Zur Standesamtlichen gehen ohne Einladung?

    • (1) 04.07.13 - 23:00

      Hallo,

      was würdet ihr an meiner Stelle machen?

      Ich hatte während der Schulzeit und danach eine sehr gute Freundin. Da ich schon seit 8 Jahren verheiratet bin und Kinder habe und sie nicht, habe ich mich mit ihr ziemlich auseinander gelebt. Sie heiratet nun und hat mich eingeladen (zur Kirchlichen). Den Termin zu ihrer Standesamtlichen hat sie mir aber nicht mitgeteilt. Wie ich gehört habe, kommen nur Verwandte und Trauzeugen.
      Ich bin darüber ziemlich enttäuscht. Sie war damals auch auf meinem Standesamt, obwohl da auch nur wenige Leute kamen.
      Jetzt weiß ich nicht, soll ich trotzdem hingehen? Ich muss ja nicht an der Zeremonie teilhaben (ich müßte nämlich auch meine 2jährige mitnehmen), aber ich überlege, ob ich danach zum Gratulieren hingehen soll. Oder will sie mich vielleicht gar nicht dabei haben?

      LG, Brilli

      • "Oder will sie mich vielleicht gar nicht dabei haben?" beim standesamt offensichtlich nicht, sonst hätte sie dich eingeladen. aber ganz ehrlich, ich finde das etwas kleinlich, diesbezüglich rumzumosern. du solltest dich freuen, dass sie dich – obwohl ihr euch auseinandergelebt habt – zu ihrer kirchlichen feier eingeladen hat. und respektieren, dass sie ihre hochzeit so gestaltet, wie sie es möchte.

        grüsse, ks

        Wieso kannst Du nicht einfach akzeptieren, dass sie Dich zum Standesamt nicht eingeladen hat? Dort aufzukreuzen, obwohl sie Dir den Termin nicht mitgeteilt hat, wäre mehr als aufdringlich.

        Hallo.

        Zu meiner standesamtlichen Trauung waren nur mein Mann und die Trauzeugen zugegen ... der Termin war allen (Familie und Freunden) bekannt und die Einladungen für die kirchliche Trauung mit anschließendem rauschenden Fest verschickt ... und es wurde von allen so akzeptiert ...

        ... eine plötzlich auftauchende "Du warst aber auch bei meiner standesamtlichen Trauung"-Freundin hätte mich schon sehr irritiert ... zumal ich mich verpflichtet gefühlt hätte, sie dann zum Mittagessen mitzunehmen, was aber nicht mein Plan gewesen wäre.

        Im Familien- und Freundeskreis kenne ich es übrigens hauptsächlich so, dass die standesamtliche Trauung im kleinen Kreis gefeiert wird, wenn eine kirchliche Trauung mit Fest folgt ... und keiner, der nicht zum Standesamt geladen war, hat da einen Aufstand gemacht ... geschweige denn ist uneingeladen aufgetaucht (was anderes ist es, wenn z. B. eine große Truppe Kollegen und Freunde das Paar vor dem Standesamt empfängt und einen Sektempfang ausrichtet, natürlich auch mit Absprache, z. B. mit Brautmutter oder Trauzeugen).

        LG

      • lass das bloß sein!! ;-)

        das wäre extrem respektlos gegenüber dem brautpaar!
        das muss garnichts mit dir zu tun haben, dass sie dich nicht eingeladen haben.

        ich finde das sogar sehr üblich, dass sie die standesamtliche im kleinen rahmen halten, wenn die große krichliche trauung folgt.

        meine schwiegermutter ist genau so drauf, dass sie ohne einladung aufkreuzen würde, wenn nur die trauzeugen da gewesen wären....so möchtest du dich nicht verhalten ;-D

        grüße =)

        Hallo,

        ich würde an Deiner Stelle auch nicht hingehen. Sie hat Dich ausdrücklich zur kirchlichen Trauung eingeladen. Die Standesamtliche möchte sie eben im familiären Kreis abhalten und das solltest Du respektieren und nicht beleidigt sein.

        Freu Dich auf die kirchliche Trauung und lass ihr die Standesamtliche als Familientag!

        LG bernina

      • Sehr gute und enge Freunde haben genauso geheiratet. Standesamtlich nur mit der Familie und den Trauzeugen und die kirchliche dann groß und mit allen,

        Ich wäre nie auf die Idee gekommen ungefragt dorthin zu gehen, wenn ich nicht eingeladen bin!

        Du bist doch bei der kirchlichen eingeladen, da gibt es doch keinen Grund enttäuscht zu sein!

        Sie werden ihre Gründe haben warum sie es so machen und nicht anders! Egal bei wessen Heirat sie irgendwann mal waren.

        • (8) 05.07.13 - 10:18

          "Egal bei wessen Heirat sie irgendwann mal waren."

          Exakt - wäre bei 50 oder 100 Gästen eventuell ein klein wenig schwierig, wenn jeder Gast ankommt und sagt, bei meiner Hochzeit lief das aber so, also müßt ihr es jetzt auch so handhaben ... ;-)

      (9) 05.07.13 - 11:22

      Hallo,

      wir heiraten um September und wir dürfen nicht mehr als 25 Personen einladen (mehr würden nicht reinpassen), da lade ich ganz bestimmt keine Leute ein, mit denen ich mich schon längst" auseinandergelebt" habe. #augen

      LG

      Hallo,

      wir heiraten auch so, wie deine Freundin. Zum Standesamt gehen wir nur mit unseren Eltern und Trauzeugen und zur kirchlichen Trauung mit anschließender Feier sind dann alle Gäste eingeladen. So haben es in meinem Freundeskreis alle gemacht und ich finde das auch nicht schlimm.

      An deiner Stelle würde ich nicht zum Standesamt gehen.

      LG

      Ich schließe mich an:
      Wenn sie dir den Termin nicht gesagt hat, dann will sie auch nicht, dass du hinkommst! Wenn die kirchliche Trauung stattfindet, zu der du ja eingeladen bist, dann geh dahin.

      Ich finde es unpassend wenn die Leute meinen zu einer Feier gehen zu müssen, zu der sie nicht eingeladen worden sind. Das kann unangenehm für das Brautpaar werden.

      Lass es einfach sein, geh dann zur Kirche ubd fertig.

      Das es immer noch Leute gibt, die enttäuscht sind, wenn sie bei der standesamtlichen Trauung nicht dabei sind.

      Freu dich, das sie dich zur kirchlichen Trauung eingeladen hat! Da ihr euch auseinander gelebt hat, ist das sehr nett von ihr und eigentlich nicht selbstverständlich.

      Für die meisten ist die kirchliche Trauung der "wichtigere Tag" und die standesamtliche wird dann nun mal üblicherweise nur im kleinen Kreis, also Eltern, Geschwister und Trauzeugen gefeiert.

      Bei uns ist es üblich, das zum Standesamt jeder hinterher gucken kommen kann und gratulieren.

      Bei kirchlichen Trauungen stehen ja auch ganz oft viele Leute draußen, die nicht eingeladen sind ( jedenfalls ist das auf dem Dorf so )

      Als wir aus dem Standesamt rauskamen, waren auch einige dabei, die nicht eingeladen waren. Wollten aber einfach gucken und gratulieren.

    Sowas darf man doch nicht persönlich nehmen, oder auf sich beziehen!!!

    Wir haben auch nur im Kreise der Familie standesamtlich gefeiert. Eine Freundin war deshalb auch total sauer und hat mir vorgeworfen, sie wäre mir nicht wichtig genug...
    Dabei war für mich immer schon klar, dass dieser Tag der Familie vorbehalten sein soll und zur kirchlichen Trauung (bei uns ein dreiviertel Jahr später) dann alle Freunde etc. Eingeladen werden!
    Das hat NULL mit wichtig oder unwichtig sein zu tun!!!!!!!
    Sie hat es partout nicht verstanden und so konnte ich dann auch nicht weiterhelfen.
    Vielleicht hatte sie ja gehofft, Trauzeugin zu sein, aber auch in dieser Hinsicht war mir immer schon klar, dass meine Schwester diese sein würde!!!

    Sorry, aber die einen feiern eben so und die anderen so... Und man sollte an diesem Tag niemandem vorschreiben, wie und mit wem er or sie diesen verbringen möchte.

    In meinem Falle und wohl auch in dem deiner Freundin:
    Standesamt = Familienangelegenheit

    Entscheide dich bitte richtig ;-)

    Wie ich so beim Überfliegen der Antworten gesehen habe, gibt es dazu andere Auffassungen, aber bei uns ist es nicht unüblich, dass man schauen geht, wenn jemand aus dem Bekannten- und Freundeskreis heiratet- ob nun standesamtlich oder kirchlich und einfach anschließend gratuliert, auch wenn man weder zu der einen oder anderen Feier eingeldaden ist.
    Die Einladungen werden ja im Normalfall nicht für die Trauungszeremonie an sich ausgesprochen, sondern für evtuelle anschließende Feierlichkeiten.

    • Ich kenne das so nicht....bzw. nicht beim Standesamt. Denn gerade da sind doch die Plätze begrenzt und meist wirklich für enge Familienangehörige ubd Trauzeugen.

      Ich kenne das nur so, das jeder sich in die Kirche setzen kann....sei es Gottesdienst, Hochzeit oder Taufe...da kann jeder kommen, der will.

      • Sie meinte das wahrscheinlich auch eher so, das man vor dem Standesamt steht und guckt.

        So kenne ich das nämlich auch.

        • Auch das kenne ich nicht ;-)
          Würde mir auch nie einfallen, wenn ich bei der kirchlichen trauung eingeladen bin #gruebel
          Meistens ist für das Paar die kirchliche dann eh wichtiger.

          Wenn nur standesamtlich geheiratet wird, dann ist es was anderes, finde ich. Dann kann man ruhig draußen steht :-)

          aber wenn mir der Termin schon nicht mitgeteilt worden ist, dann denke ich, das ich auch nicht kommen soll. Denn ansonsten hätte mir das Paar den Termin gesagt.

Ich finde es störend, wenn jemand, der nicht eingeladen ist, einfach so erscheint.

Gruß

Manavgat

Nun, damals wart ihr ja noch gute Freunde und jetzt habt ihr euch ja auseinander gelebt und es ist doch wirklich nett, dass sie dich überhaupt (weiß ja nicht wie viel Kontakt ihr noch habt) zur kirchlichen Hochzeit eingeladen hat.

Gratulieren tust du dann halt nach der Kirche.

Bei uns ist es nicht unüblich, vor dem Standesamt nach der Trauung zu gratulieren, wenn jemand aus dem Bekanntenkreis heiratet. Aber dann ist man gar nicht zur Hochzeit eingeladen und möchte dann aber trotzdem persönlich gratulieren.

Du bist ja aber zur Kirchlichen eingeladen und würde da an deiner Stelle nicht auftauchen.

LG

  • Also, Euch bedeutet Freundschaft ja allen echt nicht viel. Wenn man 20 Jahre lang sehr eng befreundet war, zusammen durch dick und dünn gegangen ist und seit wenigen Jahren halt nicht mehr so engen Kontakt hat, dann würdet ihr im Ernst drüber nachdenken, gar nicht zur Hochzeit einzuladen?
    Dann ist Freundschaft doch echt einen Dreck wert...

    • naja...jetzt überteibst du etwas...

      echte freundschaft bedeutet auch, die andere meinung zu akzeptieren und versuchen zu verstehen...
      du vestehst dich als ihre freundin, allerdings überlegst du grade die planung des vllt. wichitgsten tages ihres lebens umzukrempeln...das versteht man nun nicht grade unter freundschaft! absolut nicht!

      du bist an diesem tag nun einfach nicht wilkommen, ebenso wie der restliche freundeskreis.

      die vorwürfe, die du deiner freunding jetzt in deinem kopf machst, sind einfach nicht fair!

      versetz dich doch mal in ihre lage:

      wenn NUR verwandte und trauzeugen geladen sind, dann haben sie sich schon etwas dabei gedacht!
      denk doch mal daran, dass in dem trauungs-raum vllt. auch garnicht genug platz ist. abgesehen davon mussten sie doch auch irgendwo einen "strich" ziehen, sonst hätten sie seinen und ihren KOMPLETTEN freundeskreis dazu nehmen "müssen".

      sie und ihr mann wollen die standesamtliche im kleinsten rahmen machen. es ist ihr tag und da solltest du es ganz einfach akzeptieren, dass es so ist wie es ist!

      ich wäre an deiner stelle auch nicht so undankbar über "nur" die einladung zur kirchlichen trauung, dass ist auch nicht unbedingt freundschaftlich, oder?!

      Ich musste gerade in Deine VK gucken und war sehr erstaunt, dass Du schon 34 bist ...

Wir heiraten standesamtlich auch nur mit Trauzeugen, Mutter und Brüdern. Alle anderen haben wir zur Kirche eingeladen. Auch Leute, die mir sehr nahestehen. Da würde ich mir an deiner Stelle gar nichts denken und mich auf die Kirche freuen.

Hi!
An unserer standesamtlichen Hochzeit sind auch wenige Leute uneingeladenerweise zur Trauung gekommen.
Es waren sehr sehr entfernte Bekannte von meinem Mann.

Ich war erstaunt, aber fand es rührend. Natürlich sind diese Personen nicht beim feierlichen Teil nach der Trauung dabei gewesen, aber ich fand es schön das es Leute gab, die unsere Trauung so interessiert hat, dass sie zur Trauung gekommen sind.

Vielleicht gehst Du einfach hin zum gratulieren oder wenn Du ganz unsicher bist, frag sie vorher ob Du hin kommen kannst zum gratulieren. Aber nur aus dem Gedanken raus, dass Sie bei Dir auch dabei war, find ich albern.
lg

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