterzyklus - PCO

Guten Abend!

2009 wurde bei mir vom Gynäkologen PCO diagnostiziert. Seiner Aussage nach waren bei mir hierfür die Eierstöcke das "Problem". Mit Metformin wurde ich zweimal schwanger, seitdem hatte ich wieder die Pille genommen.

Nun habe ich im August aus anderen Gründen die Pille abgesetzt (kein Kinderwunsch), seitdem werden die Abstände zwischen den Blutungen immer größer. Im Januar wurde dann zuletzt mit MPA Gyn5 eine Blutung ausgelöst, da ich einen Zyklus von mehr als 60 Tagen hatte.

Nun hatte ich heute einen Termin bei einer Endokrinologin. Es wurde Blut abgenommen um eine komplette Basisdiagnostik zu machen, zudem soll ich einen Speicheltest abgeben um die Nebenniere zu überprüfen.

Zeitgleich bin ich mittlerweile an Zyklustag 72 angelangt und habe seit einigen Wochen fast täglich braunen Ausfluss bzw. leichte Schmierblutungen. Ein Eisprung hat nicht stattgefunden bisher. Nächsten Freitag habe ich einen Termin beim Gynäkologen, auch weil die Endokrinologin meinte es sollte einfach mal nochmal ein Gynäkologe auf die Eierstöcke gucken wie sie aussehen (es ging darum ob ich die Pille wieder nehmen sollte).

Ich habe Angst vor Gebärmutterschleimhautkrebs oder Eierstockkrebs, was ja eine Spätfolge von PCO sein kann. Wäre es hier sinnvoll wieder einmal mit MPA Gyn eine Blutung auszulösen? Oder würde mir dies den Speicheltest nächste Woche verfälschen? Hängen die Schmierblutungen mit dem langen Zyklus zusammen?

Ich habe panische Angst dass irgendetwas "Schlimmes" bei der Hormonuntersuchung oder beim Eierstockultraschall herauskommt. Ich glaube hier habe ich den Fehler begangen das Internet zu befragen.

Die Besprechung beim Endokrinologen ist erst in 6 Wochen :-(, der Termin bei meinem Gynäkologen am Freitag nächste Woche. Bis dahin werde ich wahnsinnig, ich bin ja jetzt nervlich schon total am Ende...

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hallo ...,

ich verstehe ihr Problem, aber sie sind da schon wie beschrieben in guten Händen und es werden alle erforderlichen Tests gemacht. Angst vor krebs ist in diesem Zusammenhang sicher etwas übertrieben so akut. Sie haben generell ein erhöhtes Risiko aber es gibt ja aktuell keinen Anhaltspunkt dafür , richtig?Um zu beurteilen ob ein Hormonpräparat gegeben werden sollte oder ein anderes endokrinologisches Problem vorliegt kann man erst nach den zahlreichen Tests sagen. Bleiben sie ruhig und warten sie bitte die folgenden Untersuchungen ab. Grüße, fw