Frühchen bei 32+2

    • (1) 27.06.18 - 12:40

      Hallo,

      Ich entschuldige mich im voraus für meine vielen Fragen und hoffe das es kein Problem ist.

      Mein Sohn musste wegen Hellp und Plazentainsuffizienz bei 32+2 geholt werden.
      Er wog bei der Geburt 970g und war 39cm groß.
      Jetzt mit 3,5 Monaten wiegt er 3780g und ist 53cm groß.
      Ist das Wachstum und die Gewichtszunahne in Ordnung?

      Mein Mann und ich sind selber relativ klein ich 162cm und mein Mann 167cm. Wird er von der Größe her sich auch eher in diesem Bereich halten oder sogar kleiner werden?

      Meine größte Sorge sind natürlich die spät folgen die auf uns zu kommen könnten.
      Er brauchte nach der Geburt kein Sauerstoff und war theoretisch nur wegen der Zunahme auf der Neo.
      Er hatte einen beidseitigen Leistenbruch der operiert wurde.
      Im uheft steht etwas von V. A Kieferdilatation? Was bedeutet das?

      Worauf müssen wir uns einstellen? Was könnten prinzipiell noch für Komplikationen oder spät folgen auf uns zu kommen?

      Ich hoffe es ist kein Problem das es doch so viele Fragen wurden und hoffe auf eine halbwegs beruhigende Antwort.

      Freundliche Grüße

      • Liebe mum15.18,

        Sie müssen sich nicht dafür entschuldigen, dass Sie viele Fragen stellen. Dafür ist dieses Forum schließlich da.

        32+2SSW und 970g... das war bestimmt eine anstrengende Zeit, in der Sie sich oft auch Sorgen gemacht haben. So wie Sie es beschreiben, verlief der Aufenthalt auf der neonatologischen Intensivstation dann doch aber eher ohne Komplikationen. Ihr Sohn benötigte keinen zusätzlichen Sauerstoff und musste wohl auch nicht beatmet werden. Das ist klasse!

        Jetzt ist er 3,5 Monate alt. Ich rechne mal mit 15 Wochen. dann ist er jetzt korrigiert etwa 7 Wochen alt und wiegt fast 4kg. Klingt gut.

        Es gibt sog. Perzentilenkurven, an denen man ablesen kann, ob ein Kind sich mit dem Gewicht, Länge und Kopfumfang im Normbereich befindet. Schauen Sie sich doch einmal gemeinsam mit Ihrem Kinderarzt diese Kurven an. Er kann dann eine viel bessere Aussage machen, als die, die ich jetzt aus der Ferne machen könnte.

        Wenn die Körperlängen der Eltern relativ dicht beieinander liegen, werden die Kinder meist etwas größer als die Eltern. Es gibt auch eine mathematische Formel zur Berechnung der zu erwartenden Endgröße des Kindes, die als Grundlage die Längen des Vaters und der Mutter nimmt. Auch hier berät Sie Ihr Kinderarzt sicher gern.

        Und vielleicht verliert er dann auch noch einen Satz zu seinem Eintrag im U-Heft und erklärt, was er mit Kieferdilatation gemeint hat. Ich muss zugeben, dass ich nicht genau weiß, was er damit meint. Tut mir leid.

        Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.

        Liebe Grüße

        Kinderarzt.jahn

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