Entbindung bei Darmproblemen

    • (1) 20.11.19 - 23:54
      Verunsichert2019

      Hallo Frau Dr. Weigert,

      ich bin etwas verunsichert bzgl. der Geburt meines Kindes.
      Ich bin 30 Jahre alt, zum ersten Mal schwanger und aktuell in der 25. SSW. Ich habe mich gestern beim Proktologen vorgestellt, da ich eine Veränderung meines Afters festgestellt habe. Hierbei wurde mir mitgeteilt, dass ich Hämorrhoiden 1 Grades innen habe und einen Analprolaps, welcher unter anderem durch das Gewicht des Kindes und einem geschwächten Beckenboden hervorgerufen wurde.
      Ich hatte bis dato keine Probleme mit Hämorrhoiden, allerdings hatte ich vor ca. 4 Jahren eine Fissur im Enddarm, welche durch Veröden behandelt werden konnte.

      Nun frage ich mich, ob eine normale Geburt unter diesen Umständen nicht mehr Risiken mit sich bringen würde und es besser wäre, einen Kaiserschnitt zu bevorzugen. Ich habe wirklich große Angst davor, durch die Geburt noch mehr Probleme in diesem Bereich zu bekommen, die dann ggf. nicht mehr reparabel sind.

      • hallo, Hämorrhoiden und Marisken ect haben bestimmt 75 % der Schwangeren da bei allen der Druck nach unten ggf dazu führt. Deswegen gibt es keine Indikation zum Kaiserschnitt. Nicht nur die Geburt, sondern eher die 9 Monate Gewicht und Spannung im BB führen zu der Problematik. Sie können gern etwas BB gym oder zb pränatal Yoga machen und unbedingt nach der Geburt angeleitete Rückbildung. VG fw

        • (3) 21.11.19 - 11:19
          Verunsichert2019

          Danke für Ihre Rückantwort, allerdings verwirrt mich der Name „Mariske“ nun - handelt es sich hierbei nur um einen anderen Namen für einen „Analprolaps“?

          Was mich zudem verunsichert ist die Tatsache, dass mir der Proktologe mitgeteilt hat, ich solle beim Toilettengang dringend das Pressen vermeiden, da es das Problem ungemein verschlechtern würde, aber dieses lässt sich ja bei einer normalen Geburt überhaupt nicht vermeiden.

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