Ständig Blutungen: Gerinnung / Progesteron?

    • (1) 26.05.19 - 22:59

      Ich habe seit bereits einigen Jahren (fast) jeden Zyklus Zwischenblutungen (auch klare, rote Blutungen ca. in der Hälfte meines Zyklus & Schmierblutungen vor jeder Periode). Mein Zyklus ist auch sehr unregelmäßig... Vor 3 Jahren habe ich deswegen nach Rü mit meinem FA die Pille gewechselt. Da die Symptome aber gleich geblieben sind habe ich die Pille wieder abgesetzt. Wir verhüten seitdem mit Kondom.

      Nach dem Geschlechtsverkehr mit meinem Freund kommt es fast immer zu einer Blutung – entweder unmittelbar danach oder 1-2 Tage später. Mein Frauenarzt weiß davon, jedoch hatte ich bislang nicht das Gefühl, dass er darin ein großes "Problem" sieht. Die Blutungen belasten mich sehr und auch meine Beziehung. Wir schlafen nur noch alle 2 Monate miteinander. So war es auch wie ein kleines Wunder, dass ich im März schwanger wurde. Leider konnte ich die Schwangerschaft nicht halten. Nach verspäteter Einnistung, Hämatom neben der Fruchthöhle und freier Flüssigkeit in der Gebärmutter, kam es in der 9. Woche zur verhaltenen Fehlgeburt. Vor 4 Tagen musste ich zur Ausschabung, weil die natürliche Fehlgeburt unvollständig war.

      Natürlich bin ich durch die jüngsten Erlebnisse in der Schwangerschaft nochmal mehr verunsichert. Ich überlege, ob ich einen Progesteronmangel oder eine Gerinnungsstörung haben könnte?

      Ich hatte schon beim letzten Besuch beim FA versucht das anzusprechen, aber das Gefühl, es ist 1. keine Zeit da und 2. dass er denkt, ich bin nur so verunsichert wegen der Fehlgeburt… Ich hatte unabhängig von der SS eigentlich schon früher vorgehabt die Blutungen nochmals mit dem FA abzuklären, allerdings musste ich wiederholt wegen außerplanmäßigen Blutungen meinen Kontrolltermin absagen. Jetzt vermischen sich leider mit der FG zwei Dinge miteinander, die vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben, vielleicht aber auch doch!?

      Kann ich meinen Frauenarzt bitten die o.g. Tests durchzuführen oder eine Überweisung zu schreiben? Oder kann ich z.B. auch ohne Überweisung einen Gerinnungsexperten aufsuchen?

      Ich kann auf alle Fälle nicht einen neuen Schwangerschaftsversuch wagen solange ich den Grund für die Blutungen nicht kenne. Verstehen Sie mich?

      Danke für's Lesen #blume
      Viele Grüße

      • (2) 27.05.19 - 21:02

        hallo sch.,

        die wiederkehrenden Blutungsstörungen müssen ja eine Ursache haben. Dafür kommen natürlich Hormonstörungen als auch zb Infektionen an der Gebärmutterschleimhaut in Frage. Hormonstörungen bekommt man per Zyklusmonitoring raus, Blutwerte plus US an versch. Punkten im Zyklus. Dann wäre es ggf sinnvoll ihnen in der 2 ZH ein Progesteronpräparat zu geben um zu sehen ob das dann einen verbessernden Effekt hat. Grundlegend können sie sich per Überweisung bei einem Endokrinologen zur Klärung oder auch bei ihrem Gyn zur weiteren Diagnostik vorstellen. Für eine Gerinnungsdiagnostik brauchen sie auch eine gezielte Überweisung. Bezüglich der Schwangerschaft kann man keine Aussage machen, da es bei bis zu 20-30 % der Frauen in der Frühschwangerschaft aus verschiedensten Gründen zum Abort kommen kann. Alles Gute, fw

        • (3) 27.05.19 - 21:30

          Liebe Frau Weigert, vielen Dank für die schnelle Antwort und Ihre Einschätzung! Ich versuche es bei der morgigen Kontrolle der Ausschabung anzusprechen. Falls es wieder nicht klappt, weil ich nur einen "Kurztermin" habe, könnte mein Hausarzt auch eine Überweisung schreiben?

          Leider habe ich heute herausgefunden, dass auch mein Blutdruck extrem erhöht ist: 151 zu 107 (Ruhepuls 91). Bei der OP auch schon 140 zu 90. Stress? Also leider noch ein weiteres Thema für die morgige Untersuchung... :-(

          Vielen Grüße
          scheseka

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