Junggesellinnenabschied meiner Freundin - oje

    • (1) 24.01.14 - 13:52

      Hallo Ihr Lieben,

      ich brauche mal einen Rat.

      Meine sehr gute langjaehrige Freundin (seit dem Kindergarten) heiraet End Juni.

      Wir sind 4 Freundinnen, die noch sehr guten Kontakt haben (3 aus dem Kindergarten und eine weitere aus der Schulzeit).

      Zum anderen gibt es die Maedels ihrer Clique (sind die Freundinnen der Kumpels des Braeutigams). In dieser Clique ist meine Freundin nun inzwischen auch schon seit bald 10 Jahren (solang sind die beiden zusammen) unterwegs.

      Ein Maedel dieser Clique ist die Trauzeugin und organisiert den JGA. Bis dahin ist alles okay.

      Nun will die Trauzeugin unbedingt eine Bauchladentour durch die Stadt veranstalten (danach noch Essen gehen und in die Karaokebar - das ist aber auch nock relativ ok).

      Meine Freundin ist eine grundschuechterne Person, die sowas ganz sicher nicht mag, nicht moechte und sich in Grund und Boden schaemen wird.

      Sowohl ich, als auch die beiden anderen "aelteren" Freundinnen habe ihre Bedenken ausgesprochen. Aus unserer Sicht sollte doch die Braut im Mittelpunkt stehen und es sollte darum gehen, ihr einen wirklich schoenen Tag zu machen.

      Die Trauzeugin sagt, sie weiss 100%, dass es meiner Freundin nicht gefallen wird, aber da mussten alle in der Clique durch (3 Hochzeiten waren da schon) und das ist dort Tradition und sie wird schon keine bleibenden Schaeden davon tragen #kratz

      Da noch eine andere Freundin von den "alteren" dieses Jahr heiratet, habe ich meine Freundin (die Braut) gefragt, was wir fuer sie machen werden. Und da hat sie angemerkt, dass sie so eine "Betteltour" ganz schlimm, fuerchterlich und hochpeinlich findet und auf keinen Fall machen moechte.

      Nachdem nun alles Argumentieren in dieser Clique nicht fruchtet, haben wir uns entschieden, uns da auszuklinken und einen eigenen Abend mit unserer Freundin zu machen. Etwas stilvolles, das zu ihr passt.

      Nun sind wir aber wirklich in der Zwickmuehle. Was wuerdet ihr denn machen? Als Braut und auch als Gaeste? Wir wuerden sie natuerlich ganz gern davor bewahren, aber wir koennen sie ja nicht anrufen und ueber die Plaene in Kenntnis setzen. Streiten wollen wir uns ja auch mit niemandem.

      Vermutlich wird sie da durch muessen. Ich hoffe, sie nimmt uns nicht uebel, dass wir uns separieren werden... was denkt ihr?

      LG #sonne

      • Puh, ganz schwierig.
        Kann sehr gut verstehen, dass ihr euch da in der Zwickmühle fühlt.

        Ich würde vielleicht als erstes nochmal das Gespräch mit den anderen Mädels suchen und nochmal mit Ihnen darüber bzw. über eure Bedenken sprechen - insgesamt wollen doch sicher alle nur das Beste für deine Freundin bzw. das sie einen tollen Abend mit euch allen zusammen hat, an den sie sich noch lange zurückerinnert - und zwar gerne und nicht, weil sie entgegen ihres Naturells Dinge wie so eine "Betteltour" machen musste.
        Es gibt doch ansonsten tolle Ideen, wie man so einen JGA gestalten kann - habt ihr eure Ideen denn überhaupt einbringen dürfen?
        Vielleicht reicht es ja auch einfach, wenn ihr einheitliche T-Shirts tragt o.ä. und gemeinsam essen sowie anschließend in die Karaoke-Bar geht.

        Ob ich mich andernfalls ausklingen würde, ist so eine Sache - schließlich wollt ihr eure Freundin ja auch nicht "ins offene Messer" laufen lassen und solltet ihr auch im Fall der Fälle zur Seite stehen. Vielleicht besteht ja dann die Möglichkeit, dass ihr noch ein wenig "eingreifend" tätig werden könnten, wenn die anderen am betreffenden Tag merken, dass das ganze doch nicht so unbedingt das richtige für eure Freundin ist.

        Ihr habt richtig entschieden mit dem separaten Abend. Ich würde ihr einfach sagen, das sie nicht böse sein soll das ihr da nicht mitgeht, aber es ist halt nicht euer und auch nicht ihr Ding. Mehr würde ich nicht sagen, alles weitere kann sie dann ggfs mit ihrer Teauzeugin klären, die ja eigentlich Vertrauensperson sein sollte. Wir hatten im Freundeskreis den gleichen Fall und das Ende vom Lied war, das der Braut der von der Trauzeugin geplante JGA nicht gefallen hat: wie erwartet. Manche sind einfach auch mit den Trauzeugen nicht gut beraten!

        Hallo,

        Kann es vielleicht sein dass die Trauzeugin deine Freundin vielleicht doch besser kennt, immerhin ist sie Trauzeugin und nicht Du!

        Ich würde mich den anderen anschließen, auch wenn es nicht Euer Ding ist - aber vielleicht ist deine Freundin auch im Beisein ihrer neuen Freunde anders?? Wenn es in der Clique wirklich so üblich ist, dann wird sie das wissen....

        Einen extra JGA fände ich aufgesetzt...

        LG

        • >>>Die Trauzeugin sagt, sie weiss 100%, dass es meiner Freundin nicht gefallen wird<<<
          Unter solchen Umständen hätte ich auch keine Lust, als "langjährige" Freundin dabei mitzumachen. Ich bin der Meinung, der JGA sollte FÜR die Braut geplant werden und nicht, dass die "Freundinnen" sie vorführen.

          Der entscheidende Unterschied zwischen der Trauzeugen und mir ist: sie lebt im Nachbarort und ich im Ausland.

          Wie sollte ich auch nur annaehernd meine Freundin so unterstützen können, wie die Trauzeugen es kann? Ich habe doch auch gar kein Problem damit, dass sie Trauzeugin ist.

          Es sind nicht ihre neuen Freunde, sie hat diese schon seit 10 Jahren und genauso lang kennen die mich und ich sie auch. Meine Freundin und ich sind seit über 30 Jahren eng befreundet. Sie ist nicht anders, wenn sie mit ihnen zusammen ist...

          Ja, meine Freundin weiss, diass die anderen Mädels das auch machen mussten, aber sie hat ausdrücklich (auch der Trauzeugin) gesagt, dass sie das auf keinen Fall möchte.

          LG #sonne

      Hallo!!!

      ich kenne das von den JGA's zweier meiner Freundinnen.Bei einem war eine Freundin der Braut auch der Meinung,die Braut müsse da durch... bei der zweiten konnten wir uns durchsetzen und es noch abwenden...

      Jetzt heirate ich und ich habe meine Traurigen geimpft,dass ich so etwas auf keinen Fall möchte und an meinem JGA auch nicht durch irgendetwas durch muss!!!!

      Hat deine Freundin dies nicht so geäußert?Denn wenn,fände ich es wirklich unverschämt,das durchziehen in dem Wissen,dass dies nicht dem Wunsch der Braut entspricht.

      Aus der Sicht der Braut kann dir folgende Empfehlung geben: sprich nochmal mit der Braut,gib ihr einen Tipp,was da abläuft.... Sie kann dann ja nochmal auf die Trauzeugin einwirken ...

      Wenn sie sich getrennte JGA gewünscht hätte,hätte sie das sicher von vornherein geäußert....

      Denk nochmal drüber nach,es soll doch der Abend der Braut werden,an dem sie sich wohl fühlt und alle ihre Mädels bei sich hat....Das wird dann auch richtig lustig...

      LG Sandra

      Ich habe als Braut klipp und klar gesagt das ich bei so einem Scheiß niemals mitmache und sollte irgendwer sowas planen werde ich gehen. Gefolgt von der Drohung diejenigendie mir das einbrocken wollten von der Hochzeit auszuladen.
      Und ja: das meinte ich ernst und hab es auch entsprechend rübergebracht. 2 Freundinnen meinten mich überreden zu können es doch zu machen... das gab fast einen bösen Streit, aber ich hab meinenStandpunkt klar gemacht- meine JGA, meine Regeln.

      Da wird deine Freundinn für sich einstehen müssen... Nur weil da alees durchmüssen? Wir sind doch nicht im Kindergarten! Das ist doch keine doofe Mutprobe!
      (Mein JGA fand dann übrigens auf der Rennbahn statt und war sehr lustig, mit Hüten und Sekt und Wetten und viel geplauder und Spaß, abends gabs dann noch Cocktails in der Bar, war superschön)

      Ich weiß nicht genau ob ich eine eigene Party veranstaltet hätte. Und ob deine Freundin beleidigt deshalb sein wird kann ich dir auch nicht sagen.

      Aber ich weiß, dass es mir als Braut wirklich egal wäre "meine" Junggesellinnenparty zu sprengen. So ein Spiel würde ich einfach nicht mitmachen. Ich bin erwachsen und entscheide das selbst.

      Insofern ist/ wäre mein Verständnis für Bräute die so etwas "gegen ihren Willen" mitmachen eher gering. Mein Mitleid auch.

      Also ich würde mich nicht ausklinken, um der Braut, die sowieso in eine für sie unangenehme Situation gebracht wird, nicht noch zusätzlich einige wichtige Freundinnen (und evtl. moralische Unterstützung) vorzuenthalten.

      Und für den Fall, dass die Braut wirklich überhaupt keine Lust auf den geplanten Junggesellinnenabschied hat, hätte ich einen Gegenvorschlag in petto, auch wenn ich mich damit vielleicht bei der Trauzeugin unbeliebt machen würde.

Top Diskussionen anzeigen