ich bin geschockt, traurig, wütend....

    • (1) 12.06.14 - 19:16

      oh man. In 2 Wochen heiraten wir. soweit steht alles.

      Vor zwei wochen rief die Pfarrerin mich an und vermeldete, dass sie unsere Trauung nicht machen kann denn sie muss operiert werden.. Der Pfarrer der Gemeinde übernimmt das ganze. Wo ich schon etwas traurig drüber war.
      Nun gut, heute waren wir also an der Kirche um mit dem Pfarrer zu sprechen und um nochmal alles durchzugehen.

      Wir dort angekommen - mich trifft der Schlag #schock#schock
      Um die GANZE Kirche eine Baustelle, überall gerüste . Container.. #schmoll .
      Ich fragte den Pfarrer ob dies weg sei bis zum 27.06 er meinte wahrscheinlich nicht.

      Hallo uns wurde nicht gesagt das zu diesem Zeitpunkt eineBaustelle dort sei. Es war auch eine geplante Sanierung, hätte man uns das nicht können sagen???? #wolke#wolke

      Und mädels ich übertreibe wirklich nicht...

      Man muss alles immer schief gehen?? #schmoll

      danke fürs zuhören #schmoll

      • (2) 12.06.14 - 20:01

        Oh das ist echt mies. Sind den nur drausen gerüste oder auch drinne?

        Notfalls muss der Fotograf euch und die Familie an der Location Fotografieren.

        Aber trotzdem mich wurde das auch aufregen.

        (3) 12.06.14 - 21:53

        Ich dachte immer,man heiratet kirchlich, weil man noch Gottes Segen dazu möchte. Da ist es doch völlig nebensächlich ob ein Gerüst an/in der Kirche steht.

        Freunde von uns hatten damals das Gerüst auf einer kompletten Seite IN der Kirche. Das war allerdings ungeplant. So alte Gemäuer haben nun mal ihre Tücken.

        Wenn es eine geplante Sanierung war, dann hätte man Euch natürlich informieren sollen. Was aber hättet Ihr dann gemacht? Woanders heiraten? Dann hättet Ihr aber doch die gewünschte Pfarrerin ohnehin nicht bekommen - oder wechseln die einfach so die Kirche?

        • (4) 13.06.14 - 07:04

          auch wenn es in erste Linie um Gottes Segen geht, mich würde es auch derbe stören !

          Ja, Pastoren können (zumindestens bei den evangl)innerhalb des Pfarrbezirkes die Kirche wechseln. :-)

          Hatten wir bei der Taufe meiner ältesten, da wollten wir unbedingt den Pastor, der uns auch getraut hatte. Der war damals aber eigentlich in unserem Wohnort in Stadtteil X in der Kirche und getauft wurde in Y. Ging aber alles:-D

      ich kann dich verstehen! klar geht es primär um den segen gottes, sonst könnte man sich die kirchliche trauung auch schenken oder eben eine freie trauung haben. dennoch ist es natürlich auch eine ganz andere atmosphäre. so eine baustelle kann echt nerven und sieht auf den fotos auch einfach nicht schön aus. gibt es vielleicht in der gemeinde eine andere schöne kirche auf die ihr ausweichen könnt? dann hättet ihr zumindest den gleichen pfarrer...

      Kopf hoch - es haben auch Leute in überschwemmten Regionen geheiratet und sind glücklich geworden :)

      Alles was du brauchst ist Gelassenheit und einen guten Fotographen, der baut nämlich die Baustelle in die Hochzeitsfotos ein und macht sie damit einzigartig.

    • Hallo,

      ich kann dich voll verstehen. Klar geht es nicht primär darum, aber wenn alles perfekt sein soll, stört nunmal ein Gerüst und auf Bildern möchte man es auch nicht unbedingt haben.

      Gibt es vielleicht ein Gemeindezentrum oder ein Jugendhaus von der Kirche, in das in umziehen könntet? Wäre es eine Option, auf eine Freifläche zu wechseln, die in fußläufiger Nähe liegt?

      Ansonsten würde ich einen großen Aufruf im Freundes- und Bekanntenkreis starten und weiße Stoffe sammeln und die Gerüste auf der Vorderseite der Kirche damit behängen - sofoern während eurer Hochzeit keine Bauarbeiten stattfinden sollen.

      Mit ein bisschen Kreativität und evtl noch ein bisschen grün stelle ich mir das ganz hübsch vor.

      Koch hoch und alles Gute!

      (8) 13.06.14 - 09:21

      Hallo,
      dass man davon "überrascht" wird, dass um die Kirche herum gebaut wird, passiert nur denjenigen, die die kirchliche Trauung lediglich als Event sehen und mit der Kirche, der Gemeinde und allem, was dort so vor sich geht, überhaupt nichts am Hut haben.

      >> Man muss alles immer schief gehen??<<

      Meine Güte, es gibt nun wirklich Schlimmeres.

      Ich kann mir ein bißchen Schadenfreude nicht verkneifen. Zumal die die geplante OP der Pfarrerin offenbar auch ohne das geringste Mitgefühl zur Kenntnis genommen hast.

      Alles Gute euch für den großen Tag und vor allen Dingen für die darauf folgenden, hoffentlich glücklicheren Jahrzehnte

      • (9) 13.06.14 - 11:03

        kannst du mir bitte sagen, wo du herausließt, dass ich kein Mitgefühl der Pfarrerin gegenüber habe??? Ich hab geschrieben das ich darüber traurig war weil ich sie sehr mag und in engerem Kontakt mit ihr stehe und mir es etwas bedeutet hätte das sie uns traut und meine Tochter tauft. So viel zu deinem tollen Spruch mit der Gemeinde nichts am Hut haben und dir Kirche nur als Event sehen...

        Und ja mich stört es das währed der trauung saniert wird und das man keine Bilder ohne Baustelle an der Kirche machen kann.

        Und deine Schadenfreude kannst du dir sparen den wir nehmen unseren Pfarrer mit in eine andere Kirche;-)

        #winke#winke

        (10) 13.06.14 - 19:26

        Schadenfreude ist aber nicht sehr christlich. #schein

    (11) 13.06.14 - 10:38

    Du meine Güte, bei Deiner Überschrift dachte ich, die Hochzeit ist geplatzt.

    Nimm das Baugerüst als Zeichen, dass man an einer Ehe auch immer wieder arbeiten muß und genieß die Hochzeit!

    • (12) 15.06.14 - 09:05

      Das ist doch mal ne gute Antwort ;-)

      Wir waren vor 2 Wochen auch auf ner Hochzeit und da war die Kirche auch von Baugerüsten umgeben. Es hat niemandem wirklich gestört, denn Gottes segen holt man sich IN der Kirche (darum geht es ja) und schöne Bilder kann man auch woanders machen und/oder man nimmt es halt locker mit dem Gerüst im Hintergrund und sieht das Ganze aus einer anderen Sicht, als "Oh Gott, alles geht schief" :-)

(13) 13.06.14 - 12:18

Reagierst du nicht etwas über??

Also, natürlich soll eine Hochzeit "PERFEKT" sein, aber ich finde das steht und fällt mit der anschließenden Feier. Ich war schon auf einigen Hochzeiten und die Trauungen waren so was von unterschiedlich. Es ist auf KEINER Hochzeit alles gut gegangen, aber es ist auch immer die Frage, wie man damit umgeht...

Kopf hoch! Das wichtigeste ist, dass ihr einander liebt:-D

(14) 13.06.14 - 12:21

Hallo,

habe ich das jetzt richtig verstanden - Ihr geht in eine andere Kirche?
Schade!

Wir hatten uns damals für genau eine Kirche entschieden, die mir viel bedeutet. Und wir hätten wirklich nur im absoluten Notfall die Kirche gewechselt.
Sanierungsarbeiten zählen nicht dazu.

Ich kann verstehen, dass Du überrascht warst, weil Du eine andere Vorstellung von dem Drumherum hattest.
Allerdings muss ich auch wie eine Vorschreiberin sagen, dass man in solchen Fällen nur überrascht ist, wenn man nicht wirklich in der Gemeinde ist (geplante Sanierungsarbeiten werden im Gemeindebrief langfristig breitgetreten - auch in Hoffnung auf Spenden); gehört man einer anderen Gemeinde an, so hat man doch zumindest mehrere Vorgespräche Vorort, wenn es einen interessiert.
Aber OK....

Man muss das Ganze auch mal aus einer anderen Perspektive sehen: Hochzeitsbilder mit Baustelle im Hintergrund sind einzigartig und können sehr inspirierend sein. Der Anfang einer Ehe ist eine Baustelle, auch wenn man gerade auf rosa Wolken schwebt, gibt es viel zu tun.

Bei uns war damals der separate wunderschöne Glockenturm eingerüstet. Das hat uns überhaupt nichts ausgemacht - im Gegenteil: Wir haben nach der Trauung zu Gunsten der Sanierung des Glockenturms gespendet - die Kollekte ging auf unseren Wunsch an die Kirchenmusik.

Ich hätte diese Einzigartigkeit genutzt und das Beste daraus gemacht.

;-)

(15) 13.06.14 - 14:18

Hallo,
ich muß mich auch den Vorschreiberinnen anschließen. Wenn man ein aktives Gemeindemitglied ist, weiß man eigentlich lange im voraus, daß die Kirche renoviert wird. Sowas wird bei uns im Gemeindebrief schon lange bevor die Arbeiten starten bekanntgegeben. Schon allein wegen der Hoffnung auf Spenden.

Und wenn man kein aktives Gemeindemitglied ist, verstehe ich den Sinn einer kirchlichen Trauung sowieso nicht. Und das sind komischerweise aber diejenigen, die den meisten Tamtam um eine kirchliche Trauung machen.
Mit der Pfarrerin ist schlicht und ergreifend Pech, das hat sie sich ja sicherlich auch nicht ausgesucht.

LG,
Martina75

(16) 14.06.14 - 10:44

Hallo,

wir erfuhren knapp vor der Hochzeit, dass die Kirche, in der wir getraut werden wollten, nicht zur Verfügung steht und deswegen auf eine andere Kirche ausgewichen werden muss.
Unsere Einladungen waren also falsch.

Das war aber nicht das einzige, was schief ging.
Meine Friseurin sprang ab, es schüttete tagelang vor der Hochzeit (sodass nicht sicher war, ob nicht auch der Tag der Hochzeit besser in Regenkleidung absolviert werden würde), mein Mann biss sich am Tag vor der Hochzeit einen Zahn aus und noch ein paar Kleinigkeiten.

Ein Bekannter heiratete in den USA seine amerikanische Verlobte (große Hochzeit mit mehr als 200 Personen). Sein Flug wurde immer wieder verschoben aufgrund des Wetters (das war die Sache mit dem Vulkan, wenn mich nicht alles täuscht). Es war fraglich, ob er überhaupt zeitgerecht zu seiner Hochzeit kommt.

Seitdem denke ich, dass die Ehe glücklicher ist, je mehr organisatorische Probleme bei bzw. vor der Hochzeit auftreten. ;-)

Alles Gute euch beiden!

LG

Karin

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