Zeitdauer Ehevertragabschluss

    • (1) 21.06.18 - 09:27

      Hallo liebe Urbia-User,

      vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten.
      Mein Verlobter und ich haben morgen einen Termin bei unserem Notar, um die Bedingungen des Ehevertrages zu besprechen.

      Mein Verlobter war bereits im Frühjahr dort und hat unsere Rahmenbedingungen ganz grob geschildert und sich zunächst beraten lassen. Morgen sind wir halt das erst Mal gemeinsam dort.

      Heiraten werden wir im November.

      Es ist so, dass wir auf künstliche Befruchtung angewiesen sind und, wenn alles klappen sollte, der Transfer Mitte/Spätmitte Juli stattfinden würde.
      Mein Partner möchte aber gerne, dass der Ehevertrag VOR dem Transfer unterzeichnet wird, damit es später im Falle einer Wirksamkeit keine Probleme geben kann.

      Was den Ehevertrag angeht, scheint alles soweit klar zu sein, bzw. da sollte es keine Probleme geben.

      Ist es realistisch, dass der Vertrag Anfang Juli unterzeichnet werden kann?

      Ich hoffe auf hilfreiche Antworten!! :-)

      • Du willst ernsthaft einen Ehevertrag "auf die Schnelle" unterschreiben, ohne dass dein Anwalt sich das angesehen hat?

        • Nein, ein Freund meines Vater ist RA und Notar und kennt sich damit aus. Mit ihm treffe ich mich vorher noch vorab.

          Mir ging es um die Zeit, die es benötigt, bis der vom Notar erstellte Vertrag bei uns sein kann. Ob sowas, wenn zunächst keine Probleme vorab bestehen, z.B. vorab per Mail verschickt wird, damit man, wie ich, einen Termin mit jemand anderem vereinbaren kann.

      Hallo,

      ist ein Ehevertrag notwendig? Hat jemand von euch Reichtümer oder eine Firma oder Eigentum? Ansonsten ist ein Vertrag für Eheleute nicht unbedingt notwendig. Und in aller Eile würde ich das nie unterschreiben.

      LG
      Mistel

    Was regelt ihr denn da (Rhetorische Frage)
    Dass es deinem Mann wichtig ist VOR Transfer zu unterschreiben?
    Als unverheiratetes Paar muss man die künstliche Befruchtung doch auch selbst zahlen, oder?

    Unser Notar sagte uns damals, dass man den Ehevertrag auch noch nach der Hochzeit unterzeichnen kann. Wichtig ist ja nicht das Datum, sondern was geregelt wird.

    Haben wir auch gemacht. Im Flitterurlaub den Entwurf urchgelesen und nach danach dann erst unterzeichnet.

    • >>>Dass es deinem Mann wichtig ist VOR Transfer zu unterschreiben?<<<

      Vielleicht befürchtet er, dass sie nicht mehr unterschreibt, wenn sie erst mal schwanger ist :-).

      • Aber warum denn?

        • (10) 27.06.18 - 13:22

          Das weiß ich nicht, ich kenne ja den Vertrag nicht.

          Aber es muss ja einen Grund geben, wenn er so drängt.

          Eheverträge werden ja in aller Regel abgeschlossen, um im Fall einer Trennung einem der Partner Zugriff auf Dinge (Geld, Immobilien, Aktien, Firmenanteile) auszuschließen.
          Falls es für den Zukünftigen der TE nicht infrage kommt, zu heiraten ohne ehevertrag, möchte er vielleicht nicht mit einem "unehelichen" Kind "belastet" sein.

          Das war jetzt nur ins Blaue formuliert :-).

    Rein theoretisch könnte man sich dann aber auch weigern, den Ehevertrag zu unterzeichnen. Oder die Frau könnte bei der künstlichen Befruchtung gleich im ersten Versuch schwanger werden und sich dann weigern, den Vertrag zu unterzeichnen.

Also wir hatten 2 Termine bei der Notarin. Beim ersten haben wir die Grundlagen geklärt und unsere Wünsche geäußert. Im Anschluss haben wir den Vertragsentwurf per Mail bekommen, haben ihn durchgesprochen und sind dann beim 2. Termin zur Unterzeichnung und endgültigen Besprechung da gewesen.
Ich war zu dem Zeitpunkt schwanger und wüsste nicht, warum man das vor einer ss erledigen muss. Sorgerecht, Unterhalt etc sind nicht im Ehevertrag geregelt. Klauseln, die unterhalt für Kinder ausschließen sind sowieso nicht rechtskräftig.
Bei uns hat der Prozess 2 oder 3 Monate gedauert, lag aber auch daran, dass wir keine Eile hatten.
Lieben Gruß

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