spätgebährend (ü40) mit dem Typ I-Diabetes?

Guten Tag,

ich bin noch 39 Jahre alt und nach 3 Kindern (17, 8 und 2 Jahre alt) bin ich nun an dem Punkt wo ich unsere Familie noch um 1 Kind vergrößern mag.

Die grundsätzlichen Voraussetzungen passen.

Nun kommt der Ist-Zustand bezüglich meiner Gesundheit:

Mit 7 Jahren bin ich am Typ I-Diabetes erkrankt. Ich war nicht adipös sondern von jetzt auf gleich war die Funktion meiner Bauchspeicheldrüse abgestellt...

Ich trage eine Insulin-Pumpe und ein Gewebezucker-Messgerät.

Meine 3 Kinder sind gesund und da wir einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil bevorzugen sind auch alle fit, gesund und schlank.

Leider bin ich auch an der Rethinopathie erkrankt.
Es wurde die Netzhaut gelasert und ich lebe gut damit.

Alle anderen Organe sind noch unbeschädigt.

Mein kleines Kind entstand nach der Therapie, so das ich mir auch eine 4. Schwangerschaft vorstellen kann!

Wie ist es denn so grundsätzlich als spätgebährende Typ I-Diabetikerin?

Ich weiß worauf ich achten muss in einer Schwangerschaft.

Meine Geburten waren

1 Not-KS nach Einleitung in der 38.SSW 2002,
1 geplanter KS in der 36. SSW 2011,
beide vom selben Oberarzt durchgeführt...

1 geplanter KS in 40 + 7 auf Grund eines perfekt geführten Diabetes in einer anderen Klinik als da wo ich die ersten 2 Geburten erlebte.

Dort waren die Ärzte bereit mir den Wunsch der spontanen Geburt zu ermöglichen.
Leider gingen die Wehen nicht los so das wir dann einen KS planten.

Alles ging gut.

Nun frage ich mich wie groß das Risiko ist das eine Schwangerschaft mit 40 oder 41 Jahren im Bezug auf meinen Diabetes nicht so gut endet...

Danke für Ihre Zeit,
fekoko

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Hallo, natürlich können sie da ihren Kinderwunsch nochmal versuchen zu verwirklichen. man muss einfach wissen das am besten vorher alle Werte und Medikamente optimal eingestellt werden sollten. Auch ist die Überprüfung der Niere sinnvoll, da ja auch hier eine Auswirkung des Diabetes bestehen kann. Generell wegen des Alters und durch zusätzliche Erkrankungen haben sie ein erhöhtes Risiko für Aborte oder Komplikationen wie Präeklampsie. Das genau einschätzen kann niemand zahlenmäßig auf den Punkt. hinzu kommt ein weiterer KS bzw auch die Möglichkeit dass unter der Schwangerschaft an der Narbe was passiert. Trotzdem ist das absolut ihre Entscheidung und man sollte sie gut und engmaschig dabei begleiten. VG fw