Hochzeit in 4 wochen, eltern trennen sich plötzlich, vater spielsüchtig! Hilfe!!!

    • (1) 27.05.14 - 09:55

      Hallo!

      Ich heirate in 4 wochen mit 160 gästen. Es gab scvon immer probleme zw meinen eltern denn mein vater iat schwer spielsüchtig. Nun ist alles eskaliert und meine mutter hat ihn vor die tür gesetzt! Was mache ich denn jetzt bloss an der hochzeit? Ich muss beide auseinandersetzen ganz klar doch es wird für sie eine tortur sein und ich kann weder einen vater tochter tanz haben noch können die beiden irgendwie ins programm einbezogen werden! Wir wollten eine dankesrede an die eltern vorbereiten doch für sas danken? Mein mann und ich haben hohe schulden wg meinem papa???? und wenn wir das streichen ist das unfair den schwiegereltern gegenüber denn die reissen sich ein bein aus für uns und sind vorbildlich!!!

      Was soll ich bloss machen bitte helft mir weiter!!!

      • Hallo,

        ich würde einfach "den lieben Menschen danken, die soviel bei den Hochzeitsvorbereitungen geholfen haben"... ohne Namen. Die richtigen wissen schon, wer gemeint ist.

        Auseinander setzen ist klar. Aber warum kann es keinen Vater-Tochter-Tanz geben?
        Ins Programm kannst du sie auch einbeziehen, nur eben vielleicht nicht zusammen.

        LG

        Hallo.

        Wenn das jetzt alles so eskaliert ist und dazu noch >>> Mein mann und ich haben hohe schulden wg meinem papa <<< kommt, würde ich mich ganz klar positionieren ...

        ... auf der Seite meiner Mutter und meinen Vater ausladen.

        LG

        • Den Vater ausladen????

          Die Eltern haben sich getrennt.. trotzdem ist man noch die Tochter und der Vater eben der Vater..

          Also Vater ausladen ist wohl etwas übertrieben..

          Auch wenn er vielleicht Scheiße gebaut hat.. Spielsucht ist eben eine Sucht... und ich denke nicht dass er böswillig ist..

          • Doch ...

            ... einen Menschen, der seine ganze Familie in die Sch***e reitet und in den Ruin treibt, würde ich auf meiner Hochzeit nicht haben wollen, insbesondere dann, wenn sich dann meine Mutter, die ja jahrelang die Spielsucht ertragen musste (also ein Opfer dieser ist), unwohl fühlen würde ... wie gesagt, ich würde mich da sehr deutlich auf die Seite meiner Mutter stellen ... vor allem auch, weil ich ihr damit die verdiente Ehrerbietung zeigen würde, die sie verdient hat, nachdem sie es endlich geschafft hat, sich aus dieser Ehe zu lösen ...

            ... und ja, es ist eine Sucht ... vielleicht holt sich der Vater der TE ja endlich Hilfe, wenn er ganz unten gelandet ist ... von der Ehefrau vor die Tür gesetzt und von der Tochter auf der Hochzeit nicht erwünscht.

            • hmmm schwierig.. ich hätte da nicht die Kraft für..

              es ist und bleibt der Vater und ich könnte ihn auf meiner eigenen Hochzeit nicht ausladen..

              Aber letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden..

              • >>> ich hätte da nicht die Kraft für.. <<<<

                Offensichtlich hat ja niemand mehr in dieser Familie und insbesondere nicht die Mutter der TE die Kraft, die Sucht mitzutragen ...

                ... da ist es doch nur konsequent, den Kräfterauber am schönsten Tag im Leben NICHT dabei zu haben.

                • kann deine Meinung dazu verstehen..

                  aber es ist und bleibt der Vater und für mich würde er an dem Tag auch dazu gehören.

                  Die Mutter und er sind zwei erwachsene Menschen die sich sicher an dem Tag zusammen reißen können.. eben für die Tochter

                  Ich könnte es mir nicht verzeihen meinen Vater auszuladen... und ich könnte den Tag eben auch nie genießen wenn er nicht dabei wäre.

                  Finde es aber auch nicht verwerflich wenn die TE eben genau dies tut und sich auf die Seite der Mutter stellt

                  Es ist ihr Tag und sie sollte das tun was für sie am besten ist...

                  • >>> Die Mutter und er sind zwei erwachsene Menschen die sich sicher an dem Tag zusammen reißen können.. <<<<

                    Da bin ich ganz bei Dir, wenn Eltern schon jahrelang getrennt und sich trotzdem immer noch spinnefeind sind ...

                    ... aber hier geht es um eine ganz frische Trennung und eine jahrelange Leidensgeschichte im Vorfeld ...

                    ... und sich zusammenreißen der Familie zu Liebe kann der Vater der TE sich ja schon seit Jahren nicht ...

                    • Klar ist es eine Leidensgeschichte.. aber dennoch möchte ich den Vater nicht verurteilen.. Man kann schneller in so eine Situation kommen als einen lieb ist..

                      Auch ich hatte diese als Kind und bin froh trotzdem immer zu meinen Eltern gehalten zu haben.. auch wenn ich sie so manches mal gehasst habe..

                      Auch Eltern machen Fehler, es sind auch nur Menschen.. und eine Sucht ist sicher meistens nicht böswillig sondern hat auch mit viel Leid des Süchtigen zu tun..

                      Aber wie gesagt ich kann auch deine Stellung dazu sehr gut verstehen..

                      • Liebe wunder....2013,

                        hatte auf diesen Ursprungspost an die Posterin eine PN geschickt, aber Euren Dialog mit Interesse gelesen.

                        Und ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir nicht wissen, wie hoch die Leidensschwelle von scarlet... bereits durch ihren Vater überschritten wurde.

                        Natürlich ist Sucht eine Krankheit, die viel Leid sowohl beim Kranken aus auch in seinem Umfeld verursacht. Und es gibt häufig einen vermeintlich "triftigen Grund" dafür.

                        Aber mit Mitleid und/oder Verständnis für den Suchtkranken wird diesem (und damit seinem Umfeld) nicht geholfen. Im Gegenteil! Es ermuntert ihn, sein Verhalten beizubehalten!

                        VG
                        Stefanie

                        • ich stimme dir da voll und ganz zu..

                          ich war als Kind/Jugendliche auch in einer schwierigen Situation.. (beide Eltern Alkoholkrank)

                          Ich stelle mich hier auf keine Seite und kann beides verstehen.. sei es die TE entlädt Ihren Vater aber auch er ist willkommen

                          Ich würde auch nichts anprangern... wie gesagt die TE sollte das machen was für sie selbst gut ist und womit sie leben kann.. denn es ist ihr großer Tag und an diesen sollte sie nicht traurig sein oder ein schlechtes Gewissen haben..

                          • pari :-)

                            • #liebdrueck

                              Süchtige sind schwer, sie können böse sein, sie machen einem das Leben zur Hölle und es ist schlimm und tut weh wenn es die eigenen Eltern sind.. ich spreche da wirklich aus Erfahrung.. umso mehr tut mir die Situation und auch die Entscheidung die sie treffen muss, die sie eigentlich nicht treffen müssen sollte sehr leid..

                              Dir Scarlett wünsche ich von Herzen alles Liebe und eine wundervolle Hochzeit..

                              Und dir Piamodo vielen Dank für deine Worte... :-)

                  Meine Eltern sind schon ewig geschieden und möchten sich nicht über den Weg laufen.

                  Auf meiner Hochzeit war mein Vater da, aber meine Mutter nicht und auf der Hochzeit meiner Schwester war es anders herum.

                  Das war für alle total okay so!

          (16) 29.05.14 - 11:21

          Hallo,

          verdiente Ehrerbietung???? #klatsch #kratz #schock

          Es gibt immer 2 Seiten.
          Das der Vater wegen seiner Spielsucht die Familie in die Schulden getrieben hat, ist die eine.Dass die Mutter aber wohl lange stillgehalten und somit diese "geduldet" hat und nichts gemacht hat, die andere Seite und da kann ich auch nicht von "verdienter Ehrerbietung" reden.

          Warum soll der Vater nicht auf die Hochzeit kommen dürfen?
          Man sollte meinen das es zwei Erwachsene Personen sind und deren gemeinsame Tochter heiratet.

          Verena

          • (17) 29.05.14 - 14:44

            Ja, jeder, der sich aus einer Co - Abhängigkeit gelöst hat, hat Loyalität und Ehrerbietung verdient ...

            ... und nicht, dass er den Schwarzen Peter zugeschoben bekommt und der Süchtige der arme schwarze Kater ist.

(18) 27.05.14 - 12:33

Hallo liebe scarlett2627,

habe Dir eine PN geschickt.

LG
Stefanie

wie ist denn DEIN verhältnis zu deinem vater? möchtest DU ihn dabei haben, trotz allem?
wenn ja, dann würde ich vorschlagen, du sprichst vorher mit deiner mutter, ob das für sie durchstehbar ist. und dann würde ich beide zusammen zu einem kaffee auf neutralem boden einladen und ihnen sagen, dass du verstehen kannst, dass die situation im moment sehr schwierig ist. aber dass du sie trotzdem gerne beide dabei hättest und hoffst, dass sie an diesem tag ihre konflikte aussen vor lassen und sich einfach für dich freuen können.

falls es schon bei dieser gelegenheit zum eklat kommt, würde ich mal eher nicht damit rechnen, dass es an der hochzeit klappt… ob du in so einem fall deinen papa ausladen magst oder nicht, kannst du dann immer noch entscheiden.

gruss, ks

Top Diskussionen anzeigen