Insertio velamentosa

Hallo liebe Frauenärztin,

beim Organscreening stellte sich heraus, dass ich eine "Insertio velamentosa von der Vorderwand ausgehend, keine Vasa prävia" habe.

Der Diagnostiker meinte, dass das in der Schwangerschaft bedeutungslos ist und dass man erst bei der Geburt darauf achten muss, dass man an der Nabelschnur nicht ziehen kann.

Nun habe ich Insertio velamentosa gegoogelt und überall steht, dass das Kind behindert sein könnte (25% aller nicht erblichen Behinderungen sollen davon kommen) oder dass es Gefahren bei der Geburt zu Problemen kommen könnte.

Sind sie der Meinung des Diagnostikers, dass es unproblematisch ist oder gibt es Grund zur Sorge? Als "weiteres Vorgehen" wurde eine "Kontrolle der Nabelschnurinsertion in der 28.30." als sinnvoll beschrieben....

Ich freue mich auf Ihre Antwort! Vielen lieben Dank!

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Was ich vielleicht dazu sagen sollte: Der Diagnostiker meinte, dass Versorgung etc. alles funktioniert. Allerdings hat er das Gestationsalter aufgrund der TCD-Messung korrigiert.

Rechnerisch war ich in der Woche 22 + 0 Tage und der Geburtstermin am 7.8.2020.
Das wurde dann auf der Woche 20 + 5 Tage und Geburtstermin 16.8.2020 geändert.

Ich weiß allerdings, dass ich lediglich am 19.11. Geschlechtsverkehr hatte und die Spermien keine Woche überleben. Das heißt, ein paar Tage ist er gewiss zu klein. Führt das auf eine Behinderung wegen der Insertio velamentosa zurück bzw. wäre das ein Anzeichen?

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Hallo, da können sie dem Kollegen schon vertrauen. Soweit ist es richtig. Auch die Kontrolle halte ich für gut. Es gibt bei bestimmten Erkrankungen eine Korrelation mit dem zeitgleichen Auftreten einer Insertion, das heißt aber nicht dass man es deswegen haben muss. Ist die Feindiagnostik ok gibt es darauf ja auch keinen Anhaltspunkt. VG fw