Frage an die Vertriebenen in den 80er

Hallo,

Mein Verlobter und ich möchten noch gerne vor der Geburt unseres Sohnes heiraten.

Da ich als Vertriebene gelte (bin Ende 1987 nach Deutschland mit meiner Mutter gekommen) wollte ich gerne wissen, ob es hier jemand mit einem ähnlichen Fall gibt.

Habe meine Geburtsurkunde mit Übersetzung, sowie die Registrierscheine meiner Eltern und auch beide Vertriebenenausweise im Original.

In den Dokumenten bin ich auch aufgeführt.

Mein Problem liegt eher darin, dass mein Name auf der Geburtsurkunde anders ist, als in den Papieren. Laut Aussage meiner Mutter wurde der Name bereits im Grenzdurchgangslager in die deutsche Version geändert (beide Namen stehen auf dem Registrierschein). Die Standesbeamtin ist leider überfragt und wird sich die Woche nochmal melden, was wir brauchen.

Wollte eure Erfahrungen wissen, vielen Dank und tut mir leid für den komplizierten und langen Text.

Liebe Grüße

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Hallo

Mein Mann musste bei unserer Hochzeit eine Haager Apostille vorlegen. Wir haben ein Schreiben aufgesetzt (in der alten Heimatsprache) von einem Notar beglaubigen lassen, dann gab es einen Stempel vom Landgericht und das Schreiben wurde in das Standesamt geschickt, in welchem seine Geburt registriert wurde. Dort wurde eine internationale Geburtsurkunde ausgestellt und uns zurückgeschickt. Das hat ein bisschen was gekostet. War auch bürokratischer Aufwand und hat im gesamten etwa 3 - 4 Wochen gedauert.

LG