Wie die Hochzeit organisieren?

    • (1) 30.05.18 - 20:45

      Mein Lebensgefährte und ich wollen in diesem Jahr noch heiraten (Oktober). Es soll eine recht große Party werden. Wie organisieren wir das am besten? Ich hoffe auf Tipps erfahrener Paare :)

      • Hi,
        da seid ihr ja spät dran mit dem Organisieren, aber es kann noch klappen.

        Wie heiratet ihr denn? Standesamtlich, kirchlich, frei, ....?

        Wollt ihr in einem Saal, partyraum oder Garten feiern?

        Ein paar Eckdaten wären nicht schlecht 😀

        (3) 31.05.18 - 16:58

        Oktober??

        Also wir haben 10-11 Monate gebraucht um unser Hochzeit zu organisieren. So viele Termine müssen zusammen passen. Gut, wir haben standesamtlich und kirchlich am gleichen Tag heheiratet, aber trotzdem.

        Termine die zusammen passen müssen.

        Standesamt
        Location
        DJ
        Fotograf
        Florist
        Brautauto inklusive Blumenschmuck für das Auto.
        Zuckerbäcker wegen Hochzeitstorte.

        Einladungen für ein großen Feier, sollte eigentlich ungefähr 8 Monate vor der Hochzeit verschickt werden. Deswegen ist es ratsam, die Location vorher zu buchen, sonst hat man keine Ahnung was reingeschrieben werden muss in die Einladungen. Ihr könnt auch erst Mal Save the Date Karten verschicken. Ich finde es aber sehr spät. Dann müsst ihr halt im Kauf nehmen, das manche Gäste nicht kommen können.

        Ein Termin beim Standesamt kann man 6 Monate vorher reservieren. Kommt man erst ein Paar Monate vor den gewünschten Termin, ist der Tag oft nicht mehr verfügbar. Vielleicht habt ihr ja schon den Termin..?? Oktober ist es ja oft nicht so schwer, weil viele im Sommer heiraten..

        Eine gute und begehrte Location ist oft 10-12 vorher zu buchen, sonst riskiert man das man zu spät kommt und das die Location an den gewünschten Tag nicht mehr frei ist.

        Erst habe Ich mein Kleid gesucht und gefunden.

        Wir haben zu erst Save the Date Karten verschickt, 10 Monate vor die Hochzeit, in der Hoffnung das wir unser Wunschtermin 6 Monate vor die Trauung beim Standesamt bekommt. Deswegen standen wir beim Standesamt als die aufgemacht haben, genau 6 Minate vor die Trauung. In manche Ortschaften kann man den Termin bis zu 12 Monate vorher reservieren, bei uns leider erst 6 Monate vorher. Es hat geklappt. Die Kirche hätten wir schon für Nachmittag reserviert.

        10 Monate vor die Hochzeit haben wir mehere Locations angeguckt und haben dann ein Gespräch wegen essen und getränke mit den Eventmanager vereinbart, in unser Wunschlocation. Hier wurde Tischwünsche besprochen, ob runde, viereckige, welche Tischdecken, Stuhlhüssen, etc. Generell wie alles aussehen sollte.. Dann wurde der Menü besprochen und die Weine. Ob Getränkepauschale oder pro Flasche, Zeitablauf und,und,und...

        Als das alles arrangiert war, ging die eigentliche Einladungen aus. Es war denke Ich 7 Monate vor die Hochzeit..

        Als das arrangiert war, waren wir bei mehreren Floristen und haben unser Vorstellungen besprochen. Wegen Floristik in der Kirche, am Brautauto, in der Location und wegen der Brautsrauß.. Wir haben ein Traumflorist gefunden und fest gebucht.

        Danach haben wir ein Fotograf gesucht und gefunden. Den Dj wurde uns von der Location empfohlen und hätte zum Glück Zeit. Hier wurde dann, Musikwünsche, Musik für den Hochzeitstanz etc. besprochen.

        Dann waren wir beim Zuckerbäcker wegen die Torte. Haben unser Torte besprochen etc.

        Das Brautauto haben wir reservieren lassen, und abholung Zeit und Ort abgesprochen. Das Auto müsste ja kurz vor die Trauung zu den Florist gebracht werden. Ein Chauffeur haben wir dann in unser Bekanntenkreis gefunden, der es auch beruflich macht..

        Ich habe dann ein Visagist gefunden und gebucht für Haare und Make Up.

        Im der Zeit danach haben wir Trauringe gekauft und gravieren lassen, die eigentliche Einladungem drucken lassen und verschickt.

        Dann haben wir Kirchenhefte, Menükarten, und Tischkarten drucken lassen. Dazu haben wir Gastgeschenke gebastelt und Wunderkerzen besorgt für die Gäste zum anzünden während unser Hochzeitstanz..

        Ich habe bestimmt irgendwas vergessen, aber das war es so ganz grob..

        So aufwendig muss man es natürlich nicht machen, aber Du schreibst das groß gefeiert werden soll. Dann ist das ein ungefähre Plan..

        • Also wir hatten etwa fünf Monate Vorlauf. Grundsätzlich: Je spezifischer die Wünsche sind, desto mehr Vorlauf benötigt man, weil Locations und Dienstleister an dem Tag schon anderweitig gebucht sein könnten.

          Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es rückblickend völlig egal ist, wie die Hochzeitstorte war oder ob das Fest in einem Lokal stattgefunden hat, in dem sonst auch Vereinsanlässe, Schulungen, Konferenzen usw. stattfinden oder in einem exklusiven Schloss. Solche Dinge kommen einem vor der Hochzeit viel zu wichtig vor. Einige Dinge sind natürlich schon relevant: Ob an der gleichen Location parallel noch andere ggf. störende Anlässe stattfinden, ob um 22:00 Uhr das Ordnungsamt auf der Matte steht und die Musik abdreht usw.

          "Wer Ja sagt, darf auch Tante Inge ausladen: Tipps vom Profi für die perfekte Hochzeitsfeier" von Thomas Sünder haben wir damals unter anderem als Buch gekauft, um uns vorzubereiten. Von etwa drei gekauften Büchern fand ich das das nützlichste.

      Wir hatten sehr kurze Vorlaufzeit und hatten eine große Party mit 150 Gästen.
      Antrag Anfang Februar, Planungsbeginn ab März, Einladungen verteilt Mitte Mai, geheiratet Ende Juni.
      Von den geladenen Gästen haben 2 abgesagt - alle anderen konnten kommen.
      Allerdings haben wir sehr leger gefeiert und aufgrund von großem Bekanntenkreis und vielen Freunden in div. Vereinen auch viel Hilfe. Einige Dinge waren dadurch einfach auch "Selbstläufer".
      Die Trauung war in unserem Heimatstandesamt. Kein besonderes Ambiente - aber wir sind beide hier aufgewachsen und ich habe meine Ausbildung auf dem Rathaus gemacht - der Bürgermeister war dann auch unser Standesbeamte.
      Sektempfang nach der Trauung wurde von der Handballmannschaft meines Mannes organisiert.
      Brautauto war das alte Käfer-Cabriolet unseres Trauzeugen. Den Blumenschmuck fürs Auto haben meine Trauzeugin und die Schwester meines Mannes organisiert. Das Auto war gelb und wir hatten eine Girlande aus gelben Sonnenblumen an der Windschutzscheibe.
      Gefeiert wurde im Vereinsheim im Sportzentrum. Vorteil - liegt außerhalb des Ortes und es gibt keine Nachbarn, die sich durch laute Musik (und die hatten wir bis morgens um 5.00 Uhr) gestört fühlen.
      Die Wirtin kennen wir persönlich und sie hat auch die Deko übernommen. Sie hat für verschiedene Anlässe Dekomaterial da. Gekocht hat ihr Mann. Da haben wir nur die Richtung vorgegeben und uns überraschen lassen. Wir wussten aber, dass wir uns da voll auf ihn verlassen können und das Buffett war genau nach unseren Vorstelllungen.
      Die Torte war ein Geschenk eines Freundes, der Konditor ist.
      Wir hatten eine tolle Feier und kaum Organistionsstress!
      Wenn man natürlich eine besondere Location, eine spezielle Kirche, besondere Farbkombinationen, Essen vom Supercaterer, etc. möchte, dann braucht man mit Sicherheit dieses Jahr Planungszeit.

      (6) 31.05.18 - 22:42

      Wir waren damals recht irritiert, weil wir im Januar gemütlich mit der Planung begonnen haben für September und alle die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen haben „die angesagten Locations sind auf 1,5 Jahre ausgebucht“ etc etc

      Wir hatten zum Schluss unsere Trauung auf einem Schloss, welches unsere erste Wahl war und mussten auch sonst keine Abstriche machen. Wir waren aber auch nicht auf ein Datum fixiert, wir hatten also kein Wunschdatum. Nur eben der Monat September.

      Aber als Tipp, am besten das Datum mit der Wunschlocation und die Standesamt als erstes zügig fixieren. Ohne Location wird die weitere Planung sehr schwer

    • Erstmal gab es am Anfang viele Gepräche zwichen uns als Paar. Wir haben abgeklärt wie wir uns unsere Hochzeit vorstellen. Wir beide haben seine Ideen "Must have" und "No Gos" gesagt. Das muß man in Einklang bringen. Als dann die Grundthemen klar waren (wieviele Leute ungefähr, welche Art der Lokation, standesamt und Kirche hab ich mich hingesetzt und überlegt, wo man schön feiern könnte. Wir haben uns das angeschaut und gecheckt ob der Termin, den wir geplant haben von der Lokation und vom Standesamt her passen würde.
      Weil Standesamt und Gaststätte fußläufig zu erreichen waren, was uns wichtig war, damit man kein Auto braucht und die Gäste nicht hin und her fahren müssen. Als das klar war haben wir kleine Aufkleber gedruckt mit dem Datum und damit unsere Eltern und die engsten Freunde überrascht. So in der Art "Save the Date"... den anderen haben wir es mündlich dann durchgegeben, bis die Einladungskarten fertig waren. Das war das nächste, was wir organisiert haben (ca 3 Monate vorher) . Kleid hatte ich auch schon ziemlich schnell ausgesucht und bestellt. Dann Torte aussuchen und bestellen, Fotograf hat ein Bekannter gemacht, Kleinkram hab ich mit der Trauzeugin geplant, geguckt, was ich abgeben konnte. Vom Antrag bis zur Hochzeit waren es knapp 5 Monate. Es war aber auch keine so ganz komplizierte Hochzeit sondern eher leger und ungezwungen. Je aufwendiger es sein soll, desto mehr Zeit braucht man dafür.... das wichtigste fand ich aber die Gespräche mit meinem Mann darüber, wie wir uns das wünschen. Es war eine tolle Hochzeit mit wenig Pannen #rofl. Wir denken gerne an den Tag zurück.

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