Persistierendes hcg, Reste einer (Eileiter) Schwangerschaft oder BlasenMole?

    • (1) 13.05.19 - 20:18

      Hallo!

      Bei mir wurde im Oktober 2018 ein Windei festgestellt, eine Fruchthöhle war sichtbar jedoch kein Embryo. Ich hatte dann einen Abgang mit cytotec, leider wurden erst 2 Monate später Reste der Schwangerschaft entfernt (durch eine gebärmutterspiegelung), hier wurde laut OP Bericht kein Hinweis auf bösartiges Gewebe gefunden. In der ganzen Zeit war nie von Blasenmole die Rede.

      Anfang Januar hatte ich wieder einen positiven SST, 2 Wochen später aber einen vermeintlichen (?) Abgang, mit viel Gewebe und wehenartigen Schmerzen. Der 10er test war unmittelbar danach wieder negativ.

      Anfang Februar hatte ich erneut einen positiven Test, der hcg Spiegel stieg jedoch nicht ordnungsgemäß an und so erhielt ich bei hcg knapp 1000 eine Bauchspiegelung wegen Verdacht auf elss. Es wurde aber nichts gefunden. Hcg stieg bis 1700 an, ich erhielt 1 Woche nach der Bauchspiegelung eine Ausschabung, hcg fiel am Tag danach auf 1100 und sank erst weiter, ehe er leider wieder stieg. Im ausgeschabten Gewebe wurde angeblich kein schwangerschaftsgewebe gefunden, wieso sank der Wert dann aber direkt nach der ausschabung?

      Es folgten insgesamt 3x MTX über einen Zeitraum von 6 Wochen, jedes smal sank der Wert sehr gut, stieg nach Entlassung dann jedoch wieder an, zuletzt Betrug er nur noch 8 und stieg doch wieder, vor einer Woche lag er bei 88.
      Dieses Krankenhaus möchte nun in 2 Wochen eine gebärmutterspiegelung machen und meint, es könnten noch Reste der Schwangerschaft vom Windei im Tubenwinkel sein.

      Zwecks zweitmeinung ging ich in ein zweites Krankenhaus, wo mir sofort die Vermutung einer Blasenmole überbracht wurde, die bereits sogar gestreut haben könnte. Nun soll ich ins CT, um zu sehen, ob die Zellen irgendwo anders im Körper wuchern. Ich habe panische Angst, jetzt Krebs zu haben, dabei wollte ich doch nur schwanger werden.

      Kann es denn wirklich eine Blasenmole sein? Hätte das nicht damals perf Ultraschall oder bei er Untersuchung des Gewebes bei entfernung der schwangerschaftsreste bemerkt werden müssen?

      Kann es nicht sein, dass wirklich noch Reste in einem Winkel sitzen, an den man bei der blinden ausschabung nicht herankam?

      Wurde ich eventuell zu schnell nach der gebärmutterspiegelung schwanger und hat sich vielleicht an der Narbe dort etwas angesiedelt, was nun hartnäckig da sitzt?

      Die Variante Blasenmole bereitet mir solche Angst, kann es keine andere Erklärung geben?

      • (2) 14.05.19 - 11:35

        hallo lisi,

        warum der HCG nun wieder steigt kann ich natürlich auch nicht wissen. Abgeklärt werden sollte das aber, das Molenerkrankungen zwar selten auftreten aber ggf schaden anrichten können. Vielleicht ist es aber auch nur Gewebe was irgendwo fest hängt. Da das aber kein Arzt wissen kann muss nun Diagnostik oder zunächst eine HSK/ Abrasion gemacht werden. Finde ich einen durchaus logischen Weg. Wie sich das nun mit ihren Vorstellungen deckt sollten sie im Gespräch mit den behandelnden Kollegen erörtern und festlegen. Alles Gute, fw

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