Warum heiraten?

    • (1) 14.04.19 - 14:28

      Eine etwas philosophische Frage zum Sonntag :)

      Warum habt ihr geheiratet? Oder warum wollt ihr heiraten?
      Waren die Gründe von euch und eurem Partner unterschiedlich?

      Erzählt mal, ich würde gerne wissen, was es da für unterschiedliche Meinungen dazu gibt! #herzlich

      • Hallo!

        Interessante Frage!

        Ich wollte eigentlich nie heiraten und wenn dann auf keinen Fall in der Kirche, auch wenn ich gläubig bin. Mein Mann war der Meinung es wäre schön, aber nur wenn beide wirklich möchten. So waren wir dann etwa 8 Jahre zusammen und dann kam so langsam der Gedanke an Familie. Zudem hatten wir gerade ein grosses Haus gekauft und renoviert.

        Dann, das weiss ich immer noch genau, fragte mich mein damals noch nicht Angetrauter, ob unsere Kinder unseren gemeinsamen Namen bekommen sollen. Ich war etwas perplex, da wir im Urlaub waren und gerade im unserem Hubdach vom Camper einschlafen wollten und ich mit der Frage nicht gerechnet hatte. Ich überlegte und so kamen wir darauf, dass wir zumindest Standesamtlich heiraten wollen, damit wir mit eventuellen Kindern einen Familiennamen haben.

        So verging wieder etwas Zeit und eines Tages fragte mich mein Mann während der Pause, ob ich seine Frau werden wolle und seinen Namen annehmen wolle oder er lieber meinen nehmen solle.

        Dann wurde geheiratet und ich nahm seinen Namen an. Heute heisst unsere Tochter so wie wir und auch Kind Nr. 2 wird den Familiennamen bekommen. Das finde ich sehr schön und war der Hauptgrund für unsere Heirat.

        Ein weiterer Grund war für unsere Reisen... da ist es einfacher mit einem Namen.

        Und wer weiss, vielleicht kommt irgendwann das Bedürfnis auf in einer Kirche zu heiraten;)

        lg nic.ole.

        Ich zähl einfach mal alles auf, was mir so einfällt. Die Reihenfolge hat keine Bedeutung.

        - Hochzeit als offizieller Beginn einer Familie
        - gemeinsamer Familienname
        - endlich meinen Partner mit: "das ist mein Mann" vorstellen zu können und nicht mehr nur als "mein Freund"
        - einmal im Leben eine große Party mit all meinen Liebsten zu feiern. Bei uns konnten tatsächlich alle bei der standesamtlichen Trauung dabei sein. Das war für uns besonders toll.
        - gewisses Maß an Absicherung, wenn mal Kinder da sind
        - meinem Partner zu zeigen: mit dir will ich mein restliches Leben verbringen

        Ich bin zwar noch nicht lange verheiratet, aber schon über 12 Jahre mit meinem Mann zusammen. Wir haben unsere Hochzeit sehr genossen, auch die Planung mit all ihren Anstrengungen. Es hat Spaß gemacht, sich für unsere Gäste Überraschungen auszudenken. Ich kanns also nur empfehlen.

      Hallo!
      Weil es meiner Schwiegermutter peinlich gewesen waere, wenn wir es nicht getan haetten.
      LG

    Ein Kind und ein langer Arbeitsweg und allgemein viele, lange Fahrten und eine Absicherung, falls ich nach dem Studium nicht so schnell etwas finde, waren meine Gründe zu heiraten. War auch ganz gut so, letztes Jahr hat mich meine Schilddrüse so richtig heftig aus der Bahn geworfen.

    Mein Mann sagt, er tat es aus Liebe, aber das kann ich ihm bis heute nicht so recht glauben, denn dann hätte er ja zumindest mal den Wunsch angesprochen und sich eventuell ein klein wenig in die Organisation eingebracht und wir waren nur beim Standesamt mit zwei Gästen für den Fall der Fälle. Ich weiß bis heute nicht mal ob er seinen Namen behalten wollte. 🤔

    Interessante Frage ;-)

    Im großen und ganzen sehe ich es wie orchifee.

    Eine Affäre dient der reinen körperlichen Befriedigung, eine Beziehung beinhaltet eine emotionale Komponente, eine Ehe ist zusätzlich rechtlich bindend und hat einfach eine gewisse Ausenwirkung. Ich persönlich strebe einen "Lebensbund" mit meinem Partner an.

    Die Ehe ist für mich der Gipfel an partnerschaftlichem Engagement, Vertrauen und Verbindlichkeit. Sie ist meine persönlich getroffene Entscheidung, mich engagiert für genau diese Beziehung mit genau diesem einen Mann einzusetzen. Damit zeige ich meine Verbindlichkeit gegenüber meinen Partner, dass ich gemeinsam mit ihm den Lebensweg beschreiten möchte und mich nicht bei der erstbesten Krise verpisse. Es ist ein Versprechen für eine gemeinsame Zukunft, für Präsenz.

    Das hört sich verklärt an, aber das ist mein Ernst. Ich werde genau 1x in meinem Leben heiraten. Wenn's gut läuft hält es bis ans Lebensende. Wenn's nicht gut läuft und in Scheidung endet, war's das für mich persönlich mit dem Abenteuer "Ehe". :-p

    Als nettes nice-to-have sehe ich die diversen vertraglichen/notariellen Rahmenbedingungen, die man durch eine Eheschließung günstig und "auf einen Wisch" erledigt hat.

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