Metoprolol in der SS / Blutdrucksorge

    • (1) 08.04.19 - 14:25

      Huhu!

      Ich bin aktuell in der 23 SSW und nehme schon seit Beginn der SS Metoprolol ein (Bluthochdruck bestand schon vor SS, teilweise latent).
      In Absprache mit meiner Hausärztin nehme ich bisher nur die halbe Dosierung die mir mal ursprünglich (vor der SS) verschrieben wurde. Auf meinem Rezept steht noch 2x täglich 47,5mg. Aktuell halbiere ich die Tablette und nehme morgens und abends 23,75mg.
      Ich kam damit die ersten 20 Wochen super hin, der Blutdruck war (mit wenigen Ausnahmen wegen Aufregung) immer sehr gut eingestellt. Er lag oft 125/75 im Schnitt.
      Nun bemerke ich in den letzten Wochen wieder zunehmend höhere Werte. Noch nichts was mich wirklich ängstlich werden lässt, aber der Schnitt wird höher. Ich messe aktuell öfter um 145/85. Es sind auch immer noch normale Werte dazwischen (126/76 zuletzt), aber ich merke wie bei den Routinemessungen der Wert oft leicht erhöht ist. Einmal auch um 155/90 ohne besonderen Grund. Kann ein simples "Treppe hochlaufen" oder Duschen für den leichten Anstieg verantwortlich sein? Wenn ich im Büro messe (sitzende Tätigkeit) sind die werte meist immer noch gut.

      Meine nächste Routineuntersuchung ist am 24.4.. Ich hatte überlegt dann anzusprechen was mir aufgefallen ist. Reicht das wenn die Werte so bleiben, oder sollte ich vorher schon mal beim Hausarzt / Gyn vorstellig werden?
      Die Messungen beim Gyn sind selbst sind leider nicht aussagekräftig, ich bin dort immer sehr aufgeregt, der Blutdruck entsprechend jedes mal etwas zu hoch. Das weiß die Ärztin aber, und auch, dass ich zu Hause regelmäßig messe, und bisher waren wir nie besorgt weil die Werte unter Ruhe immer in Ordnung waren.

      Wenn sich beim Arzt ergeben würde ich müsste das Metoprolol wieder wie ursprünglich dosieren, muss ich mir um den Fötus Sorgen machen? Ich weiß, dass das Metoprolol plazentagängig ist und das Baby ungefähr das gleiche "abbekommt" das ich einnehme.

      • Hallo nein miez,
        um den RR Anstieg abzuklären und ggf weitere Risikofaktoren auszuschließen die damit einhergehen könnten( Eiweiß im Urin, Ödeme...Dopplerwerte ) ist eine Untersuchung zeitnah beim Gyn ratsam. Da sollte sich ihr HA nicht einmischen. Wenn der RR zu stark gesenkt wird droht eine Unterversorgung des Babys mit unzureichender Durchblutung und Wachstum. Metoprolol ist ein gängiges Medikament und getestet in der Schwangerschaft. Alles gUte, fw

        • Vielen Dank.
          Habe ich gemacht, Dopplersono wurde durchgeführt. Alles gut beim Baby. Auch der RR ist für Schwangere noch im Rahmen, ich habe aber auch schon konkrete Anweisungen bekommen worauf zu achten ist und ab wann ich mein Medikament höher dosieren sollte.

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