Von wegen schönster Tag im Leben.......Rat?

    • (1) 18.08.17 - 20:04

      Hallo, irgendwie ist da niemand mit dem ich sprechen kann, ohne das erste sich auf den Schlips getreten fühlen wird.

      Zu den Fakten, werde/will im Oktober heiraten, aber ich habe Angst. Angst das ich die Erwartungen der Familie meines Mannes nicht erfülle.
      Ich glaube nämlich, dass ich an dem Tag eher deprimiert bin. Warum? Weil ich keine Eltern mehr habe u zu dem Rest der Familie, obwohl da eh nicht viele sind, seit Jahren kein Kontakt. Heißt, da ist niemand.
      Wer jetzt sagt, OK, aber gute Freunde zählen doch auch, der hat Recht, nur wie ich feststellen musste, jetzt da ich Mutter bin, bin ich bei langjährigen Singelfreundinnen abgeschrieben, obwohl ich permanent versucht habe Kontakt zu halten und andere, ja, die sind wohl eher Bekannte, nichts Ernstes. Ich habe Angst das ich allen den Tag versauen werde. Aber mein Mann will nicht ohne seine Familie feiern was ich verstehe. Nur mir ist es echt mulmig

      • Heißt, ich habe Angst das mich eine riesige Einsamkeitswelle überkommt , weil dort in den Reihen nur eine Handvoll Bekannte sitzen werden.

        • Hallo,

          wichtig ist doch, daß diejenigen kommen, die Dir am meisten bedeuten! Ist das so? Wenn das jetzt nur 3 Leutchen sind, ist das doch auch in Ordnung. Es gibt kleine und große Familien- und Bekanntenkreise.

          Und was ist mit dem Rest Deiner Familie? Ist das damals nur im Sande verlaufen oder habt Ihr Euch zerstritten? Im ersten Fall wäre die Hochzeit doch ein guter Anlass, daß man die Kontakte mal wieder aufleben lässt.

          Und mit der Hochzeit gewinnst Du ja noch die Familie Deines Mannes dazu.

          Weisst Du, nicht eine möglichst große Anzahl an Gästen macht ein gelungenes Fest aus, sondern daß die kommen, die einem wichtig und lieb sind.

          Gruß
          mare88

      Welche Erwartungen hat denn die Familie deines Mannes an dich?

      Ehrlich gesagt verstehe ich dich nur bedingt. Aber ich habe schon diverse Hochzeiten miterlebt. Die einen haben ganz für sich auf ihrer Lieblingsinsel geheiratet, bewusst ohne Familie u. Co. mit praktisch fremden Trauzeugen und andere mit 250 Gästen. Ob die mit den 250 Gästen nun glücklicher war, vage ich zu bezweifeln.

      Vielleicht solltest du mal überdenken, WARUM du heiratest. Weil du deine Familie und Freunde um dich scharen willst oder weil du den Mann, den du liebst und der deine Familie ist, heiratet möchtest???? WAS und WER ist das Wichtigste an diesem Tag?

      Ich wäre als Gast und als dein Mann irritiert, wenn eine sauertöpfische Braut wegen fehlender Verwandtschaft da stehen würde, statt mit leuchtenden Augen ihren Mann anschaut und sich auf das gemeinsame Leben mit ihm freut.

      Warum habt ihr nicht in allerkleinstem Kreis geplant? Ihr könnt auch nur zu zweit heiraten, ganz für euch. Dann gäbe es nicht dieses Ranking zwischen euch, wer mehr Verwandtschaft und Freunde dabei hat.

      • Naja, ich glaube da werde ich jetzt missverstanden. Es geht darum, dass ich niemanden habe der mir am Herzen liegt der zu meiner Hochzeit kommt. Und klar geht es Erwartungen. Zeig mir die Eltern, die guten Kontakt zu ihrem Kind haben u denen es nichts ausmacht, wenn dieses alleine ohne ihre Anwesenheit heiratet. Das kann ich ihm, meinem Mann nicht antun. Ich würde alleine heiraten wollen.

        • (6) 09.09.17 - 14:00

          Hallo,

          Ich habe sehr guten Kontakt mit meinen Eltern. Trotzdem haben mein Mann und ich alleine geheiratet es waren nur unsere beiden Kinder dabei und sonst niemand.
          Ohne Kleid und Anzug auch, alles ganz einfach genau unser Ding.

          Lg

    Wie verstehst du dich denn mit der Familie deines Mannes? Bei unserer Hochzeit ging es meiner Mutter nicht gut, daher waren meine Eltern fast nur in ihrem Zimmer. Aber einsam hab ich mich nicht gefühlt. Da war ja Familie, zu der ich mich auch zähle. Gibt es so gar keine beste Freundin mehr?

    Freu dich auf euren Tag und genieße ihn. Du gewinnst im besten Fall ja eine neue Familie.

    Ist die Grösse der Verwandtschaft denn ein Statussymbol? Wenn du keine Eltern mehr hast, ist es halt schade, dass sie deine Hochzeit nicht miterleben können, aber nicht zu ändern. Ich nehme an, dass dies in seiner Familie bekannt ist, dafür sollte ja eigentlich jeder Verständnis haben.

    Es sagt ja auch niemand, dass du nur Verwandte und langjährige Freunde zur Hochzeit einladen kannst. Wenn jemand gerade aktuell für dich wichtig ist, lad sie halt ein.

    Als ich geheiratetet hatte, hatte ich eigentlich die Bezugspersonen aus der Familie meiner Frau schon gekannt. Spätestens mit der Hochzeit gehörst du ja eigentlich dann auch dazu.

    Ich glaube, ich verstehe schon, was du meinst. Hast Du das deinem Mann gegenüber schon mal so erzählt? Was meint er dazu? Wenn Du selber keine Familie hast, wie ist denn Dein Verhältnis zur Familie Deines Mannes?

    Freunde und Familie, die Dir nahe stehen, kann Dir leider keiner von uns auf die Schnelle besorgen. Aber vielleicht wäre es eine Lösung, dass Ihr zu zweit heiratet und danach einfach eine grosse Party schmeisst? Das ist vielleicht etwas ungezwungener und weniger feierlich und dann passen auch deine Bekannten hinein?

    Gruss, Ks

    (10) 20.08.17 - 20:31

    Sprich mit deinem Mann, sei offen. Erzähle vielleicht auch seiner Familie von deinen Ängsten und Sorgen. Wäre es eine Idee, wenn du eine oder mehrere Kerzen anzünden würdest um damit an deine verstorbenen (?) Eltern zu erinnern. Ich kann deine Gedanken schon verstehen, aber wenn du offen damit umgehst, dann hat die Familie deines Mannes die Chance dich zu vertsehen und dich mit offenen Armen zu empfangen und dich in ihre Familie mit aufzunehmen. Dann kannst du traurig und froh zu gleich sein.

    Wenn du selbst keine Familie hast die kommt, hast du immer noch deine neue Familie. Wird es noch eine kirchliche Trauung geben? Wenn nicht, wäre es deinem Schwiegerpapa bestimmt eine große Ehre dich zum Trautisch zu führen. Versuch doch das ganze nicht nach "meine Verwandte/Freunde und deine" zu teilen.

    (12) 31.08.17 - 21:29

    Hi du,

    Kan es nachvollziehen. Ich hab zwar noch meine Eltern, aber zum Rest der Familie kaum Kontakt. Habe meine beiden Onkel und meine Tante eingeladen. Ein Onkel kam, die beidrn anderen haben sich nicht Mal gemeldet. Nicht Mal Glückwünsche geschickt.
    Mein Opa kam auch nicht, omas beide schon verstorben.
    Es waren also nur meine Eltern, mein Bruder und mein Onkel da. Rest Verwandte und Freunde der Familie meines Mannes. Eine liebe Kollegin war noch da und ein guter Freund meines Mannes.

    Ich war vorher auch traurig, aber an dem Tag dachte ich einfach was solls... Wer nicht mitfeiern will, will halt nicht.

    Sprich auf jeden Fall mit deinem Mann über deine Gefühle das hilft und je mehr ich darüber geredet habe umso weniger hat es mich gestört.

    Für deine Eltern kannst du in der Kirche oder auch im Standesamt zwei Kerzen aufstellen, so sind sie auch dabei.

    Eine Kollegin ist nach der Trauung und den Fotos auf den Friedhof gefahren und hat ihren Brautstrauß aufs Grab gelegt um ihre Eltern teil haben zu lassen.

    Vielleicht hilft dir das ja auch.

Top Diskussionen anzeigen