Wie lange hemmt MTX den Folsäurespiegel?

    • (1) 19.11.19 - 16:12

      Wie lange wird bei einer Single Dose Methotrexat (i.m.) Injektion die Folsäure im Körper „angegriffen“? Ich hatte Ende April nach einer Eileiterschwangerschaft eine einmalige Methotrexatgabe. Die Gynäkologen waren sich uneinig über den Zeitraum, in dem ich unbedingt verhüten solle - von einen Zyklus abwarten bis 1 Jahr war alles dabei. Ich habe im Mai begonnen Femibion 1 zu nehmen (nicht tgl, Aber ca 2-3 mal die Woche) - im August durfte ich positiv testen - soweit so gut - nur die Einnahme von Femibion gestaltete sich schwierig, da ich immer nach der Einnahme Magen-Darm Beschwerden bekommen habe, ernähre mich ansonsten aber ausgewogen und seit der SS habe ich besonders Lust auf Fleisch - muss ich mir Sorgen machen dass mein Folsäurespiegel bei Eintreten der SS zu niedrig war für eine normale Entwicklung? Derzeit (12+0) scheint klinisch und auch im Sono alles zeitgerecht entwickelt - nun bleiben mir nur noch wenige Tage für die Entscheidung für die Nackenfaltenmessung. Würde man im Sono in dieser Woche bspw schon einen offenen Rücken feststellen können? Würde das auch im „routineschall“ festgestellt werden können?

      • (2) 21.11.19 - 10:40

        hallo, ich hab auch mal gelernt dass man 1 Jahr verhüten sollte. Aber nun sie ja schwanger und empfehlenswert ist auf jeden fall eine frühe feindiagnostik in Verbindung mit der NT. Der Folsäurespiegel war ggf tatsächlich nicht in dem optimalen Bereich leider, vG fw

        • (3) 21.11.19 - 14:10

          Liebe Frau Weigert,

          Ich wollte Ihnen noch kurz Rückmeldung geben bzgl. der Feindiagnostik, ich hatte gestern kurzfristig bei meinem FA einen Termin bekommen - 4 Kammerblick oK, Trikuspidalklappen Doppler normal, Nasenbein vorhanden, Schädel/Hirn erscheint normal, Bauchwand erscheint normal, Magen sichtbar, Blase/Nieren sichtbar, Hände bds darstellbar ,Füße bds darstellbar, adjustiertes trisomierisiko für 21,18 und 13 liegt bei >1:200000 , NT 1,6mm, Ductus venosus PI 1,030 - also alles sehr unauffällig.

          Bzgl Mtx habe ich auch nochmal mit meinem Arzt gesprochen, den genauen Halbzeitwert konnten wir leider nicht ermitteln aber es würde sich um ein paar Stunden handeln, erinnerte sich mein FA. Mittlerweile ist im Beipackzettel die Zeit in der man verhüten solle auf 6 Monate herabgesetzt worden, es ist aber auch vermerkt, dass wenn zum Zeitpunkt der Empfängnis kein MTX eingenommen wurde ein unauffälliger Schwangerschaftsverlauf beobachtet wurde. Diese Daten beziehen sich alle auf eine wöchentliche Einnahme von 30mg - da es sich bei mir aber um eine einmalige Injektion von weniger als 30mg handelte, die bei Eintreten der Empfängnis bereits 4 Monate zurück lag und zusätzlich 400mg Folsäure alle 2-3 Tage zugeführt wurden, gehe ich davon aus, dass der Folsäurespiegel bei Eintreten der SS ausreichend war.

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