Gast lädt sich selber ein, wie würdet ihr entscheiden?

    • (1) 11.06.14 - 15:21

      Ich bin hin und her gerissen. Wir feiern bald unseren großen Tag. Die Mutter eines Freundes hat mitbekommen, dass wir kirchlich heiraten werden und will zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Jetzt hat sie über ihren Sohn fragen lassen, ob sie nicht auch zum Kaffee und Kuchen und eine Freundin (die ich nicht kenne) mitbringen darf. Meine erste Reaktion war Entsetzen über die Selbsteinladung. Bei der Mutter des Freundes kann ich mich ja noch anfreunden, dass sie beim Kaffeetrinken dabei ist, aber die Begleitung möchte ich eigentlich nicht dabei haben. Ich möchte keine Fremden auf der Feier und auf meinen Fotos. Auch sind wir in den Kapazitäten begrenzt, so dass ich auch schon einige Leute (enge Kollegen) nicht eingeladen habe.

      Wie würdet ihr damit umgehen? An dem Tag bestimmt doch das Brautpaar, wer eingeladen wird und wer nicht oder bin ich zu kleinlich?

      • Ich würde auch keine Selbsteinladung zulassen, erst Recht nicht, wenn ihr schon bei anderen Leuten Abstriche machen musstet.
        Zur Kirche kann ja gerne jeder kommen der möchte, aber die eigentliche Feier möchte man ja mit Leuten feiern, die man gerne dabei hat und erst Recht, dass man die kennt.
        Lass ihr doch ausrichten, so wie es ist, dass ihr schon einige nicht einladen konntet, die ihr gerne dabei haben könnt, und deswegen nicht einfach zwei Personen mehr dabei haben könnt.

      Ich schliesse mich der Meinung auch an. Die Kirche ist für jeden offen und bei uns kamen auch meine Arbeitskollegen zur Kirche, das fand ich auch sehr schön. Aber eine selbsteinladung geht garnicht.

    • Das geht ja tatsächlich mal gar nicht. Finde es ziemlich dreist, sich da selbst einzuladen bzw. ja quasi nach einer Einladung zu fragen und dann auch noch jemanden mitbringen zu wollen, den du/ihr gar nicht kennt.
      Ich würde das konsequent ablehnen, insbesondere, da du ja aufgrund der begrenzten Kapazitäten ohnehin schon bei anderen Leuten Abstriche gemacht hast, die du dann wohl eher einladen würdest als die Mutter eines Freundes.
      Ich würde da ganz klar machen, dass sie natürlich gerne zur Kirche kommen kann, aber mehr auch nicht.

      (6) 11.06.14 - 17:22

      Hammerhart was es für dreiste Leute gibt. Sich selbst einladen und noch die Freundin zum kostenlosen schmarotzen mitbringen wollen...... echt frech.

      Natürlich bist Du nicht kleinlich.

    • Du bist nicht kleinlich - das ist einfach nur dumm dreist.
      So etwas habe ich bisher selten erlebt.

      Sagt einfach, dass die Gästeliste komplett ist und weder sie noch ihre Begleitung drauf stehen.

      Wir hatten einen früheren gemeinsamen Bekannten, der nach Bekanntwerden des Hochzeitstermines ganz ernsthaft fragte, wo denn die Feier stattfände und bis wann er definitiv zusagen müsse....#kratz

      Wir haben ihm dann auch ganz freundlich mitgeteilt, dass er als Gast in der Kirche gerne gesehen ist, sich dafür aber nicht anzumelden braucht.
      Alles andere habe ihn nicht weiter zu interessieren.

      ;-)

      Danke für eure Meinungen. Das bestärkt mich doch in meinem ersten Bauchgefühl. Und ich denke, ich werde da noch eine klare Ansage machen müssen. Unangenehm, aber ich hab es mir ja nicht ausgesucht. Keine Ahnung wie man so wenig Gespür für diese Situation haben kann (beide Damen sind übrigens um die 70 Jahre alt und müßten eigentlich wissen, dass sowas nicht geht).

    Hallo,

    lass über deinen Freund ausrichten das sie in der Kirche Willkommen ist aber ihr die Feier danach schon mit verbindlicher Personenzahl gebucht habt.
    Würde auch ganz klar sagen das ihr einen kleinen Rahmen wollt und deswegen schon gute Bekannte nicht eingeladen habt.
    Würde da ganz klar ehrlich sein!

    TB

    Nein, ich finde auch, dass das gar nicht geht und natürlich bestimmst du als Teil des Brautpaars, wer eingeladen ist, besonders wenn es um die Mutter eines Freundes und deren Freundin geht.

    Sprich einfach mit deinem Freund darüber. (ich wundere mich eh, dass er dich das gefragt hat)

    Es sollte doch ein leichtes sein, dass er seiner Mutter erklärt, dass man sich nicht selber einlädt und er deswegen die Bitte gar nicht an dich weitergeleitet hat.

    So nach dem Motto:

    "Mama, ich habe da noch einmal drüber nachgedacht, ich werde sie nicht danach fragen, das ist einfach unangenehm. Sie freut sich aber sicher, wenn du zur Trauung kommst und ihr danach gratulierst!" (so es denn für dich okay ist, dass sie zur Kirche kommt)

    So verliert sie nicht ihr Gesicht und fühlt sich nicht von Dir abgewiesen.

    Normalerweise ist es so, das auch nicht eingeladene in die Kirche kommen können. Aber dann zum Kaffee ohne Einladung ist frech und unverschämt und macht man nicht und dann noch wen mitbringen wollen setzt dem ganzen nen krönchen auf. Bei uns ist auch jemand, der Vater eines bekannten, zur Kirche, den ich nicht leiden kann. Beim gratulieren spielte er auf die feier an, etc. So nach dem Motto, vielleicht darf ich ja mit. Nö. Es hat schon seinen Grund, warum gewisse Leute nicht eingeladen sind.

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