Hilfe! Pflegekind aus Pflegefamilie gerissen! Petition gestartet! Bitte um Hilfe!

    • (1) 27.05.18 - 01:24

      Hallo,
      wir haben uns angemeldet um Gehör für unsere, für uns, unglaubliche Geschichte zu finden und dazu eine Petition zur Stärkung der Rechte von Pflegekindern gestartet.

      chn.ge/2IO0OmM

      Dies ist der Link zu der Petition(man kann ihn einfach in den Browser kopieren) und unserer Geschichte. Wir hätten nie gedacht, dass so etwas in unserem Rechtssystem möglich wäre, ohne die gesamte Geschichte zuvor intensiv zu durchleuchten.
      Wir bitten um Unterstützung mit einer Unterschrift und dass die Petition geteilt wird.
      Für uns zählt jede Unterschrift, andererseits auch, dass wir Gehör finden.
      Vielen Dank an Alle!
      Freuen uns auch über Austausch!

      • (2) 29.05.18 - 09:14

        Hallo, es tut mir sehr leid was euch passiert ist! Es muss schrecklich sein. Leider sind die Rechte der Pflegeeltern sooo gering ausgeprägt, oder formulieren wir es anders: Kinder, vor allem Pflegekinder haben viel zu wenig Rechte!!!

        Auch hier im Landkreis in dem ich wohne, ist die Tendenz der Entscheidungen von Richtern einfach nur besorgniserregend. Da werden Kinder nach 5 oder 6 Jahren gegen ihren Willen zurückgeführt... Aber bei euch ist es ja noch Mal eine Nummer härter! Was sagt eure Anwältin? Wie wollt ihr Vorgehen? Klagt ihr BesuchsKontakte ein?

        Ich wünsche euch viel Kraft!!!!

        • (3) 30.05.18 - 14:11

          Werden auf jeden fall weiter kämpfen und versuchen besuchskontakte zu bekommen!
          Das Kind muss über seine Geschichte Bescheid wissen und da wir einfach die primären Bindungspersonen sind ist es für uns alle wichtig Kontakt zu haben denke Ich! Aber in der Praxis wird das sicher sehr sehr schwierig.leider....:-(

      Hallo,

      aus welchem Bundesland seit ihr?

      Meine Stimme habt ihr und leite den link.weiter

    (6) 01.06.18 - 22:23

    Hallo,
    Eure Geschichte klingt nicht nur schrecklich, sie ist es auch!! Da steht das Kindeswohl nicht an erster Stelle! Mir fehlen die Worte...
    Ich hab vor kurzem eine Reportage über Pflegeeltern und Kinder gesehen.. da ging es um einen ähnlichen Fall wie bei euch. Das Mädchen (4) hatte einen Beistand der ihre Interessen vor Gericht vertreten hat und auf Verbleib in der Pflegefamilie geklagt hat.. letztendlich auch gewonnen.
    Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr eurer (Pflege)Kind wieder bekommt.

    Lg boehmin

Ich finde es sehr schwierig. Da man nur deine/eure Sicht lesen kann.
Solange man nur eine Seite kennt kann man dazu einfach nichts sagen.
Deine Sicht kann Stimmen, aber auch eine andere Sicht kann stimmen.

Natürlich stellt sich jeder immer positiv da. Wenn ihr euer pflegekind jeden Tag geschlagen hättet, würdest du das nicht schreiben (glaube ich natürlich nicht, da ich es nicht wissen kann).
Genauso würde der Vater nicht schreiben wenn er ihn jetzt schlecht behandelt logischerweise.

Ich würde so eine Entscheidung nicht treffen wollen, denn ich weiß das sich Menschen ändern können und vielleicht ist dann der eine oder der andere weg der richtige.
Und es gibt Fälle da ändern leibliche Eltern sich komplett und dann gibt es Fälle da wird das nicht passieren und sie turn nur so weil sie irgendetwas erreichen wollen.


Aber ich hoffe einfach dass das beste für das Kind entschieden wird und da wirklich ganz genau geguckt wird was das ist!
Wenn das bei euch ist, hoffe ich das es natürlich zu euch kommt.
Wenn es beim Vater ist hoffe ich das.

Also einfach das nicht nach euch Erwachsenen geguckt wird, sondern nur nach dem Kind und was das beste für es ist.

Trotz allem alles gute und ich hoffe wirklich es wird so entschieden wie es für das Kind am besten ist.

LG

  • (9) 03.06.18 - 13:40

    Kurz gesagt, das Kind wurde entführt. Aber ist ja nicht schlimm, weil es vom leiblichen Vater entführt wurde, der fast 2 Jahre kein Interesse zeigte und das Kind ohne Vorbereitung einfach mitnahm, obwohl Verbleib bis Verhandlung gerichtlich angeordnet war! Richtig? Die werden es schon nicht totprügeln und so nen Bindungsabbruch, das bisschen Traumatisierung, reden wir nicht drüber, da es ja von den leiblichen Eltern zugefügt wurde...

    Hätte es eine Kindeswohl Gefährdung gegeben in der Pflege Familie, hätte Jugendamt in der Pflegefamilie eine inobhutnahme gemacht.

    • (10) 03.06.18 - 14:47

      Da du anscheinend selber betroffen bist und übertrieben emotional reagierst wird ein normales Gespräch mit dir nicht möglich sein.

      Mit über 40 solltest du des lesens doch mächtig sein oder?

      Ich sage nur das ich mir kein Urteil erlaube, da man nunmal im Internet nicht alle sichten sehen kann und die Leute nicht kennt.


      Wenn du durch einen Beitrag direkt so in so ruft gehst scheinst du ein grundlegendes Problem zu haben und solltest darüber nachdenken dir professionelle Hilfe zu suchen, als tipp.



      Wie gesagt ich kenne keinen der Beteiligten und hoffe dass das Kind hier von den Behörden gesehen wird und nicht die gefühle der Erwachsenen.
      Denn um das Kind sollte es gehen.

      • (11) 03.06.18 - 14:49

        So in die Luft gehst

        (12) 03.06.18 - 14:56

        Nein, ich bin nicht betroffen. In dem Fall ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen und die Behörden werden nichts unternehmen. JA hätte eine inobh

        • (13) 03.06.18 - 14:57

          Hätte eine inobhutnahme machen müssen, haben sie nicht und Pflegekinder haben keine Rechte.

          (14) 03.06.18 - 21:31

          Klar wenn es genau so war ist es schlimm.

          Aber es ist eben nunmal im Internet und man weiß nie ob die Geschichten so wahr sind und wer was erzählt.

          Ich könnte hier jetzt auch erzählen ich bin reich oder ich habe 10 Kinder schon und alles.
          Aber ob es stimmt weiß man eben nicht.

          Und darum ging es mir.
          Ich kenne keinen beteiligten und erlaube mir deswegen kein Urteil was das beste für ein Kind ist, welches ich nicht kenne.

          Aber ich hoffe eben trotzdem das eben für dieses Kind die richtige Entscheidung getroffen wird.

          Nur wie diese aussieht kann ich nicht beurteilen, sondern das müssen andere stellen machen die die Personen und die Sachlage kennen.


          LG

          • (15) 04.06.18 - 08:42

            Das ist ja das Problem, es wurde keine Entscheidung getroffen! Der Verbleib war gerichtlich angeordnet und durch die Entführung kam es nicht zur Verhandlung, bei der es um eine Entscheidung gegangen wäre. (Und auch falls Rückführung, wie diese gestaltet wird um bei den Kind so wenig wie möglich Schäden zu verursachen) Es wäre zum Beispiel ein Gutachten erstellt worden...

            Hier im Landkreis ist ein Kleinkind gestorben, die leiblichen Eltern sind durch ein Umzug einer inobhutnahme entgangen. Hier wurde 4 jährige Zwillinge inobhut genommen, die bis dato im Keller angegettet lebten, die leiblichen Eltern bekamen mit jeden neuen Kind auch eine neue Chance. (Und natürlich BesuchsKontakte)Jeder dritte Tag stirbt ein Kind durch Gewalt und da ist nicht die Dunkelziffer mitgerechnet... Es werden auch Kinder zurück gebracht, die sich mit Händen und Füßen wehren...

            Pflegekinder haben so gut wie keine Rechte.

(16) 28.06.18 - 14:26

Oh wow, eine heftige Story...nur leider sehe ich da auch ganz stark eure eigene Bindung an das Kind im Vordergrund.....und da ihr tatsächlich in dem Fall nur Dienstleister seid, müsst ihr wirklich daran denken, dass es in jedem Fall fokussiert werden muss, das Kind zurück zu seinen leiblichen Eltern zu bringen.

Daran musst du jetzt denken. Deine Gefühle musst du dringend Beiseite legen sonst bist du wirklich nicht geeignet für den Job!

  • #pro

    Sehe ich genauso.

    (18) 06.07.18 - 17:42

    Ich muss dir auch zustimmen...

    Ganz bestimmt ist es für die Familie der TE gerade sehr schwierig und eine Welt bricht für euch zusammen. Und sicherlich sollte das so nicht laufen! Ich kenne die Umstände nicht, weiß nicht wie kooperativ ihr euch gezeigt habt, aber wenn das Jugendamt den Eindruck hat, dass ihr gegen die Rückführung arbeitet (z.b. Durch Absage der besuchskontakte), sind die da teilweise sehr schnell...

    Dass der beziehungsabbruch für das Kind nicht gut ist, steht außer frage - allerdings solltet ihr im Interesse des Kindes auch nicht gegen den Vater arbeiten.. dass ihr euch unfair behandelt fühlt, kann ich vollkommen verstehen, aber wenn ihr es dem Kind erleichtern wollt, seid offen für die neue Situation..

    Tut mir leid, ich wünsche euch einen guten Weg!

    (19) 07.07.18 - 19:37

    >>>und da ihr tatsächlich in dem Fall nur Dienstleister seid<<<

    Klar, so alt wie das Pflegekind war -und wie lange in der Pflegefamilie- ist das ganze für das Kind so, als hätte die Putzfrau gewechselt....
    Dem Kind hat man seine Familie weggenommen. Es wird wohl kaum überblickt haben, dass es nur ein Pflegekind war.

    Und die meisten Pflegeeltern machen das nicht beruflich. Insofern von Job und Dienstleistern zu sprechen, naja.

(20) 06.07.18 - 18:22

Deinen Leidensdruck liest man aus jeder Zeile deines Textes heraus und ich habe keinen Zweifel daran, dass aus deiner Sicht und nach deinem Empfinden hier falsch gehandelt wurde.

Hier kann aber keiner beurteilen, ob die behördlichen Entscheidungen dem Kindeswohlinteresse hier im konkreten Fall nich doch am Besten entspricht. Die beteiligten Stellen vertreten offenbar eine andere Meinung und sind zum Ergebnis gekommen, dass sich die Verhältnisse des leiblichen Vaters so stabilisiert haben, dass er dazu in der Lage ist, sein Kind angemessen selbst zu betreuen.

Das ist ja gerade die oft allzu belastende Situation für die Pflegeeltern: die Ungewissheit und letztlich auch das Wissen, dass sie eben leibliche Eltern da sind und das Sorgerecht entsprechend auch nicht von den Pflegeeltern ausgeübt wird. Kooperation mit den Behörden, die eben auch eine Situation anders einschätzen können als man selbst, ist immer zwingende Voraussetzung in einem Pflegeverhältnis.

Mir ist auch nich klar, was mit der Petition hier erreicht werden soll, nachdem du hier einen Einzefall schilderst und jede Entscheidung über eine Rückführung zu den Eltern aus der Pflegefamilie heraus auch nur eine Einzelfallentscheidung sein kann.

Worauf ist also konkret die Petition gerichtet? Dass eben nicht die Behörden entscheiden und wer dann sonst? Das Kind ist nicht dazu in der Lage und an die Stelle der Behörden die Pflegeeltern entscheiden zu lassen, kann kaum das gewünschte Ergebnis sein.

Oder geht es hier darum, Öffentlichkeit herzustellen? Die Petition kann man so kaum unterstützen, nachdem nur deine Sicht dargestellt wird. Da wäre es dann besser -so es sich denn tatsächlich um einen Skandal handelt- einen Journalisten für das Anliegen zu gewinnen, der dann mit Hilfe der Unterlagen deiner Anwältin einigermaßen objektiv Bericht erstattet oder noch besser: ganz unabhängig von diesem Einzelfall dein Anliegen sachlich zu äußern, also konkret darzulegen, was vielleicht systemisch falsch läuft und konkrete Verbesserungen herauszuarbeiten.

Wie gesagt: die Situation für dich ist besch... und das tut mir auch leid, aber so kann man damit nichts anfangen.

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