Thrombose wegen Pille

Liebe Frau Dr. Weigert,

ich habe meinen Frauenarzt aufgrund eines Umzugs gewechselt und dort nach 4 Monaten nach der Entbindung einen Termin zwecks Verhütung gehabt. Ich habe grundsätzlich mit der Spirale geliebäugelt, die sie mir auch gelegt hätte, aber da ich so große Probleme mit PCO habe, insbesondere der männliche Bartwuchs sowie Probleme mit zyklusbedingten Pickeln (Hautarzt hat das diagnostiziert) habe, hat sie mir die Pille Aristelle verschrieben. Da ich in der Schwangerschaft schon keine Thrombose entwickelt habe, sei die Gefahr trotz Übergewicht zu vertreten. Sie klärte mich auch gründlich auf, was ich zu tun hätte, falls ich doch Schmerzen im Bein bemerken sollte. Nunja, es kam nach 2,5 Blistern dann doch zur besagten Thrombose. Diese wird gerade noch behandelt. Muss die Frauenärztin zwingend sofort informiert werden oder reicht es bei der nächsten Kontrolle?

1

hallo, wenn sie nun unter Antikoagulation stehen mit zb Xarelto oder per Heparinpritzen könne sie die Pille solange weiter nehmen bis diese Therapie beendet wird. Jedoch hat man dabei ein blödes Gefühl weswegen man gern diese sofort absetzt und zu einer anderen Verhütung übergeht. Für sie kommt dabei zb alternativ eine Spirale oder reine Gestagenpille in Frage, die das Thromboserisiko nicht erhöht. Jedoch hat das dann beides keinen guten Effekt auf das PCO oder die Behaarung. Auch sollte sich im Anschluss eine Vorstellung beim Gerinnungsarzt anfügen um ggf ein angeborenes Risiko wie Faktor V Leiden Mutation oä zu entdecken. Ich würde zeitnah einen Termin beim Gyn zur Beratung machen, alles Gute, fw