JGA Planung

    • (1) 26.03.19 - 20:35
      schwarzername

      Hallo,

      Eigentlich weiß ich gar nicht was ich hören will.. mich nervt diese Sache "wie" geplant wird einfach.
      Meine langjährige, eine beste Freundin, heiratet. Eigentlich war der standesamtliche Termin erst im Oktober, kirchlich im November. Durch Umstände, die durch ihren zukünftigen entstanden sind, findet die standesamtliche Trauung schon im Mai statt. So, nun muss der JGA vor dem neuen Termin im Mai stattfinden. Ich kenne die anderen Mädels die mit teilnehmen werden nur flüchtig oder gar nicht, mit der Braut wären wir 8. Nun wurde heute von der Trauzeugin ein Termin mit Programm, erst Therme mit Spa und anschließend Sushi essen, mitgeteilt. Mit der Begründung, es sei der einzige Tag an dem es dem Brautpaar passt. Also ich kenne eine Planung eines JGA anders. Zwischenstand derzeit, 2 Zusagen, 1 vielleicht, 3 Absagen und eine ausstehende Antwort. Ich bin eine der Absagen, die anderen beiden bestehen aus einer der Schwestern und die langjährigste Freundin der Braut. Ich bin mir sicher, dass wünscht sie sich nicht. Am Donnerstag werde ich mich mit ihr treffen und ich weiß nicht, ob ich ihr davon berichten soll.. Ich bin mir sicher, so will sie es nicht. Sie wird total traurig sein, dass die anderen beiden nicht dabei sind.
      Ich für mich würde sie separat in ein Spa und Sushi einladen - auch wenn ich auf beides nicht scharf bin.
      Sie ist mit ihrem Partner schon 16 Jahre zusammen und ich weiß, wie sehr sie sich das alles gewünscht hat.
      Die anderen wissen es bestimmt auch und daher kann ich die Handhabe nicht verstehen.
      Was würdet ihr machen? Sie einweihen in welche Richtung es geht? Oder einfach sein lassen? Mit der Trauzeugin kann man leider nicht reden.. für sie steht der Tag fest. Wird auch nicht von Samstag auf Sonntag verlegt, da könnten die 3 Absagen und alle anderen auch

      Lg

      • Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Da sollte ein JGA mit einem Stripper sein. Ich war mir sehr sicher das meine Freundin das gar nicht gefallen wird und ich habe das angesprochen aber es wurde ignoriert. Und sie war auch überhaupt nicht angetan von dem Stripper. Als der Stripper weg war wurde es für sie dann doch noch ein schöner JGA:)
        Wie gut verstehst du dich den mit den anderen beiden Mädels die auch abgesagt haben?Könntet ihr sonst einen 2.JGA organisieren? Also das ihr dann zusammen feiert und die anderen Truppe macht das mit Sushi usw?
        Ansonsten würde ich persönlich mich da nicht einmischen und ihr nichts davon erzählen. Ich denke sie wird trotzdem ihren Spaß haben.

        (3) 27.03.19 - 04:43

        Bei meiner Freundin lag ein Jahr zwischen Standesamt und Kirche. Der JGA fand dann erst vor der kirchlichen Hochzeit statt, da man das so auch besser planen konnte. Vielleicht wäre das eine Option, auch um ein Datum zu finden so alle können?

        Ich war mit der Planung auch nicht so zufrieden. Die Trauzeugin hat zb gar nicht dran gedacht zu fragen wann die Braut überhaupt Zeit hat. Da hab ich dann einfach mal ganz offen bei einem Treffen mit der Braut gefragt was sie in den nächsten Monaten so an Plänen hat. Da sie überrascht werden sollte (einer Teilnehmerin war das leider nicht so klar und hat sich letztendlich mit dem Datum verplappert) war die Braut ganz froh dass mal jemand fragt wann sie überhaupt kann.
        Ich hab dann auch mal vorsichtig gefragt was ihr am wichtigsten ist und was gar nicht geht. Und da hat sie auch gesagt dass sie auf jeden Fall alle dabei haben will und sie dann lieber Kompromisse eingeht.

        Ich würde es einfach mal an deiner Stelle vorsichtig ansprechen, vorallem wenn sie sich die Hochzeit und das ganze Drumherum schon so lange wünscht.

        Ich war vor ein paar Jahren auf einem JGA von der Frau des besten Freundes meines Mannes eingeladen.
        Die Trauzeugin hat komplett ihr Ding durchgezogen ohne auf die anderen zu hören. Da es mir so zu teuer wurde und ich für dieses „Programm“ nicht so viel Geld ausgeben wollte (da mir die Braut auch nicht sooo nahe stand) habe ich (bei der Braut) abgesagt.
        Über den Mann habe ich dann erfahren dass sie mega enttäuscht war von dem Tag, auch weil ein paar Teilnehmer aus ähnlichen Gründen wie ich abgesagt haben und sie letztendlich nur noch zu 4. waren. Zur Trauzeugin hat sie heute gar keinen Kontakt mehr..
        Deshalb denke ich dass man lieber vorsichtig nachfragen sollte ohne sich zu verplappern.. bevor die Braut, um die es ja geht, am Ende enttäuscht ist.

        Für mich persönlich ist jede JGA WhatsApp Gruppe zum Schreck geworden 🙈 das ist immer viel Diskussion mit teilweise Fremden und jeder meint die Braut am besten zu kennen. Ich habe meiner Freundin ganz klar gesagt was ich auf keinen Fall will und dass ich mit dem Termin nicht überrascht werden möchte. Hat alles super geklappt, der Tag war toll und die Mädels haben es trotzdem geschafft mich mit ganz vielen Kleinigkeiten zu überraschen 😉

        Ganz ehrlich, wenn ich an all die beschwipsten, dämlichst kostümierten Frauengruppen denke, die sich an einem lauen Sommerabend zum Affen machen und Passanten belästigen (es graut einem schon davor an gewissen Tagen überhaupt abends in eine Stadt zu gehen), da klingt in meinen Ohren Spa und Sushi wie Engelschöre ;-)

        Ja, zugegeben, ich kann den Brauch nicht ab, im Sinne von einem gemeinsamen Mädelsabend, ohne den Programmteil "sich zum Affen machen", dafür mit angeregten Gesprächen, gutem Essen, ja, da könnte ich einen Sinn dahinter sehen.

        • (5) 27.03.19 - 07:55

          Es soll ja ein gemütlicher Tag in der Therme mit Spa und anschließend Sushi essen sein. Dieses "klassische" würde sie gar nicht mitmachen

      Da diie Planerin ja angibt, den Termin abgesprochen zu haben, würd ich ganz unverfänglich tut Braut sagen- so schade, dass xy und ich nicht können und mal abwarten, was passiert

    • (7) 27.03.19 - 07:35

      Ich bin absolut kein JGA Fan, komme da auch nicht hin, daher bin ich mir nicht sicher, ob meine Antwort so passt!

      So viele Wochenenden sind nicht mehr bis Mai. Wenn die Hochzeit nun plötzlich vorverlegt wurde, finde ich es nur logisch, dass nun kaum einer kann. Wenn ich so in meinen Kalender gucke, sieht der auch schon voll aus.

      Warum kommen denn die anderen nicht? Keine Zeit oder keine Lust?
      Und wovon glaubst du ist die Braut enttäuscht? Von der wenigen Anteilnahme (man kennt ja seine Pappenheimer)?
      Oder vom Programm (was mir weit besser gefällt als andere JGAs? Ich finde allerdings auch, dass jemand nicht enttäuscht sein darf, wenn man sich überraschen lassen möchte. Sonst muss man selber planen.

      Da ja bekannt ist, dass die Braut nur an dem einen Wochenende kann, wird sie ja auch wissen, dass da was passiert...so überraschend wird das nicht sein.
      Ich würde maximal von den wenigen Zusage erzählen.

      • (8) 27.03.19 - 07:53

        Das Programm ist ganz auf sie zugeschnitten. Sie hat schon immer gesagt, dass sie mit ihren Mädels was ruhiges möchte also absolut nicht das "klassische". Sie wäre total darüber enttäuscht, wenn sie nur zu 3. oder zu 4. sein würden. Schlimmer aber denke ich wird sein, dass eben die ihre langjährigste Freundin nicht dabei sein wird.
        Du hast völlig recht, viele Wochenenden bleiben nicht mehr. Auch der Vorschlag den geplanten JGA im September zu lassen wurde abgewehrt. Der Meinung der Trauzeugin nach muss es vor der standesamtlichen Trauung sein.. wobei ich glaube, dass die Braut das verstehen würde, dass es uns nicht mehr möglich war einen passenden Termin zu finden..
        Ich denke, ich werde im Gespräch einfach mal vorsichtig anfragen

    Hallo!

    Wir planen auch gerade einen JGA und sind 8 Mädels+ Braut.
    Wir haben so lange hin und her geschoben, bis alle können und gemeinsam geplant. Die Whattsapp Gruppe ist sehr umfangreich und dadurch anstrengend, aber auch total nett und lustig......

    Die Trauzeugin hat vorab geklärt, was die Braut schön fände, was gar nicht geht usw. Den Tag planen wir aber alle zusammen.

    Was in meinen Augen GAR nicht geht, ist, dass der Termin von einer Person festgelegt wird ohne Rücksicht auf Verluste. Das würde ich ihr auch ganz klar so kommunizieren und notfalls der Braut stecken, wie schade es sei, dass nur 3-4 Mädels können.

    Was spricht denn bitte gegen den Sonntag, wenn dann alle können? Es ist doch ein entspannter Tag, da wird es doch möglich sein, um 22/23 Uhr wieder zu Hause zu sein?!

    Ich würde, wie oben schon vorgeschlagen, auch den JGA verschieben auf den Zeitraum zwischen Standesamt und Kirche. Wenn das Standesamt nun so plötzlich vorgezogen wird, ist es kein Wunder, dass einige nicht können.
    Das sollte aber auch der Trauzeugin klar sein. Ich find es immer schade, wenn nicht die Wünsche der Braut berücksichtigt werden sondern eine Trauzeugin ihren eigenen Stiefel durchzieht.

    Also bei mir gäbe es ein ganz klares Statement in der Gruppe zum verkorksten Termin!

    Liebe Grüße vom Hummelinchen

    Ich war in der Situation der Planerin und habe mich tierisch geärgert. Ich hatte auch feste Termine und wünsche der Braut und es war von den zusagen und absagen Gleichstand. Jeder wollte mitentscheiden. Die Braut hatte erst entbunden und war auch nicht ganz so fit, sodass ich auch meine Aufgabe als Trauzeugin sehr ernst nahm und ihre Wünsche respektieren wollte. So nachdem das gezicke los ging, von wegen warum ich keine anderen Termine zur Auswahl stellte, erklärte ich mich nochmal. Irgendwann war ich so verzweifelt, mir wurde unterstellt ich würde eigenmächtig entscheiden und es wäre alles nicht so wie ich es sage, wande ich mich an ihren zukünftigen und er erlaubte mir einen anderen Tag und ich habe alles umgeworfen und wir waren nur frühstücken, die Braut war nicht entspannt, ich musste sie früh morgens holen.. Ich war sooo entsetzt. Also wurde es so gemacht wie die anderen wollten und die Krönung war, dass sie dann auch Stress machten, wann wir ihr denn das Geschenk überreichen damit sie endlich gehen können. Ich find es auch schade wenn meine engsten Freunde nicht können, wenn z. B. Urlaub oder sowss langfristig geplant ist.. Aber in den seltensten Fällen können wirklich alle. Gerade wenn hier kurzfristig Umprogrammiert werden musste. Ich verstehe jeden der unbedingt dabei sein will, aber manchmal ist es wirklich nicht vereinbar, ohne böswillige Hintergedanken.

    Ich weiß nicht wie es bei euch genau läuft. Ich will auch dich nicht angreifen, will dir nur mal die andere Sichtweise zeigen. Glaube mir, ich find es immer noch so schade, dass die Mädels sooo zickig waren und mich so dermaßen angegriffen haben. Die Braut teilte mir, vor kurzem mit, wie die Leute bei ihr über mich geschimpft haben, sie stellte klar, dass ich in ihrem Namen handelte.

    Sorry sehr lang geworden. Man merkt ich bin noch echt sauer.

    Wenn die kirchliche Trauung im November ist dann kann der JGA auch zwischen Standesamt und Kirche sein. Hatten wir auch mal bei einer Freundin gemacht wo die Trauungen mit 1 Jahr Unterschied stattfanden. War damals sogar der Wunsch der Braut

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