Frage zu pathologischem Befund nach Ausschabung

    • (1) 13.12.17 - 20:10

      Hallo,
      ich hatte zwei verhaltene FG innerhalb von 4 Monaten jeweils mit Ausschabung. Da meine Frauenärztin auch nach den zweiten Sternchen in keinster Weise dazu bereit ist, mich mal irgendwie zu untersuchen, habe ich nur eine neue Frauenärztin gesucht. Per Fax habe ich mir von beiden Sternchen den Befund der Pathologie für die neue Ärztin zukommen lassen und verstehe natürlich nichts. Ich einfach nicht, dass es mir noch mal passiert und daher würde ich gerne ALLES mögliche untersucht haben. Bisher hieß es nur, es könne passieren, im fortgeschrittenem Alter erstrecht und da wir ja eine gesunde Tochter bekommen habe,
      werde ich gesund sein (ich bin 36, Mann 41, unsere Tochter ist 3 Jahren, "einfach so" im 3. ÜZ entstanden). Können Sie mir zumindest was den Befund angeht helfen?

      1. FG 11 SSW:
      Abortmaterial: Zotten, Lamellen und Koagel von 69 g Gewicht.
      Beurteilung: Unreife, gering regressiv veränderte Chorionzotten, hochsekretorisch transformiertes Korpusendometrium und Dezidua graviditatis bei nach klinischen Angaben Missed Abortion.

      2. FG 9 SSW
      Abortmaterial des Uterus: Lamellen und Koagel von 30g.
      Beurteilung: Decidua graviditatis mit Zeichen der verzögerten Abstoßung sowie Anteile von Plazenta remis Gewebe mit regressiv Veränderungen, passend zu der klinischen Angabe einer Missed Abortion.
      Kein Anhalt für Malignität oder Spezifität.

      Lässt sich daraus irgend eine Ursache erkennen? Hätte ich was tun können?

      Ich würde so gerne so viel testen lassen: Gerinnung, Schilddrüse, Protein C Mangel, Gelbkörperhormonschwäche, Progesteronmangel, Killerviren (?), zu viele männliche Hormone. Vielleicht ist ein Spermiogramm auch sinnvoll?

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