Studie: Progesteron-Einnahme in der Schwangerschaft macht keinen Sinn?

Liebe Frau Dr. Weichert, in der Fehlgeburtensprechstunde wurde rausgefunden, dass ich einen Progesteronmangel habe. Mein Wert war bei 7,2 (soll: >10) in der 2. Zyklushälfte. Daraufhin soll ich nun Progesteron (2x200mg tägl) einnehmen. Zurück bei meinem Frauenarzt konfrontierte er mich mit der Information, dass die Gabe von Progesteron in der SS veraltet wäre... Neuste Studien und Artikel im Ärzteblatt belegen, dass Progesteron keine Auswirkung auf die Lebendgeburtrate hätte. Ich solle doch mal nachfragen, wie DIE zu einer solchen Empfehlung kommen.

Jetzt bin ich doch verunsichert: Ist da etwas dran? Da ich ja einen wirklich Mangel hatte/habe, macht es doch auch Sinn Progesteron zu nehmen, oder? Zumal es (fast) keine Nebenwirkungen hat.

Ich bin aktuell wieder schwanger nach 3 frühen Fehlgeburten (alle mit Blutungen/Schmierblutungen und verspäteter Einnistung).

Viele Grüße

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hallo, in den letzten Jahren gab es immer wieder widersprüchliche Studien dazu. Erwiesen wurde allerdings dass man bei mehreren aborten oder nach Kinderwunschbehandlungen durchaus, wenn auch nicht immer signifikant nachweisbar gute Ergebnisse erzielt hat. Demzufolge halte ich es auch für angezeigt. Alles gUte, fw