Pro und Contra einer Ehe Seite: 2

          • Das sehe ich auch so. Offiziell ist vielleicht ein falsches Wort. Aber denk mal an den schlimmsten Fall, deinem Partner stößt etwas zu. Wenn ihr keine Kinder habt, dann erhalten auch alle Verwandten von ihm noch ihren Teil, gemeinsames Konto hin oder her. Er kann dich dann nicht zu 100% berücksichtigen. Wenn ihr ein Kind hat erhält alles das Kind, egal ob verheiratet oder nicht, solange die Vaterschaft anerkannt ist. Bei Geld usw. lässt sich sowas ja noch regeln, aber was ist irgendwann zB mit einer gemeinsamen Immobilie? Könntest du alle seine Verwandten ausbezahlen, die Anspruch auf Pflichtteile haben?
            Und jetzt mal die weniger schlimmen Fälle. Was ist mit so Sachen wie bei der Krankenkasse anrufen und etwas ändern? Versicherungen? Vormundschaft? Sorgerecht? Wenn einer arbeitslos wird? Steuerklassen? Usw. Ihr seid miteinander verbunden im Herzen und daran ändert die Ehe nichts, aber rechtlich könnt ihr gar nicht gleichgestellt werden. Das sind halt die Vorteile. Oder wie mein Mann das immer so schön sagt, die Ehe ist ein Vertrag mit Mindestlaufzeit von einem Jahr, der eine Liebesbeziehung im Kern aber nicht ändert.

            • Ich verstehe was du meinst.
              Ja gut da haben dann seine Verwandten oder unser Kind eben was davon aber das finde ich nicht weiter schlimm wenn diese ihren Pflichtteil bekommen.
              Bzw. wenn das Kind dann eben alles bekommt.
              Eine gemeinsame Immobilie kaufen wir uns nicht da er ein Haus erbt. Das Haus das er von seinen Eltern bekommt.
              Damit hätte ich im Falle des Falles ja nichts zu schaffen da das ja das Haus seiner Eltern ist.

              Bei der Versicherung anrufen oder irgendwas ändern kann ja jeder selbst, das dürfte kein Problem sein. Zumal ich schon mal im Namen meines Freundes angerufen habe um etwas zu besprechen was auch kein Problem dargestellt hat.
              Haben das von Anfang an Bescheid gesagt das der jeweils andere da was abklären darf.
              Danach schicken die eh noch Unterlagen weil sie ja seine Unterschrift brauchen.
              War bis jetzt nie ein Problem.
              Sorgerecht bekommen auch einfach beide, kenne einige die gemeinsam ein Kind haben und nicht Verheiratet sind.

              Sehe jetzt da keinen großen Umstand was für den anderen zu Regeln wenn man nicht Verheiratet ist.
              Auch bei der Krankenkasse wenn was passiert hat der jeweils andere das Entscheidungsrecht.
              Das haben wir da nur angeben müssen. Eventuell wenn was wirklich schlimmes passieren würde, würde ich eh nichts tun ohne das vorher mit seiner Familie abzusprechen.
              Also egal ob verheiratet oder nicht.

              • Das stimmt alles auch, aber einen Vorteil hat das Ganze dann doch und da könnt ihr 20 oder 30 Jahre ein Paar sein. Sollte einer von euch arbeitslos werden ohne Recht auf Bezüge (Hausfrau), dann zahlt derjenige monatlich über 100€ für die Krankenkasse. Doppelte Versicherungen wie Hausrat könnt ihr euch auch sparen, aber das nur nebenbei.

      Ich wollte Dir nur zu bedenken geben, dass Du, falls Du wegen eines Kindes zuhause bleiben solltest und ihr euch dann trennt, er schön fleißig weiter Rentenansprüche gesammelt hat-Du nicht. Bei einer Scheidung würden sie geteilt...

      Ich bin im Sommer 10 Jahre verheiratet. Und es war die beste Entscheidung bisher!

      Unser Trauspruch ist übrigens:
      " Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss- am Besten von beiden Seiten."

      Wenn man sich daran hält, kann nix schiefgehen ;)

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