Wie nur die Sitzordnung gestalten?

    • (1) 26.07.17 - 23:14

      Hallo,

      ich sitze nun schon eine ganze Weile an der Sitzordnung, und komm nicht weiter. Wir hatten uns das eigentlich so gedacht, das wir als Brautpaar oben vorm End sitzen, und dann die Tische mit je 12- 14 Personen folgen. An unserem Tisch sitzen unsere Eltern und Trauzeugen mit Partnern.

      Aber in welcher Reihenfolge folgen dann die restlichen Gäste?

      Wir hatten uns gedacht, erst die Verwandtschaft, die ältere Generation an der einen Seite und die Jüngeren an der anderen Seite, dann würden unsere Freunde folgen, und zum Schluss ein Kindertisch.

      Ab welchem Alter können die Kinder an einem eigen Tisch?

      Unsere Idee war ab 3 Jahren, aber keine Ahnung ob das so funktioniert. Die Kinder sind zwischen ein paar Wochen und 16 Jahre alt.

      Wie habt ihr das mit der Sitzordnung gelöst?

      Liebe Grüße Hanro

      • Wir hatten 17 Kinder jeglichen Alters und wir haben keinen Kindertisch gemacht. Bringt einfach keine Punkte. Die Kinder saßen bei ihren Eltern. An unserem Tisch saßen auch nur die Eltern,unsere Kinder und unsere Geschwister mit Partnern. Alle anderen haben wir so gesetzt das sie sich kennen. Kollegen unter Kollegen, seine Verwandten unter sich und meine unter sich sowie die Freunde. Sonst unterhält sich kaum jemand und es wird so krampfig. Macht nicht so einen Staatsakt daraus. Es bleibt eh keiner über Stunden am selben Platz sitzen. Alles Gute und viel Spaß

        (3) 27.07.17 - 08:23

        Bleib doch einfach ein bisschen spontan und flexibel.

        Wir hatten 3jährige am KIndertisch und 8jährige, die unbedingt neben den Eltern sitzen wollten. Das weiß man vorher nicht. Und das kann sich auch während der Feier ständig ändern.
        Aber ganz allgemein kannst du davon ausgehen, dass 3jährige bei den Eltern bleiben werden (schon, weil sie Hilfe bim Essen benötigen). So ab 5 kannst du einen Platz am Kindertisch planen, musst aber damit rechnen, dasss er nicht immer genutzt wird. Also auch bei den Eltern so planen, dass die Kinder noch irgendwie dazwischen passen.

        16jährige wollen dafür ganz sicher nicht an den Kindertisch, es sei denn sie sitzen dort zwischen lauter anderen Jugendlichen.

        Also Kindertisch finde ich auch nicht so super. Ich würde die Kinder auch jeweils bei den Eltern platzieren. Irgendwann löst sich die Sitzordung ja eh ein wenig auf.

        Ich habe versucht darauf zu achten, Leute an einen Tisch zu setzen, die sich entweder kennen, oder von denen ich denke, dass sie sich miteinander unterhalten können. Unabhängig von Alter oder Verwandschaftsgrad.

      • (5) 27.07.17 - 10:51

        Ehrlich? An unserer Hochzeit haben wir auf die Sitzordnung gepfiffen. Es gab verschieden große Tische 4er, 6er, 8er, die man auch schieben konnte. Die Leute fanden es super, haben sich gesetzt, wie sie wolltem und auch wild gewechselt. So hat meine Tante auch mal bei bei einem alten Freund meines Mannes gesessen und sowieso wars eine lockere Atmosphäre. Würde ich immer wieder genauso machen. Den Kindertisch hatten wir zum spielen für die Kinder. Manche Eltern haben sich auch zum Essen mit den Kindern dahin gesetzt.

        Wochen später waren wir eingeladen. 8 lange Tische parallel hintereinaner und das Brautpaar mit Eltern und Trauzeugen am oberne Ende auf einem Podest. Man hat sich nur mit den Leuten die direkt neben einem gessenen haben unterhalten und das Brautpaar hatte kein gegenüber, an dem Tisch in exponierter Lage war gar keine Stimmung, wie auch.

        Eine weitere Hochzeit war mit 4 großen runden Tischen. Das fand ich dann etwas besser, weil rund viel mehr Möglichkeiten zum Austauschen bietet.

        (6) 27.07.17 - 14:31

        Hallo,
        bei uns durften sich alle so setzen, wie so wollten. D.h. die Tische waren als U gestellt und wir saßen quasi vor Kopf. Alle anderen saßen bunt durcheinander. Einen extra Kindertisch hatten wir nicht, es waren auch nur 4 Kinder dabei.

        Bei den Hochzeiten, bei denen wir in den letzten Jahren eingeladen waren, saß das Brautpaar mit Eltern und Trauzeugen an einem Tisch. Bei der einen Hochzeit gab es dann eine feste Sitzordnung, wo ich mich sofort gefragt habe, was sie sich dabei gedacht habe....#augen. Wir saßen mit wildfremden Leuten am Tisch, mit denen wir so überhaupt nichts gemeinsam hatten. Das erging einigen anderen auch so und es wurde ein quälend langer Abend. Wir sind dann auch schon weit vor Mitternacht gegangen, weil wir keine Lust mehr hatten.

        Bei der anderen Hochzeit gab es auf den Tischen nur Karten wie "Geschwister mit Familie", "Tanten und Onkel", "Freunde", "Kegelclub" so in der Art. Da saß man dann doch mit den Leuten zusammen, mit denen man sich versteht und auch immer was zum quatschen hat.
        Einen extra Kindertisch würde ich nicht machen. Die ganz Kleinen benötigen beim Essen oft noch Hilfe und wenn Du eine/einen 16jährigen fast erwachsenen jungen Menschen an einen Kindertisch setzen möchtest, bitte. Selbst mein 13jähriger würde da schon streiken.

        Ich würde wohl den Kindern einen Mal-/Bastel-/Spieltisch zur Verfügung stellen.

        LG
        Elsa01

        • Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Einmal saß ich mit meinem Mann zur Hochzeit an einem Tisch, wo alle anderen nicht Deutsch konnten und auch nur 1 weiterer Tischpartner englisch sprach mit dem ich streckenweise reden konnte. Dazu waren wir quasi an den Tisch gefesselt, weil es ein Menüessen gab und somit recht lange gegessen wurde. Ein furchtbarer Abend für mich. Ich hatte um 22 Uhr die Nase voll von der Hochzeit. Seit dem hasse ich auch Sitzordnungen. So ein Kindergarten, als ob man das nicht selbst entscheiden kann, wo man sitzt?!

          Bei unser Hochzeit gab es dann nur den Wunsch für die Sitzordnung, dass unsere Eltern und unserer Pfarrer am Brauttisch sitzen mögen. Alle anderen haben sich ihre Plätze selbst gesucht. Dazu hatten wir unterschiedliche Tischgrößen wo 8 - 12 Leute Platz hatten. Und alles klappte wunderbar - jeder hatte einen Platz gefunden und wir hatten nicht den blöden Stress mit der Planung und mussten auch keinen Gedanken verschwenden, was ist wenn jemand spontan doch nicht kommt. :)

          • Wir wollen schon eine gewisse "Reihenfolge" wer wo sitzt, halt wie wichtig sie für uns sind. Ich weiß ganz sicher, das der ein oder andere der Meinung ist der Mittelpunkt unseres Lebens zu sein, obwohl wir die Personen vielleicht 3 mal im Jahr sehen, und nur unregelmäßig telefonieren, und wenn der eine nicht mein Onkel wäre, hätten wir sie gar nicht eingeladen.
            Natürlich werden wir darauf achten, dass die Personen sich kennen, die wir für einen Tisch gedacht hatten. Da ich mehrere Jahre in London gelebt habe, werden auch mehrere englisch sprachige Gäste anwesend sein, die werden an einem Tisch sitzen, außerdem meine beste Freundin mit Partner, die perfekt englisch können. Nur um ein Beispiel zu nennen.

            Da viele unserer Gäste kleine Kinder haben, kann es durchaus sein, dass diese kurzfristig erkranken, aber das ist für uns kein Problem, disponieren wir halt etwas um.

            • (9) 31.07.17 - 09:11

              Das:

              "Wir wollen schon eine gewisse "Reihenfolge" wer wo sitzt, halt wie wichtig sie für uns sind. "

              Halte ich für Kindergarten und Stimmungskiller... vorallem, wenn man das dann auf der Hochzeit auch noch merkt. Mein Mann war mal zu einer Hochzeit eingeladen und saß an einem der letzten Tische (Tisch 8 oder 9) am besten auch noch mit Zahlen nummeriert, da fühlt man sich wie der letzte "Depp". Wenn schon unterschiedliche Tische, dann doch etwas kreativer wie mit verschiedener Deko, die dann den Tischnamen bestimmt, meinetwegen Apfeltisch und Birnentisch, oder nach Blumen benannt oder z.B. mit maritimer Deko "Möwentisch" Muscheltisch.

              Ich frage mich, was man damit erreichen will, wenn man seinen Gästen unter die Nase reibt, wer wichtig ist und wer nur eingeladen ist, weil das so muß? Hätte ich keine Lust drauf sowas zu machen oder da Gast zu sein.

      (10) 27.07.17 - 21:07

      Danke für eure Antworten. Das ein oder andere habe ich verändert.

      Wir werden wohl einen Tisch für die 8 Jugendlichen machen, sie alle kennen sich gut. Da wir in einem angrenzenden Raum (mit Schiebetür mit Saal verbunden) schon Spielsachen für die Kleineren geplant haben, werden sie bei den Eltern sitzen, hinterher kann ja getauscht werden, wie jeder möchte. Ach ja sind insgesamt 31 Kinder , Babys und Jugendliche (die hab ich jetzt einfach mal schon ab 11 J. gezählt).

      Wir wollen auch keine Tische mit Namenskarten drauf, auf die Tische kommen nur Nummern, wer an welchen Tisch sitzt , hängt am Eingang des Saales aus. Aber Familie und Freunde werden wir erstmal nicht mischen, die kennen sich nicht, vielleicht passiert es mit zunehmender Uhrzeit und Promille von alleine.

      Ich befürchte das wir noch eine Weile brauchen, irgendwie ist das schwierig. Wir haben nicht so viele Hochzeiten bis jetzt mitgemacht, in unserem Freundeskreis, haben zwar viele Kinder sind aber bis jetzt nicht verheiratet.

      Liebe Grüße Hanro

      Ich würde grundsätzlich keine Familien (Eltern und ihre Kinder, es sei denn, letztere haben eine eigene Familie) oder Paare trennen. Leute, die einen Bezug zueinander haben würde ich zusammen setzen, z.B. Verwandte, Leute, die ihr aus Verein, Studium, von der Arbeit etc. kennt, mit Ausnahme von Leuten, von denen ihr wisst, dass sie sich nicht leiden können (unter Verwandten gibt es das ja manchmal...). Wenn es gar keine Anknüpfungspunkte gibt, halt Leute mit ähnlichen Hobbies, in ähnlichem Alter etc. Leute, die nicht gut Deutsch können, würde ich z.B. auch so setzen, dass sie mit Leuten sitzen, die entsprechende Sprachkenntnisse haben.

      (12) 28.07.17 - 12:14

      Wir hatten bei unserer Hochzeit keck und frei gar keine Sitzordnung. Die einzigen Plätze, die festgelegt waren, waren die von uns als Brautpaar und unsere Eltern rechts und links neben uns sowie die dazugehörigen Geschwister dann auf den nächsten Plätzen.

      Alle anderen Plätze hatten wir nicht vorher namentlich festgelegt. Und das war auch gut so. Die Konstellationen, wer gern wo mit wem zusammensitzen möchte, gestaltete sich nämlich ganz anders, als wir das zuvor vermutet hatten. Und so war es sehr gut, dass wir da gar nichts festgelegt hatten.

      Einen Kindertisch hatten wir ebenfalls nicht. Auf die Idee waren wir gar nicht gekommen ;-)

      Wir haben das aber vor kurzem bei einer anderen Hochzeit miterlebt. Dort gab es einen großen Kindertisch. Nur dieser wurde nicht genutzt, weder von den kleineren Kindern, noch von den größeren "Kindern", sprich: Jugendlichen. Die Jugendlichen um die 15, 16, 17 Jahre kamen sich "doof" vor, mit den kleinen 4-, 5-, 6-Jährigen dort sitzen zu sollen. Und die Kleinen wollten dort nicht sitzen, weil sie lieber bei ihren Eltern waren.

      (13) 29.07.17 - 15:31

      Hallöchen,

      Kindertisch hatten wir ebenfalls überlegt. Wir haben groß gefeiert (140 Personen) und in Rücksprache mit den Eltern der Kinder die Idee aber verworfen. Die Eltern sagten, dass es sein könnte, dass gerade die kleinen oft unsicher bei so vielen Menschen sind und diese dann doch gerne bei Mama und Papa sind.

      Wir hatten eine feste Tischordnung an unseren 8er- Tischen. Und wir haben gemischt! Schon darauf geachtet, dass sich 4 Personen irgendwie kennen- aber die anderen 4 halt nicht. So hätte es für das Essen einen sicheren "Anker" gegeben und oft ist nach dem Essen ja auch die Tischordnung aufgehoben. (Verläuft sich ja zur Bar, Terrasse, etc.) aber wir haben teilweise gewusst, dass zum Beispiel gleiche Interessen vorhanden sind oder wenn die Kinder ungefähr gleichalt sind an einem Tisch etc.

      Selbstverständlich haben wir keine Paar/ Familie mit Kindern getrennt.

      Ende vom Lied: wir haben durchweg positive Resonanz bekommen, gerade mit dem Hinweis, dass sich die Gesellschaft so gut durchmischt hat und die Leute auch mal neue Leute kennen gelernt haben. Es ist schön zu sehen, dass sich anhand der Tische neue Freundschaften entwickelt haben, da teilweise die Leute sich ab und an zum grillen oder ähnliches treffen. Das freut mich bis heute- selbst ein Teenager-Päarchen hat sich so gebildet und ist seitdem fest zusammen :-)

      An einem Tisch saß ein schwangeres päarcheb und ein Paar mit Säugling. Da würde der Name von dem Säugling kurzerhand auch bei dem Neugeborenen adaptiert mit dem Hinweis, dass der Name so toll war und das Kind so lieb :-)

      Also bei uns hat es sehr gut funktioniert und ich würde es wieder so machen und mischen!

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