Spiel am Fest

    • (1) 25.08.16 - 16:31

      Hallo #winke
      Vorab es ist vom Brautpaar gewünscht worden zwei Spiele am Abend. Da Beide Dartspieler sind und wir uns auch durchs darten kennengelernt haben, würde ich gerne was mit einer Dartscheibe machen. So weit so gut, bloss was mach ich denn da? #kratz

      Steh da wohl grad total auf dem Schlauch und brauche Inspiration #rofl

      Grüessli Fischli, nervöse Trauzeugin, die wohl vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht

      • Habe keinen Namen für das Spiel, aber eine Idee:

        Man nehme 12 Spieler aus den Gästen (Freiwillige vor)

        Für jeden Treffer gibt es eine Überraschung für das Brautpaar im ersten Ehejahr.

        Es dürfen "nur" die Felder 1-12 getroffen werden.

        Vielleicht kannst du aus Styropor auch eine individuelle Scheibe basteln mit 12 Feldern, oder ausdrucken und über die gewöhnliche Scheibe hängen?!

        Treffer 1 = Januar
        Treffer 2 = Februar

        ...
        Treffer 12 = Dezember

        Du machst 12 Umschläge die verschiedene Überraschungen für das Brautpaar beinhalten.
        (Glühwein und Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt, Einladung zum Grillen, Plätzchen backen, Erdbeerkuchen vorbeibringen, ein Weinfest besuchen, Spieleabend,... zu jedem Monat etwas passendes)

        Bestimmt noch ausbaufähig.
        #winke

            • Wissen denn die freiwilligen, dass sie zum Schenken gezwungen werden? Und was macht man wenn sich keiner meldet?

              Alternativvorschläge :
              Auf unserer Hochzeit gab es keine Spiele.
              Das haben wir so gewollt. Wir hatte tolle individuelle Sachen wie Reden , Gästebuch, Fotobox, Fingerabdruck auf einem schönen Bild, Musik von einem Freund. Aber eben kein Spiel.
              Ich finde die meisten Spiele recht unlustig. Aber das ist ja jedem selbst überlassen. Was eben gar nicht geht ist, andere Gäste zu sehr zu involvieren. Es ist ja eher so halb freiwillig meist.

              Wenn aber unbedingt etwas sein muss, dann könnte man dem Bräutigam die Augen verbinden und eine Kette Ballons aufhängen mit Geld drin. Die Braut muss ihn anleiten, damit er mit einem Pfeil die Ballons zersticht. Das Ganze mit lustiger Musik untermalen.
              Ist auch albern , aber wenigstens muss keiner darunter leiden.

          Hi.
          Musste grad lachen. Also Fremde waren keine auf unserer Hochzeit.

          Gabi

          • Also auf unserer Hochzeit kannte ich von den 240 Leuten auch jeden. Aber die sich nicht alle untereinander.

            Woher soll denn zB mein Doktorvater meinen Onkel kennen?

            • Ich war schon auf vielen Hochzeiten und auf einigen gab es spiele dieser Art...

              Ist doch egal ob die Gäste sich gegenseitig kennen....es geht ja um Kleinigkeiten für die Brautleute...

              Gut es waren nie über 100 Gäste, vllt macht das einen Unterschied...aber keiner unserer Freunde fand es unzumutbar uns im Juni einen erdbeerkuchen zu backen (zB)

              • Das hat mit unzumutbar nichts zu tun. Sondern mit der Tatsache dass ich es einfach unhöflich finde, anderen Geschenke aufzubrummen.

                Das hat auch nichts mit Geiz zu tun . Wir sind sehr großzügig wenn wir zu Hochzeiten gehen, da ich weiß , dass eine Hochzeit schnell 80€ pro Person kostet. Und ich möchte ja auch ein Geschenk machen. Also gebe ich nie unter 150 € pro Person.

                Aber ich mag es einfach nicht, wenn ich dann auf einer Hochzeit gezwungen werde, noch etwas zu machen. Ich möchte schenken, was ich will.

                Wenn man sowas untereinander vorher organisiert: super! Quasi alle Onkel und Tanten überlegen sich schon 1-2 Tage vorher eine Kleinigkeit. Alles gut.

                Aber ganz ehrlich: ich hätte mich sehr geschämt, wenn einer meiner Gäste während des Empfangs zu meinem Doktorvater gesagt hätte: "hier, überlegen Sie sich eine Kleinigkeit für das Brautpaar, die Sie denen in 10 Monaten schenken wollen."

                • Aber jeder wie er mag.

                  Und wenn man das gut findet , muss man das halt durchziehen.

                  Ich habe nur gesagt, dass ich es unschön finde.

                  Naja...ich nehme mal an dein Doktorvater hätte sich wahrscheinlich auch nicht zu einem solchen spiel gemeldet oder?

                  Ich kenne nur ungezwungene feiern....da sitzt man auch die anderen automatisch nicht... Und wenn ein Geschenk wirklich unmöglich einzulösen war (bei uns zB Gäste aus dem Ausland) dann gab es einen Paten der freiwillig übernommen hat. Alles ganz locker.

                  Kommt wohl auf die Gesellschaft an....unter Freunden und Verwandten sehe ich da kein Problem....da gab es aber auch keinen Doktorvater, Vorgesetzten oder so unter den Gästen, bei denen das vllt nicht so gut käme.

                  • Es kommt auf die Einstellung der Gäste an, auch auf den Stil der Feier und vor allem die Gesellschaftsform.

                    Ich verstehe nicht, warum Du mir meine Meinung nicht lassen willst.

                    Wir haben damals 3 Tage gefeiert (nicht meine Idee), auf einem Landgut mit 240 Leuten, einer Kinderbespaßungsfirma usw.
                    Nachmittags waren alle barfuß und in Sommeroutfits unterwegs und es war umgezwungener als jede Standarthochzeit. Selbst mein Schwiegeropa hatte sich mit 89 Jahren einen Tiger in das Gesicht malen lassen und ihn erst als er sich für die Trauung umzog abgewischt. Es war wirklich schön, auch wenn ich es lieber kleiner gehabt hätte.

                    Aber nochmal: das hat nichts damit zu tun, dass ich es einfach grundsätzlich blöd finde, wenn jemand zu einem Geschenk genötigt wird. Ich mag das nicht. Punkt. Geschenke soll man von Herzen machen. Oder gar nicht.

                    Das ist eben meine Meinung. Und die wirst Du auch nicht ändern.

                    Wenn Du das gut findest, musst Du das machen, aber eben auch damit leben, wenn es Leute gibt, die das doof finden.

                    • >>Es kommt auf die Einstellung der Gäste an, auch auf den Stil der Feier und vor allem die Gesellschaftsform.<<

                      Sag ich doch - es kommt auf die Gesellschaft drauf an. Klar lass ich dir deine Meinung, auch wenn genötigt vllt etwas krass ausgedrückt ist ;-)

                      • Super. Dann haben wir uns ja jetzt im Kreis gedreht. Es gibt Leute die das mögen und Leute die das nicht mögen.

                        Und genötigt finde ich nicht krass. Denn letztlich ist diese gezwungene Freiwilligkeit nichts anderes. Ich war auch schon auf diesen Standarthochzeiten und habe auch schon an diesen Spielen teilnehmen müssen und musste dann ein Picknick ausrichten (was für eine blöde Idee). Und auch wenn ich es blöd finde, musste ich es machen. Gezwungene Freiwilligkeit eben.

                        Hat für mich denselben Stil, wie Leute auf Feiern so lange zu bequatschen (durchs Mikro) bis sie nach vorne kommen und an irgendeinem Spiel teilnehmen. Das ist dann auch nicht freiwillig. Was haben die denn für eine Wahl? Sitzen bleiben und vor allen Gästen zum Spielverderber erklärt zu werden ?
                        Meine Freundin bspw. ist da sehr konsequent. Sie wurde durch das Mikro gefragt , ob sie nicht auch mitspielen will. Sie sagt nein. Der Typ :"ach komm schon! Wieso denn nicht? Traust Du Dich nicht?"
                        Sie wieder schlicht nein. Er :"Brauchst Du Unterstützung? Vielleicht einen Applaus der Gäste?"
                        Gäste applaudieren, sie stand auf und hat die Feier verlassen. Ich fand das konsequent.

                        Das Beispiel ist eine Nummer schlimmer als dieses "Kleinigkeiten aufzwingen". Aber wie gesagt: gezwungene Freiwillgkeit ist letztlich auch nur Nötigung.

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