Standesamt nur mit unseren Eltern-Einzug?

    • (1) 28.01.18 - 18:12

      Hallo ihr lieben.
      Ich bin schwanger und wir wünschen uns die Hochzeit noch vor der Geburt.da ich mich schonen soll haben wir den ganz kleinen Kreis gewählt.Nur unsere Eltern, wir und meine Tochter.

      Jetzt Frage ich mich wie wir den Einzug gestalten sollen.Gehen wir einfach gemeinsam rein nehmen Platz und starten mit einem schönen Lied oder soll mein Vater mich traditionell hereinführen...wobei ich das komisch fände bei dem meinen Kreis....

      Was meint ihr?

      • Hallo,

        "Einzug beim Standesamt" kenne ich gar nicht. Bei allen von mir erlebten standesamtlichen Hochzeiten (egal ob kleine oder große Gesellschaft) wurden alle gemeinsam aufgefordert, den Raum zu betreten, das Brautpaar nahm vorne Platz und je nach Konzept begann die Zeremonie.

        Abgesehen davon bin ich sowieso kein Fan vom Hereinführen der Braut durch den Brautvater. Dieses Übergeben an den zukünftigen Mann hat für mich einen leicht veralteten (fremdbestimmten) Beigeschmack. Aber das mag sicherlich jeder anders sehen.

        Wenn Euch ein besonderer Einzug wichtig ist, würde ich als Braut den Raum gemeinsam mit meinem Mann betreten, nachdem die Gäste sich gesetzt haben.

        LG

        (3) 29.01.18 - 12:10

        Wie die Vorschreiberin sagt, so einen Einzug gibt es im Standesamt normalerweise sowieso nicht. Ich würde es im Rahmen Standesamt auch in höchstem Maße affig finden.

        • Naja, Standesbeamte sind ja in der Regel keine Unmenschen, sondern werden im Rahmen der gegebenen Umstände solche Wünsche erfüllen, sofern es nicht unverhältnissmässig viel Aufwand verursacht. Wenn es den Brautleuten wichtig ist, dass zuerst alle in den Saal eintreten und die Braut danach separat vom Brautvater reingeführt wird, wird kaum ein Standesbeamter etwas dagegen haben, wenn man das mit ihm vorher abspricht und es in den gegebenen Zeitrahmen passt.

          Ich persönlich finde die Reinführerei auch affig, vor allem, wenn die Brautleute schon seit Jahren zusammen wohnen, bzw. seit über einem Jahrzehnt nicht mehr im elterlichen Haushalt, wie es heutzutage eher die Regel als die Ausnahme ist. Mein Schwiegervater wollte es seinerzeit unbedingt. Man kann sich dann halt fragen, ob man ihm seinen lange gehegten Traum erfüllt, oder ob man ihn deswegen (aus meiner Sicht ohne Not) vor den Kopf stösst. Ich sehe es so: Uns hat es nichts gekostet und ihm hat es nach seinen Angaben einen der schönsten Tage in seinem Leben beschert.

      Beim Standesamt hatten wir auch keinen Einzug, sondern sind auf Aufforderung der Standesbeamtin alle gemeinsam rein. Alles andere wäre sehr komisch gewesen.

      Den Einzug hatten wir mit Übergabe von meinen Papa in der kirchlichen 1 Jahr später 😍 Das war sehr schön Falls ihr in die Richtung etwas plant.

      Beim Standesamt zieht man nicht ein, sondern man betritt mit allen zusammen das Trauzimmer.

    • (7) 30.01.18 - 17:19

      In ein Standesamt würde ich gar nicht „einziehen“. Reingehen, setzen...& heiraten.

      Einfach alle zusammen reingehen und gut ist. Alles andere würde (finde ich) aufgesetzt und albern wirken, besonders in einem so kleinen Kreise.
      Dieses Bringen vom Vater ist für mich auch nur Abklatsch aus Amerika und hat weder in der Kirche noch sonst wo etwas zu suchen. Aber das ist nur meine Meinung.
      Es ist euer Tag, ihr solltet alles so planen, dass der Tag für Euch wunderschön und unvergesslich wird.

      • Die Tradition ist uralt und stammt nicht aus Amerika. Es stammt aus der Zeit wo die Ehe arrangiert wurde und der Vater sozusagen die Tochter an den ausgesuchten Mann übergab. Ich finde die Tradition sehr schön obwohl es natürlich mir den Ursprung nichts mehr zu tun hat.

        Für mich war es eine der schönsten Momente an unser Hochzeitstag, als Ich vor die Kirche stand mit meinem Vater. Als die Türen aufging und die Glocken verstummten, war es einfach wunderschön mit meinem Vater den Weg zum Altar zu gehen. Wir haben beide Rotz und Wasser geheult, aber es war wunderschön.

        Aber, so sind wir ja alle so unterschiedlich.

    Oh ich scheine aus der Reihe zu fallen. Mich hat vorher keiner gesehen der Gäste. Ich bin mit dem Auto vorgefahren als alle anderen schon drin waren und mein Vater hat mich rein geführt. Allerdings waren wir knapp 25. Ich fand es total schön und würde es immer wieder so machen.

    (11) 15.02.18 - 18:20

    Wir haben standesamtlich und kirchlich geheiratet am gleichen Tag.

    Beim Standesamt ist kein Einzug der Braut mit Brautführer. Die Braut wird nicht vom Vater geführt. Das macht man nur in der Kirche oder ab und zu bei einer Freien Trauung. Es läuft beim Standesamt ziemlich unromatisch ab. Wir haben alle draußen gewartet und Punkt um 10 kam der Standesbeamter zu uns und haben uns gebeten einzutreten. Wir nahmen vorne Platz und die Gäste hinter uns. Nach 20 Minuten Bürokratie waren wir wieder draußen. Musik hätten wir nicht. Gesungen wurde auch nicht.

    Ich weiß nicht ob man es auch anders gestalten kann, wenn man nur standesamtlich heiratet. Das die Braut vom Vater geführt wird beimStandesamt, finde ich aber persönlich unpassend und ich habe es auch noch nie erlebt.

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