Belastung

    • (1) 08.10.19 - 10:58
      Murmelchen_3

      Liebe Frau Dr. Weigert,

      Ich bin in der 17 ssw. Leider ist meine Mutter vor zwei Wochen an Krebs verstorben. Damit umzugehen fällt mir sehr schwer. Ich reiße mich tagsüber für meine zwei kleinen Kinder zusammen.

      Als ich gestern Abend alleine war bin ich weinen zusammen gebrochen. Ich habe so heftig geweint und habe alles mal rausgelassen was sich die letzten Tage angestaut hat. Man könnten sagen, dass ich einen weinkrampf hatte.

      Nun Plagt mich das schlechte Gewissen gegenüber meinem ungeborenen. Ich habe Angst, dass es ihm jetzt nicht mehr gut geht.Deswegen zum Arzt möchte ich nicht. Aus Angst mich lächerlich zu machen.

      Etwas Unterleibsschmerzen bzw ein ziehen verspürte ich gestern Abend. Heute habe ich keine Beschwerden.

      Kann dieser weinkrampf meinem Kind geschaden haben? Bzw kann so eine Belastung zum Tod des ungeborenen führen?

      Liebe Grüße und vielen Dank.

      • hallo,

        das tut mir sehr leid! psychische Belastungen führen nur sehr selten zu wirklichen organischen Problemen oder Veränderungen des Babys. Aber trotzdem sollten sie sich nun auch um sich selbst kümmern und ggf eine Gesprächstherapie oä in Anspruch nehmen wenn sie diese Belastung gerade nicht aushalten können oder sich damit überfordert führen. Das ist durchaus normal ich so einem Ereignis. Sprechen sie mit ihrem Arzt darüber bitte, alles gute! fw

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