Inositol - Wirkung

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Guten Tag Frau Weigert,
meine Zyklen sind 28-32 Tage lang, lt. Ovus Eisprung zwischen ZT 14-18. Von Inositol habe ich überwiegend nur positives gelesen, deshalb habe ich im Juli 2020 mit der Einnahme begonnen, da ich bis ZT 24 keinen positiven Ovo hatte, habe ich das Inositol abgesetzt und siehe da ca. 5 Tage später der positive Ovu. Bei ZT43 kam dann die Periode. Danach wurde jeder Zyklus (ohne Inositol) wieder 2-4 Tage kürzer und somit hatte ich Anfang Januar 2021 nach 28 Tagen meine Periode.

Da ich unter sehr starken Regelschmerzen leite und diese durch Inositol erträglich waren (kein Schmerzmittel notwendig) und der verlängerte Zyklus nicht auf Inositol zurückzuführen war, habe ich nach Rücksprache mit meinem FA, zu Beginn der Periode im Januar nochmals mit Inositol angefangen. Die tägliche Dosis nie überschritten. Heute bin ich an ZT34 angelangt und ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen ES hatte.
Meine Ovus waren diesen Monat positiv 28.1. anschließend wieder negativ, am 30.1+1.2. wieder positiv, nochmals negativ und am 6.2. war er der zweite Strich nicht nur genauso stark sondern tatsächlich stärker als die Kontrolllinie.
Allerdings steigt meine Hauttemperatur (nutze AVA) nicht, somit schließe ich einen ES aus. Ich bin total verzweifelt, da wir seit über 1,5 Jahren probieren schwanger zu werden. Spermiogramm ist top, meine Hormonwerte sin gut. Mein FA hat mir empfohlen, bezgl den starken Regelschmerzen eine Bauchspiegelung (evtl. Endo) machen zu lassen und eine Eileiterdurchgängigkeit. Das steht als nächstes an, nur bezgl Corona schwer Termine zu finden und überhaupt einen OP Termin zu erhalten. Vlt. Haben Sie noch eine Idee bzw einen Rat, wieso Inositol bei mir anders wirkt. Ich wäre Ihnen sehr dankbar. 🙏🏼

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hallo, aus meiner Sicht hat Inositol nicht die Kraft den Zyklus von ihnen so zu verändern , weswegen ich dem Stoff das nicht zuschreiben würde . Inositol ist ein Zucker der in den Nieren gebildet wird und sich positiv auf die Insulinresistenz auswirken kann was zb bei PCO Patientinnen gestört ist. Hierdurch kann ggf der Zyklus verbessert werden. Starke Beweise dass nun auch die Fruchtbarkeit verbessert wird fehlen bis dato. In Anbetracht der Beschwerden würde ich den Empfehlungen ihres FA folgen. vG fw