kann nicht heiraten - Papiere fehlen

    • (1) 25.01.17 - 09:48

      Hallo ihr,

      ich wende mich heut an euch, ich bin todunglücklich und nur noch am #heul.

      Ich bin in Sri Lanka geboren und wurde adoptiert. Leider fehlen mir Unterlagen so dass es unmöglich ist hier in Deutschland zu heiraten.

      Ich brauch einen aktuellen Auszug aus dem Geburtenregister.

      Der Bürgermeister hier sagt er ist dafür nicht zuständig, ich muss meine Papiere selber besorgen.

      Die Botschaft sagt sie können da auch nix machen. Ohne Originale können sie sowieso nichts anfangen. Ich hab aber keine Geburtsurkunde.

      Und jetzt steh ich da, würde gern heiraten und es geht nicht.

      Könnt ihr mir helfen bitte?

            • Es ist ja kein Behören-Wirr-Warr.
              Die Behörde hat klar aufgezeigt welche Unterlagen nötig sind. Wenn sie nicht in der Lage ist diese zu besorgen.... kann da niemand was dafür.
              Gerade bei den sog. Problemstaaten ist sehr schwierig. Selbst wenn sie an die Urkunde kommt, muss sie mitunter viel Zeit und viel Geld mitbringen, dass kommt dann wirklich drauf an ob der Standesbeamte eine Überprüfung der Urkunde verlangt. Das kostetn gut und gerne 500 Euro und dauert Monate.

              • Wenn sie hier in D adoptiert wurde, wurde eine neue Geburtsurkunde ausgestellt, dass weiß ich von meiner Freundin, die Geburtsurkunde wird dann auf die Adoptiveltern ausgestellt.
                Wenn sie von den deutschen Behörden einen Ausweis und einen Reisepaß hat, dann muss ja eine Geburtsurkunde existieren.

                • Das ist nicht zwingend der Fall. Das kommt ganz drauf an ob damals eine Nachbeurkundung beantragt wurde. Bin mir auch grade gar nicht sicher seit wann es Nachbeurkundungen überhaupt gibt. Ich glaube noch nicht soooo lange.
                  Es kann nicht "einfach" eine neue Geburtsurkunde ausgestellt werden.

                  Einen Ausweis kann man auch ohne Urkunde bekommen, da reichen oft die Adoptionspapiere. Kommt wirklich auf die Behörde an.

                  Aber spätestens beim heiraten..... da gehts dann ganz genau.

                  • Meine Freundin wurde 1973 adoptiert und hat eine neue Geburtsurkunde bekommen.

                    Wie der Te empfohlen, würde ich mich an die Medien wenden, es kan nicht sein, dass sie nicht heiraten darf wg einer fehlenden Geburtsurkunde und in unserem Land sind hunderttausende Menschen unbekannter Herkunft untergetaucht.

                    • Wurde die Freundin aus dem Ausland adoptiert?

                      Achso dann wendet sie sich an die Medien und dann kann jeder machen was er will.

                      Da kann man genauso sagen, hätten ihre eltern aufgepasst auf ihre Unterlagen.... dann hätte sie eine Urkunde aber wenn das so Schlamper sind.... dann kann die Zeitung auch nicht helfen.

                      Zur Info.... diese Menschen unbekannter Herkunft.... die können auch nicht heiraten bei uns..... weil sie ihre Identität nicht nachweisen können.

                      • Na dann kurz und schmerzlos, wenn es Ihre Eltern versäumt haben, dann hat sie Pech gehabt und kann nie in Deutschland heiraten.

                        Dann geht sie eben nach Dänemark, da braucht sie keine Geburtsurkunde und die Ehe wird in D anerkannt.

                        Du lehnst dich ganz schön weit ausm Fenster mit deinen Äußerungen! Meine Eltern sind sicher keine Schlamper :-[

                        • Doch sind sie, denn solche Unterlagen hütet man wie seinen Augapfel, eben weil sie schwer wieder zu beschaffen sind.

                          • Du kennst sie doch gar nicht also wage es nicht darüber zu urteilen.

                            Mein Vater ist gestorben, er hatte alle Unterlagen immer beisammen. Meine Mutter ist 80 Jahre alt und hatte mit den Akten nie was zu tun weil alles mein Vater geregelt hat. Also lass deine unverschämten Unterstellungen sein.

                            Als ob eine dreissig Jahre alte Geburtsurkunde noch irgendwo eine Beweiskraft hätte. Die Behörden wollen stets eine Urkunde, die neuer als sechs Monate ist.

                            Wie auch immer, wir drehen uns im Kreis. Da tweety111 sich offensichtlich nicht selbst helfen kann, wäre es angezeigt, einen Anwalt einzuschalten oder ggf. eine kostenlose oder kostengünstige Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen. Möglicherweise weiss eine Organisation wie Pro Familia ja weiter...

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