Auffälliger Doppler

    • (1) 10.03.18 - 11:52

      Sehr geehrte Frau Dr.

      Ich melde mich mit meiner Unsicherheit bei Ihnen und muss ein wenig ausholen.

      Bereits im Jahr 2007 hab ich mein erstes Frühchen bekommen (30+2, 1040g). 2008 meine Tochter (35+4, 1675g). Beide Male war eine Plazentainsuffizienz die Ursache. Der Doppler war recht früh auffällig und ich hab mehrere Wochen im KH verbracht.

      Nun bin ich wieder schwanger. Bereits in der 28. Ssw. Und die Untersuchungen und Doppler waren immer ok. (Letzter Doppler 25.1.)

      Ich hatte diese Woche Muki Pass 3 Untersuchung und das waren die maternalen Gefäße (vorallem die A. Uterina Links) mit erhöhtem Widerstand zu messen: PI 1.19, RI 0.67 (kein notching)

      Ich habe seit Beginn der SS Thrombo Ass 150mg genommen. Und in 3 Wochen wieder einen Kontrolltermin. Die Versorgung zum Baby scheint gut zu sein. (Fetale Versorgung im Normbereich) Kein erhöhter Widerstand, das Baby ist sogar größer als er sein müsste. Gewicht bei 1056g (26+5)

      Jetzt meine Fragen: wieso ändert sich das so schnell? (Innerhalb 1.5 Monate) Hat das akute Auswirkungen aufs Baby? Muss ich mir wieder Sorgen machen, dass sie ihn von heute auf morgen holen müssen? Oder zeichnet sich das im Verlauf ab? Reicht eine Untersuchung alle 3 Wochen? Jetzt ist es ja nicht mehr so lange, hab aber Angst dass sich auf den letzten Metern noch was tut.

      • Hallo nasa30,
        ich hoffe ich verstehe Sie richtig: Sie hatten am 25.1. einen Dopplerultraschall und die Durchblutungsmessungen der Gebärmutterarterien war im Normalbereich. Eine Untersuchung letzte Woche zeigte nun erhöhte Widerstände der Gebärmutterarterien (vor allem die linke A. uterina).

        In der 20. SSW dürfen die Widerstandsmesswerte der Gebärmutterarterien noch höher sein, da sich die Plazenta noch in der Ausreifung befindet. D.h. hier gelten höhereWerte noch als "normal". 6 Wochen später sollten die Widerstände gesunken sein, d.h. man kann erst durch Verlaufsmessungen jenseits der 24./25. SSW endgültig beurteilen, ob sich die Plazenta normal entwickelt hat.
        Einseitig erhöhte Widerstände sind in der Regel nicht so relevant, wenn die Gegenseite unauffällig ist- dies hat oft mit einer zu einer Seite gelegenen Plazenta zu tun.
        Ihr Kind scheint gut zu gedeihen und auch die Durchblutungsmessungen sind lt. Ihrer Aussage normal. Also besteht aktuell kein Grund zur Sorge.
        Die weiteren Untersuchungen im Verlauf werden zeigen, ob die Plazenta den steigenden Bedarf Ihres Kindes deckt. Die Untersuchungsintervalle werden von den Dopplermesswerten und der Wachstumskurve Ihres Kinds abhängig gemacht, also eher individuell.

        Alles Gute!

        MK

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