Nur Standesamt, Familie hinhalten

    • (1) 04.02.13 - 21:37

      Huhu

      mein Freund und ich wollen dieses Jahr im Oktober vermutlich standesamtlich heiraten.
      Die Familie meines Freundes ist eigentlich gläubig und erwartet auch irgendwann ein kirchliche Trauung.

      Naja wir brauchen das aber nicht... und ist uns auch zu teuer, wenn wir ehrlich sind.
      Aufjedenfall wollen wir die Familie dann einfach hinhalten und sagen wir machen das irgendwann, naja und machen es dann doch nicht.

      Wenn wir das vorher ansprechen würden, dann wären das unnötige Diskussionen :-p
      vorallem erwarten die bei einer Standesamtlichen Trauung nicht so ein halligalli, wie bei der Kirchlichen (Griechen!!!)

      wir wollen eine kleine Feier, im kleinen Kreis mit Musik(DJ), Buffet und fertig :-) einfach spaß haben, aber mit Kleid und allem drum und dran.

      Tja was meint ihr?
      Ist das zu heftig?

      LG Vanny

      • (2) 04.02.13 - 21:50

        Wer heiratet, bestimmt.

        Ich bin da sehr schmerzfrei und wenig rücksichtsvoll. Von daher würde ich an Eurer Stelle sagen, das mit der Kirche wird nichts, aber bei der einen Feier, die es gibt, kracht es richtig.

        Und wem das nicht passt, der kann zu Hause bleiben.

        Ich kenne Eure Familie nicht, aber wenn immer noch die Hoffnung auf die kirchliche Trauung besteht, gibt es vielleicht nie Ruhe.

        Jules

        • Ja das ist möglich, aber in seiner kultur wird die standesamtlich gar nicht wirklich angesehen. Erst mit der kirchlichen biste dann verheiratet, so wirklich.

          Ich glaube nicht, dass er sich traut das seiner familie bei zu bringen :-p Meiner familie ist das wurscht

      Huhu,

      wir heiraten auch "nur" standesamtlich, mit Party etc.

      Bis jetzt hat sich noch keiner drüber aufgeregt. Wieso auch? Es ist unsere Sache und wir machen das wie wir wollen.

      Lg

    Hallo, es ist euer Tag und somit macht was ihr wollt und nicht was die anderen.

    Wenn ihr das nicht braucht dann braucht ihr es nicht, ich finde es gut dazuzustehen und nicht nur wegen dem Tam tam und ohne glauben in die Kirche zu gehen.
    #pro
    Aaaaaaaaber bitte steht dazu, also kein hinhalten ;-)

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Ja ich werd nochmal mit ihm reden.... ich bin gespannt was er dazu sagen wird.
      Die nächste Hürde ist dann die Taufe :-p Mann mann mann warum müssen manche Menschen so schwierig sein

      • Das Taufthema haben wir auch, meine beiden Großen sind getauft, mein Kleinster nicht weil es der Vater nicht möchte. Gab schon reichlich Diskussionen deswegen, weil die meisten meiner Verwandtschaft das nicht verstehen.

        • Ja ich hab auch gar kein Problem mit der Taufe, aber mit der Feier etc...
          die erwarten da ne riesen Party, bei denen kostet oft ne Taufe mehr als 6000 Euro und wird größer gefeiert als ne Hochzeit.
          Damit hab ich wirklich ein problem, weil ich es nicht einsehe soviel Geld auszugeben, nur weil es andere Leute erwarten.
          Das ist ja ein Kind(Baby) da brauch man doch keinen Staatsakt draus machen oder :-p?

ich finde die hinhaltetaktik etwas albern für zwei erwachsene menschen. ich würde mich einfach gar nicht auf eine diskussion einlassen. ihr sagt, wie und was ihr macht und wem das nicht passt, der hat eben pech gehabt. ich weiss, wovon ich rede, die erwartungen in meiner familie sind auch hoch und ganz anders geartet als das, was ich mir wünsche (mein eltern sind katholische italiener…). ich habe aber schon immer gesagt, was ich denke und mich einfach auf keine diskussion eingelassen, ausser auf die mit meinem mann natürlich…

einen kompromiss haben wir allerdings gemacht: wir sind nicht alleine mit den kindern zum standesamt, was uns am liebsten gewesen wäre, sondern haben noch unsere eltern mitgenommen. einfach weil wir dachten, dass sie sonst arg enttäuscht gewesen wären und wir wollten sie auch nicht vor den kopf stossen. gefeiert haben wir dann ein paar monate später: wir haben ein ungezwungenes grillfest für familie und freunde gemacht. wir fanden es sehr schön und es war die richtige art zu feiern für uns. und wir haben auch niemanden eingeladen, den wir nicht dabei haben wollten.
grüsse, ks

  • Huhu,

    ich schreibe dir mal aus der Sicht der anderen Seite. Bin zwar hier geboren und aufgewachsen, aber ich bleibe trotzdem eine vollblutgriechin.
    Also zum Thema Hochzeit:
    ich bin da voll der Meinung dass jeder es so machen sollte wie er möchte da es euer Tag ist und euch gefallen soll.
    Da du aber in eine griechische Familie einheiratest, solltes du etwas Verständnis aufbringen dafür dass sie anders denken.

    Für die meisten Griechen ( gerade der älteren Generation ) zählt die standesamtliche nicht. Bis vor ein paar Jahren war auch einzig eine Kirchliche gültig.
    Was die Taufe betrifft, auch hier gehört eine Feier dazu. Aber, bist du sicher dass die Familie deines Freundes erwartet dass ihr diese bezahlt ???
    Es ist eigentlich so dass diese von den Großeltern des Kindes übernommen wird. Vor allem wenn es eine orthodoxe Taufe ist.
    Auch die Hochzeit wird in den meisten Fällen zur Hälfte von den Eltern des Brautpaares bezahlt.
    Schön wäre hier deinem baldigen Ehemann etwas entgegen zu kommen denn es hört sich eher so an als ob er nicht allem abgeneigt ist was seine Familie vorschlägt.
    Und . . . macht das Leben vieeeel einfacher.
    Alles gute euch

    • Nee er will die kirchliche Hochzeit nicht, wegen der anschließenden Feier.
      Meine und seine Eltern haben kein Geld dafür, diese auszurichten.
      Auch möchte er nicht irgendwelche Fremden auf der Feier haben, die er nicht kennt , nur um Geld reinzubekommen.
      Wir würden nur unsere Familie einladen (15 Leute) und Freunde(15 Leute), also 30 Gäste von denen 7 Griechen sind und der Rest Deutsche etc.

      Auch das mit einer Band ist uns beiden egal, deswegen wollen wir es billiger haben mit nem DJ, aber das verstehen seine Schwestern dann nicht.

      Von seiner Familie höre ich nur immer, das Geld kommt schon irgendwie rein, ich werde aber nicht mit Geld arbeiten was wir nicht besitzen, verstehst du?

      Auch seine Familie muss verstehen das ich halt auch ne andere Kultur habe und man muss Kompromisse machen.

      Was die Taufe angeht, kann die von mir aus othodox sein, alles kein Problem, aber ich möchte das selbst bezahlen.
      weil ich auch einen Taufpaten meiner Seite haben und die haben halt nicht das Geld eine Taufe zu bezahlen.
      Mein Freund ist zwar Grieche, aber er hält das alles für übertrieben....und fühlt sich damit auch nicht sehr wohl.

      zuerst wollten wir den ganzen Wünschen nachgeben, aber haben es uns überlegt, da es nicht unsere Vorstellungen sind.

      Ich hoffe du verstehst wie ich das meine :-)

      :-) LG

ja hast ja recht, aber ist leichter gesagt als getan :-p

Ich habe keine Probleme meiner Familie sowas zu sagen, aber er mit seiner :-) und ich werd mich da nicht einmischen, sonst heißt es ich wll das alleine alles nicht.

Deswegen muss er den schritt machen, aber er kann sich da nicht so durchsetzten, leider

  • naja, dann müsst ihr aber schon nochmals zusammensitzen. ich meine, das eine sind eure ureigenen wünsche bezüglich hochzeit und taufe. ich finde aber schon auch, dass man die erwartungen der familie als einen punkt in die überlegungen miteinbeziehen kann. z.b. in dem ihr sagt: wir heiraten so, wie wir es wollen (standesamtlich mit party und freunden), aber die taufe, die richten wir "klassisch" aus zusammen mit den grosseltern. und das müsst ihr dann auch gemeinsam vertreten (aber hautpsächlich er, ist ja seine familie). ich glaube, es ist aber einfacher, wenn ihr ganz genau wisst, was IHR wollt und diesbezüglich auch wirklich einig seid.

    alles gute, ks

    ps: hast du den film "my big fat greek wedding gesehen"? wäre in dem zusammenhang sicher noch lustig… ;-)

    http://www.imdb.com/title/tt0259446/?ref_=sr_1

(21) 06.02.13 - 07:39

genau! kenn ich zugut! hab nen sizilianer geheiratet! ;-)

  • (22) 06.02.13 - 07:42

    achso, nochwas. ich habe festgestellt, dass die ausländer, die hier in deutschland leben meist traditioneller sind, als in der alten heimat. sie bekommen oft nicht mit, wie sich die generationen im heimatland weiterentwickeln und somit auch die traditionen ändern.

    • (23) 06.02.13 - 08:44

      Dann kennst du ja manche Sachen :-p, aber selbst mein Freund versteht das nicht und zieht sich manchmal schon zurück :-)

      • (24) 06.02.13 - 09:30

        dadurch, dass ich die ausländerin in der ital. großfamilie bin, sie mich eh nicht akzeptieren wie ich bin, kann ich mir "alles" erlauben. damit werden unsere entscheidungen immer von ihnen begründet. ja, ja, die ausländerin- unser armer junge ;-)

        aber so lange es so läuft, wie wir das uns wünschen, ist mir das eh egal!

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