Morbus haemolyticus neonatorum

Hallo,
ich habe Blutgruppe 0 neg, mein Sohn A neg., nach der Geburt war der Coombs Test positiv, Morbus haemolyticus (AB0-Inkompatibilität) wurde diagnostiziert. Zum Glück geht es ihm jetzt wieder gut.
Während der Schwangerschaft waren meine Antikörpersuchtests stets negativ.
Die Anti-D Spritze habe ich in der Schwangerschaft ganz normal erhalten, nach der Geburt dann natürlich nicht.
Nun bin ich wieder schwanger und habe mich gefragt ob das jetzt irgendwelche Auswirkungen auf die jetzige Schwangerschaft haben kann und wenn ja was man tun kann?
Ich danke ihnen schon mal im Voraus!

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hallo, zunächst ist bei ihnen nicht der Rhesusfaktor betroffen sondern das reine ABO System was etwas anders ist und wogegen die Rh Spritze in der Schwangerschaft nicht wirkt. War ihr Sohn denn dadurch richtig erkrankt mit Hydrops oder ähnlichem? Das ist nach vorliegender Literatur eigentlich sehr sehr selten und führt fast nie zu intrauterinen Problemen. Der Coombs test kann aber hinterher trotzdem positiv sein, da fast in jeder Schwangerschaft eine Transmission zwischen Baby und Mamma im Mutterleib stattfindet. . Mütter mit der BG 0 weisen immer AK gegen BG A und B auf.
Grundlegend verändern kann man diese Konstellationen nicht da das ja angeborene Blutgruppenmerkmale sind. Theoretisch also auch in Folgeschwangerschaften die gleichen Situationen denkbar. Vg fw

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Danke für ihre Antwort.
Nein, mein Sohn hatte zum Glück „nur“ einen Hb-Abfall und hat intensive Phototherapie benötigt.
Eine weitere Komplikation stellt das aber für meine aktuelle Schwangerschaft nicht dar außer das es wieder dazu kommen könnte oder?

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Genau. VG fw