Ohne Familie heiraten?

    • (1) 23.11.18 - 08:39

      Hallo, folgende Situatuon:
      Mein Freund und ich stehen unseren Familien nicht wirklich nahe. Bisher haben wir vor ohne Familie zu heiraten. Nur wir zwei :)

      Hat das jemand von euch vielleicht auch so gemacht?
      Ich hab ja doch ein kleinen wenig ein schlechtes Gewissen :D

      Allerdings war mein Vater als ich klein war nie da, wir sehen uns vll 2 Mal im Jahr, telefonieren nie.
      Meine Mutter lasse ich in dem Glauben das wir uns gut verstehen, besuche sie alle 10 Wochen ca, trinken n Kaffee und reden oberflächlich.

      Ich bin kein Fan von Hochzeiten und stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Man müsste was organisieren und den ganzen Tag freundlich zu Leuten sein die man eigentlich nicht da haben will. Das würde für mich die Hochzeit in den Hintergrund stellen.

      Ich hoffe ihr habt einen Rat. Danke :)

      • Warum nicht? Kann sehr schön sein :)
        Zumal ihr wirklich Geld habt um ne tolle Location zu wählen (am Strand oder so).
        Ihr könnt das Geld alleine für euch ausgeben und nicht zur Belustigung der Gäste!
        Ich finde die Idee toll!
        Danach Mega Flitterwochen 😍

        • Ja, Geld ist auch so ne Sache. Wir kämen mit Familie auf ca. 50 Gäste und die alle zu bewirten.. Das sind sie uns nicht wert. Das Geld wollten wir lieber für richtig schöne Flittwochen ausgeben bzw. für ein Haus beiseite legen.

          Sollte vll erwähnen das wir nur standesamtlich Heiraten werden.

          Nur wird meine Familie einen Riesen Aufstand machen weil wir uns doch alle so sehr mögen und sie dann soooo enttäuscht von mir sein werden 😂 (mal wieder)

          Ich würde die Hochzeit dann ja am liebsten für immer verschweigen. Habe wohl einfach nicht den Mut zu sagen das sie mir alle relativ egal sind

            • Für meine Eltern wäre das ein Schlag ins Gesicht. Allerdings habe ich auch ein sehr enges Verhältnis zu meinen Eltern. Ich würde es nicht ertragen, sie so zu verletzen. Aber jeder hat eine andere Beziehung zu seinen Eltern. Von meinem Standpunkt würde ich sagen, ihr müsst ja nicht den ganzen Tag mit der Familie feiern. Vielleicht begrenzt ihr es auf ein tolles Hochzeitsfrühstück oder so, damit sie wenigstens etwas davon haben.
              An sich habt ihr ein lebenlang Zeit, zahlreiche wunderschöne Erlebnisse zu zweit zu haben, und eine Hochzeit ist doch (für die meisten) eine Erinnerung, die man gerne mit anderen teilen will.

                • Da geb ich dir schon Recht a-n-ka-. Ich würde auch nicht sagen: Tu das auf keinen Fall, das wäre unverzeihlich.
                  Deswegen sage ich ja, jeder hat eine andere Beziehung zu seinen Eltern.
                  Allerdings erwähnt sie auch, dass die Mama schon denkt, dass sie ein gutes Verhältnis haben und auch, dass sie schon ein klein wenig ein schlechtes Gewissen hat. Vielleicht will das Gewissen damit auch was sagen und man sollte versuchen eine Lösung zu finden, wo niemand am Ende sich außen vorgelassen fühlt.

                  Oder vorher offen das Gespräch suchen und der Mama vielleicht erklären, dass man nicht gerne im Mittelpunkt steht und das Geld lieber für schöne Flitterwochen sparen würde.

                  • Ich seh das in diesem Fall aber doch anders :)
                    Offensichtlich fühlt sie sich besser, wenn keiner dabei ist, sonst hätte sie ja die Gedanken nicht.
                    Und es ist ja IHR Tag und sie soll sich wohl fühlen! Da würd ich nicht aus Pflichtgefühl der Mutter gegenüber dann doch die Familie einladen (denn nur die Mutter geht ja noch viel weniger). Und dann wird es genau so ein großes Fest, welches sie nicht möchte.

              Für meine Eltern würde das auch ein Schlag ins Gesicht sein. Die tun beide immer so als ob alles in Ordnung sei und wir eine glückliche Familie sind. Allerdings halten sie beide nichts von der Ehe. Sie würden eher versuchen es einem auszureden.

              Da wir nur standesamtlich heiraten wollen wäre das eh ne Sache von ner halben Stunde. Wenn man dann jedoch abends mit ihnen essen geht muss man sich nur Vorwürfe anhören.

              Ich glaube ich habe nur die Möglichkeit alle mit einzubeziehen und den Tag schnell hinter mich zu bringen oder mich hinterher zu entschuldigen. Ich tendiere wirklich zu letzterem

        (10) 23.11.18 - 12:13

        Wenn sie Dir alle relativ egal sind, dann kann es Dir doch auch egal sein, was sie davon halten, wie Du heiratest und ob sie sauer sind oder nicht...

        • Ja nur ist jeder in der Familie sehr nachtragend. Ich dürfte mir bei jedem Besuch anhören wie wir denn sowas nur machen konnten und das sie ja immer für mich da wären und das sie so gerne dabei gewesen wären.
          Ich will sie nicht dabei haben aber eigentlich auch keinen Streit, das würde sich dann über Monate hinziehen und es würden Sachen von vor 10 Jahren ausgegraben werden

          • Ok, aber ich bleibe dabei : wenn Dir Deine Familie wirklich so egal ist, kann es Dir doch wurscht sein, ob die da sauer sind oder nicht, und wenn sie Dich bei zukünftigen Besuchen damit nerven - oder am besten sogar noch bevor sie anfangen, damit zu nerven - sagst Du Ihnen, dass es Eure Entscheidung ist, die so zu respektieren ist und wenn es nicht respektiert wird, Du die Kommunikation, zumindest zeitweise, unterbrichst (also nach Hause gehst oder den Hörer vom Telefon auflegst).
            Wenn Du das nicht schaffst, sind sie Dir vielleicht doch nicht so egal, wie Du jetzt glaubst, und Du solltest Dir überlegen, ob es nicht doch Sinn macht, ein paar Familienmitglieder einzuladen - und wenn es nur ein Frühstück ist, wie eine andere Userin vorschlug oder ein Sektempfang danach etc...

Hi,

Wir haben ganz alleine geheiratet.

Freitag morgens die Kinder in die Schule und in die Kita gebracht, dann schick gemacht und händchenhaltend zum Standesamt.

Es war für mich ein sehr emotionaler Moment und ich war froh, dass sonst niemand dabei war.

Wir haben danach den Tag miteinander verbracht, sind essen gegangen, abends ins Kino und später noch tanzen, danach angetrunken nach Hause.

Unsere Kinder waren bei der Tante und haben dort geschlafen.

Es war einfach toll.

Lg fatty

  • Hallo mss.fatty

    Mir würde es ebenfalls so gefallen wie bei dir! Wie hat denn die Familie reagiert?

    Liebe Grüße

    • Hey,

      Meine Mama war etwas traurig, dass es keine Feier gab aber auch sie konnte unsere Entscheidung gut akzeptieren.

      Alle konnten sich sehr gut damit anfreunden, dass die die heiraten auch entscheiden in welcher Form sie es tun.

      Bei uns redet man sich auch nicht in die Beziehung rein, oder in die Kindererziehung (wie man sonst oft hier hört) von daher habe ich auch keine "dramatische" Reaktion erwartet.

      Wir haben beim nächsten regulären Familientreffen nochmal zusammen angestoßen und damit war es auch gut.

      Lg und alles Gute

Tut es. Macht genau das, was euch glücklich macht und womit ihr zufrieden seid. Das ist das Einzige, was bei einer Hochzeit zählt.

(17) 23.11.18 - 12:57

Hallo : )
Ich werde auch ohne meine Eltern Heiraten denn mein Vater ist leider verstorben und mit meiner Mutter verstehe ich mich seit Kindheit nicht. Also kommt bei uns nur meine Grossmutter und die Eltern meines Verlobten.
Ich habe auch kein schlechtes gewissen oder der gleichen weil ich so zu sagen keinen Kontakt zu meiner Mutter habe.
Daher alles Gut.
Wen das euer Wunsch ist sollen die anderen das Akzeptieren den es ist euer Tag. Und wer weiss evt. macht ihr jah später mal ein Fest für alle.
Gruss : )

  • Hallo, warum denn nicht? macht das so wie Ihr wollt. heiratet standesamtlich, geht schön essen (vielleicht mit den Trauzeugen und dem/der besten Freund/in und investiert das Geld in Sachen die Euch wichtig sind. Ihr könnt ja auch nächstes Jahr dann ganz zwanglos nachfeiern...Gartenparty mit einem Buffet zu dem jeder was mitbringen soll, zum Beispiel. Ein schlechtes Gewissen braucht ihr deshalb sicher nicht zu haben. Es ist Eure Entscheidung und Eure Hochzeit. Also genießt Euren Tag.

Mach. Ich würde das so gern aber meine Mutter wäre zu Tode beleidigt. Eltern u d Schwager zusammenzubekommen wäre schon ein Abenteuer ansich.
Wir haben durch Vereinstätigkeit noch mehr Zwangsgäste auf der Liste die ich eigentlich nicht dabei haben will. Ich suche immer noch na der perfekten Lösung das Ding auf a la Carte Größe zu schrumpfen.

  • Nur Eltern und Großeltern eventuell Kinder wenn schon da.

    Unsere Sportgruppe war außen vor, ich habe gekämpft es vor meinen Kollegen geheim zu halten, keiner unserer Freunde wusste etwas und die Familie wusste auch von nichts.
    Nach der Trauung haben wir Bilder verschickt und es den Leuten gesagt. Nur ein Teil der Familie meines Mannes ist eingeschnappt der Rest hat sich wie Bolle für uns gefreut.
    Es gibt ein Hochzeitsalbum welches wir auf Wunsch gerne vorzeigen.

    Bei uns war es etwas aus der Not heraus aber schlechter war es deswegen nicht. Ich würde es immer wieder so machen.

    Gruß Anorie

    • Huhu Anorie,
      Mit dem Konpromiss lebe ich gir.
      Der Verein erwartet eine solide Dorfhochzeit. Saal. DJ. Und dann wird gesoffen. Das ist so gar nicht meins. Es gibt einen Passus in der Satzung dass zu Hochzeiten geladen werden muss. Kein Witz.

      Ich habe den ein oder anderen Plan B. Mal schauen welcher es wird.

Na, ann macht doch einen fetten Polterabend nd heiratet dann irgendwo extern.. Ausland, Thailand, oder so.... dann könnt ihr die Vereinsleute ja einladen, jeder darf auf eigene Kosten teilnehmen .... würste dann ja sehen, wer euch so wichtig ist, dass er dafür ein Vermögen ausgibt #winke

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