Ich bin nicht Trauzeugin - absolut SILOPO

    • (1) 06.01.19 - 16:03
      Inaktiv

      Als ich 2013 geheiratet habe, habe ich meine beste Freundin zur Trauzeugin gemacht. Sie hat sich natürlich riesig gefreut. Ebenso wurde sie 2015 Patentante von meinem Kind.

      Nun heiratet sie bald und ihre Schwester wird Trauzeugin sein .... Ebenso wird sie wohl auch Patentante werden, wenn ein Kind auf die Welt kommt (wobei ich das natürlich nicht genau weiss)

      Und ich? Ich bin irgendwie traurig und enttäuscht ..
      Natürlich ist es nicht ihre Pflicht, mich dann zu wählen, aber ein bisschen hab ich es schon erwartet , vor allem, weil man vorher mal darüber gesprochen hat ...

      Wollte das nur mal loswerden, danke für eure Mühe, dieses Silopo zu lesen 😂

      • Ich kann verstehen, dass du traurig bist. Hast du eine Schwester? Ich denke wer selbst eine hat, kann das besser nachvollziehen. Gerade wenn man sich gut versteht und vielleicht sogar vom Alter her nicht so weit auseinander ist.

        (3) 06.01.19 - 16:17

        Bei guten Familienverhältnissen hat nach meiner persönlichen Meinung eine Schwester immer (!) Vorrang vor Freundinnen. Ich käme nie auf die Idee, eine Schwester zu übergehen.
        Blut ist eben dicker als Wasser.

        Finde Deine Hoffnung, gegenüber der Schwester der Braut bevorzugt zu werden, völlig übertrieben.

        • Nein, Blut ist nicht immer dicker als Wasser. Ich kenne mehrere Fälle, in denen Trauzeugenamt und Patenamt zuerst Geschwistern "natürlich" zugesagt wurde und dann jemand Fremdes/Freunde genommen wurden.
          Mein Sohn war bei seiner Schwester auch Trauzeuge, er selber nahm dann später eine Freundin. Dasselbe beim Patenamt; er und seine Frau sind Paten bei der Nichte, als bei ihm ein Kind kam, nahm man die Freundin, die finanziell am lukrativsten war. Begründung: es stünde ja wohl nirgends, dass man gegenseitig Pate sein müsste.....Meine Tochter wäre auch als 2. Patin glücklich gewesen, aber nicht mal das wollten die beiden.
          Wie geschrieben, solche Fälle sind nicht selten, auch wenn kein Zwist in der Familie war. Selbstverständlich ist da garnichts. Kenne sogar einen Fall, wo sich eine junge Frau plötzlich entschied, sich vom Onkel statt vom Papa zum Altar führen zu lassen, weil dieser ein dickes Geldgeschenk in Aussicht gestellt hatte. Die Eltern waren maßlos enttäuscht, hatten ja kein schlechtes Verhältnis bis dahin und überlegten schon, ob sie überhaupt hingehen. Da entschied die Tochter dann doch lieber schnell, mit ihrem Mann zum Altar zu gehen. Aber der Stachel saß.
          LG Moni

        • (5) 06.01.19 - 21:01

          Also für mich ist das kein Übergehen, auch nichts bei guten Familienverhältnissen, aber ja, jeder sieht es anders.

          (6) 07.01.19 - 00:10
          AndereMeinung7653

          Ich sehe das ganz anders.

          Für mich sind Geschwister automatisch vom Trauzeugenamt ausgeschlossen.

          • (7) 08.01.19 - 16:29

            Das wiederum verstehe ich nicht. Wieso werden denn Geschwister wieder kategorisch ausgeschlossen? Mir ist das alles zu hoch, ich muss es nicht verstehen. Ich kenne alle möglichen Konstellationen. Man kann schließlich auch ohne Trauzeugen heiraten. Bei einer Hochzeit geht es um die Verbindung zweier Menschen, des Brautpaares. Nicht um Befindlichkeiten von Eltern, Geschwistern, Freunden.

        (8) 08.01.19 - 09:16

        Hmm komisch, ich habe mehrere Geschwister und zu meiner Schwester ein ausgesprochen gutes Verhältnis. Und dennoch wäre es mir nie in den Sinn gekommen, NICHT meine beste Freundin als Trauzeugin zu wählen. Finde das eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass man seine beste Freundin wählt. Ich kenne ehrlich gedsagt auch niemanden, der bei der Wahl des Trauzeugen seinen Bruder/Schwester vor dem besten Freund/Freundin bevorzugt hat.

        Ich kenne es genau andersherum und finde es eher ungewöhnlich, wenn verwandte die Ämter übernehmen. Sie sind ja bereits Familie. In meinem erweiterten Umfeld sind Geschwister eher eine Notlösung

    (10) 06.01.19 - 16:20

    Hallo,

    Ich kann dich gut verstehen. Mir ist es letztens genauso ergangen. Für sie war immer klar das ihre Schwester Trauzeugin wird, mir hatte sie das nie gesagt. Na ja das Leben geht weiter, wobei ich schon Gefühlstechnisch froh war als die Hochzeit rum war. Ihr Hochzeits Kleid hat sie auch spontan mit ihrer Schwester aus gesucht, auch da hätte ich es sehr schön gefunden dabei gewesen zu sein. Na ja auch da ging die Enttäuschung irgendwann vorbei.
    Kinder wollte sie auch, wo ich dann patentante wohl werden soll. Na ja wir werden sehen.

    Von Sie war auch meine Trauzeugin und ist Patentante meiner großen.

    Lg

    (11) 06.01.19 - 17:04

    bei meinem Mann in der Familie ist es Tradition, das die Geschwister Taufpaten werden
    Seine Schwester hat es nicht mitgemacht und hätte ich es vorher gewusst, hätte ich mich mit Händen und Füssen gewehrt, das sie die Taufpatin meines Kindes wird...ich mag sie nicht.

    (12) 06.01.19 - 18:38

    Ich finde sowas einfach nur schade. Mein Mann und ich sind in der Hinsicht doppelt gebranntmarkt. Als junges Ding sollte ich damals die Patentante vom Kind meines Lieblingscousins werden und als es dann soweit war, nahm man doch lieber die Freundin des Bruders. War wenig später nicht mehr seine Freundin und ist nun als Patentante gar nicht mehr präsent. Karma sag' ich nur...und mein Mann sollte Trauzeuge bei seinem besten Freund werden und nahm dann den befreundeten Nachbarn, den es zu dem Zeitpunkt angeblich nicht so gut ging!?! 🤔 Na ja...muss jeder machen wie er will, aber vielleicht sollte man mal ein bisschen darüber nachdenken, ob man damit nicht jemanden vor den Kopf stößt und ob die Wahl auch wirklich richtig ist. Meiner Meinung nach muss man eine Tante nicht zwingend auch zur Patentante befördern. 😉 Aber ärgere Dich nicht darüber. Es ist einfach wie es ist! Du und ich wir würden es halt anders händeln. 😌

    Hey du, ich kann dich sehr gut verstehen, aber auch deine Freundin. Hast du ihr deine Traurigkeit mitgeteilt? Ich würde es machen, vernünftig. Sonst zieht sich deine Enttäuschung durch die weitere Freundschaft und das wäre echt schade.

    Mein Bruder heiratet im Herbst und wird wahrscheinlich seibeb besten Freund zum Trauzeugen machen. Ich bin mega traurig und enttäuscht. Für mich wäre völlig klar Bruder oder Schwester zu nehmen, so fern das Verhältnis stimmt.

    Aber es ist die Entscheidung meines Bruders, er hat einfach andere Vorstellungen und die muss ich akzeptieren. Und es ist die Entscheidung selber Freundin. Sprich aber unbedingt mit ihr, das ist ganz wichtig.

    Zur Hochzeitskleidaussuche hätte sie duch mitnehmen können, das finde ich schon. Bei mir waren damals meine Mama mit, meine Oma und Schwiegemutter (die würde ich aber nicht mehr mitnehmen ;-) )

    Unter uns Cousinen (4) war ich bisher immer aussen vor, bin aber schon immer ausgeschlossen wurden aufgrund der Entfernung (völlig dämlich, kann ja jeder für sich entscheiden). Da habe ich bei insgesamt fünf Kindern auch sehr gehofft Patentante werden zu dürfen. Durfte ich nicht, ich war echt traurig. Mittlerweile ist es ok, jeder hat seine Gründe und wenn man mich nicht will, Pech ;-)

    Sprich mit deiner Freundin, sie wird ihre Gründe habe und die werden ganz sicher nichts mit dir persönlich zu tun haben!

    Alles Gute wünsche ich dir!

    (14) 06.01.19 - 19:36

    Ich kenne diese Situation.
    Ich denke, etwas traurig zu sein ist ganz normal. Willst du es ihr sagen?
    Hast du selbst keine Geschwister?
    Vielleicht wirst du beim 2. Kind Patentante?

    (15) 06.01.19 - 20:12

    Klar, kann ich verstehen, dass du traurig bist, aber wie du ja sagst: Sie hat keine Pflicht, dich zu wählen.
    Es ist ja auch oft so, dass es in verschiedenen Familien unterschiedlich gehandhabt wird.
    Als meine Schwester geheiratet hat, hat sie - wie bei uns in der Familie üblich - die beste Freundin zur Trauzeugin gemacht. Ihr Mann hat seine beiden Brüder zu Trauzeugen gemacht.
    Das war für uns Geschwister dann auch insofern doof, dass seine Geschwister eine besondere Rolle bei der Hochzeit gespielt haben und wir eben nicht. Auch als sie am Ende des Jahres Silvester mit ihren Trauzeugen feiern wollten, war er mit allen Geschwistern zusammen und wir waren nicht eingeladen.

    Das ist nicht toll, aber es ist so. Kann man auch nichts dran ändern, so platt das auch klingt.
    Lehn dich zurück und genieß, dass du den ganzen Vorbereitungsstress nicht miterleben musst;-)

    (16) 06.01.19 - 20:17

    So war es auch bei mir. Meine beste Freundin wurde bei mir Trauzeugin und ja, irgendwie hatte ich innerlich gedacht, das ich auch ihre werde. Als sie heiratete, hatte ich grade mein zweites Kind frisch bekommen, das stand auch schon Monate vorher fest. Sie hat sehr klein geheiratet, mit ihrem Mann waren insgesamt nur sieben Leute dabei, unter anderem natürlich ihre Schwester. Ich weiß es nicht, aber ich bin mir sehr sicher, das sie ihre Trauzeugin geworden ist. Für mich ist es jedoch nicht verletzend. Denn wäre mein großer Bruder noch am Leben gewesen, hätte ich ohne zu zögern auch ihn genommen.

    Ich freu mich einfach für sie, das sie eine schöne Hochzeit hatte und freue mich auf die Feier, die diesen Sommer mit all den Freunden nachgeholt wird :)

    Jeder sollte frei entscheiden können, wen er dafür auserwählt, ohne sich schlecht zu fühlen, weil er nicht die Entscheidung von anderen spiegelt.

    • (17) 06.01.19 - 20:58

      Das wiederum verstehe ich nicht, Auch wenn ich klein heirate, gehört für mich beste Freundin genauso dazu wie Geschwister. Tja, so sieht es jeder anders.

(20) 06.01.19 - 20:50

Also ich kann es nicht verstehen, weil ich mir selbst nichts aus Patenamt oder Trauzeugenamt mache. Ich bin sowieso beste Freundin, Schwester, Tante, ganz egal, ob mit oder ohne Amt. Daher würde ich, egal ob Amt oder nicht, mich genauso kümmern wie ohne Amt. Wenn ich manchmal sehe, welche Erwartungen an Trauzeugen oder Paten gestellt werden, finde ich es auch übertrieben.
Du bist und bleibst doch trotzdem ihre gute/beste Freundin. Aber ich weiß, dass es für viele wichtig ist wie für dich, daher ein Tröster. #liebdrueck

(21) 06.01.19 - 21:13

Ich kann die Traurigkeit und die Enttäuschung nicht verstehen. Auch die meisten Posts hier nicht.

Irgendwer fühlt sich doch immer übergangen, wenn nicht die Freundin, dann ist die Schwester traurig, sind es mehrere gute Freunde, kann man auch nur einen vor den Kopf stoßen und so weiter ...

Die Braut hat eine Entscheidung getroffen und niemand sollte traurig oder enttäuscht sein, sondern sich auf die Hochzeit freuen.

Den häufigen Rat mit der Braut darüber zu reden, finde ich noch schlimmer.
Dann hat sie nachher ein schlechtes Gewissen und dann? Wie soll sie denn aus der Nummer wieder raus kommen? Ihre Schwester vor den Kopf stoßen? Auf ewig der Freundin Abbitte leisten? Die ganze Hochzeit ein schlechtes Gewissen haben?

Das ist doch alles grauenhaft.

Wie du schon sagst, ein Silopo. Man kann für sich im stillen Kämmerlein ein bisschen enttäuscht sein und dann ist auch gut.

VG Isa

(22) 06.01.19 - 21:16

Hi.
Ich kann dich verstehen. Meine damals beste Freundin war bei mir 2003 Trauzeugin, nach weniger als 2 Jahren ebbte der Kontakt soweit ab, dass ich zu ihrer Hochzeit nicht mal eingeladen wurde.
Statt dessen schickte sie 2006/2007 per E-Mail ein Bild... tja.
Was soll's.
LG

(23) 06.01.19 - 21:29

Mir ging es auch mal so. Meine beste Freundin hatte mich erst gefragt und dann später aber ganz lieb gesagt, dass sie doch lieber ihre Schwester nimmt. Klar versetzt das erstmal einen Stich aber das habe ich ihr weder gesagt noch gezeigt. Denn es ist ihr Tag und es geht ausschließlich um sie. Da musste ich mich zurück nehmen. So würde ich es immer wieder machen.

(24) 06.01.19 - 21:37

Oje- Du Arme!
Ich verstehe Dich. So etwas hat einen bitteren Nachgeschmack...und irgendwie gibt es auch keine Worte, die diese Enttäuschung wett machen könnten.
Blut ist dicker als Wasser. Immer.
Ansprechen würde ich die Enttäuschung nicht.
Am Besten ist, Du akzeptierst die Entscheidung. #pro

Ich wünsche Dir trotzdem ein schönes Hochzeitsfest

Ich kann verstehen, dass man bei der besten Freundin irgendwo enttäuscht ist, wenn man keine Trauzeugin wird. Aber man sollte daraus auch kein ewiges Drama machen.

Genau so wenig finde ich die Erwartung von so einigen, dass man für solche Posten die Geschwister nehmen sollte, für längst überholt.

Meine Trauzeugin wie auch Patin der Kleinen war bzw. ist auch meine beste Freundin. Ich war/bin es bei ihr nicht geworden, da sie ihre Schwester dafür gewählt hat (sie hat vor mir geheiratet bzw. ihr Kind bekommen). Zugegebenermaßen hat es mir damals als ich es erfahren hab einen kleinen Stich ins Herzen versetzt, das hat sich aber schnell auch wieder gelegt.

Ich habe keine Geschwister und auch niemanden sonst in der Familie, dem ich diese "Ämter" anvertraut hätte und für mich gehört sie auch eig zur Familie.
Meine Entscheidungen versteht auch nicht jeder und es kam auch eine Freundin zu mir, die sich entsprechend enttäuscht äußerte, aber man kann ja schließlich auch nicht erwarten, ausgewählt zu werden. Das käme mir persönlich such nie in den Sinn.

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