Kurze Stillabstände nachts

    • (1) 24.03.17 - 05:29

      Hallo,

      Meine Tochter ist 9 Wochen alt und seit 2 Wochen muss sie nachts alle 1,5 h gestillt werden. Sie ist dann sehr müde und schläft oft dabei ein, aber auch wenn ich sie aufwecke und an beiden Brüsten stille, wacht sie genau nach 1,5 Stunden nach dem letzen Aufwachen wieder auf. Zu Beginn der Nacht schafft sie ca. 3 h. Bisher habe ich gedacht, dass es vielleicht ein Schub ist, aber es wird nicht besser. Tagsüber trinkt sie ca. Alle 2 h, schafft aber auch mal 3h. So langsam bin ich wirklich richtig fertig und kurz davor nachts zu zufüttern um zumindest mal 3h am Stück schlafen zu können.

      Kann ich irgendetwas tun um die Stillabstände nachts zu verlängern? Oder ist vielleicht das Schlafen an sich das Problem und nicht der Hunger? Auch tagsüber kommt sie eher schwer zu Ruhe.

      Vielen Dank!!

      • Herzlich Willkommen im Babyjahr!

        Das ist vollkommen normal und wird sich immer mal wieder verbessern und verschlimmern.

        Zufüttern könnte deine Milchmenge verringern abgesehen davon, dass dadurch vermutlich nichts an Schlaf dazu gewonnen wird. Versuche, dich tagsüber mit hinzulegen und halte durch , irgendwann wird es besser :)

        Leider kannst Du nichts tun. Zufüttern ist kein Garant für längere Abstände, könnte sogar im Gegenteil zu Bauchweh führen.

        Die Abstände sind vollkommen normal. Dein Baby ist erst 9 Wochen.

        Hallo susisorglos16,
        das hört sich tatsächlich anstrengend an.
        Meine Vorrednerinnen haben es bereits wunderbar auf den Punkt gebracht.
        Das was du beschreibst hört sich vollkommen im Rahmen des Normalen an.

        Die Trinkrhythmen ändern sich immer wieder, manchmal in kürzeren Abständen mal in längeren.

        Zufüttern hilft nicht notwendigerweise, länger am Stück zu schlafen. Kinder, die von selbst eher kürzere Trinkabstände wählen, machen dies manchmal weil ihnen viele kleinere Mahlzeiten viel besser bekommen, als wenige größere. Wenn diese dann quasi "über den Durst" zugefüttert werden, kann sich das tatsächlich mit Bauchschmerzen bemerkbar machen.

        Halte durch und hol dir Rückhalt in einer Stillgruppe vor Ort.
        Liebe Grüße
        Christina

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