Was kostet eine stationäre Geburt in der Klinik?

    • (1) 25.10.09 - 23:23

      Hallo,
      die Frage ist vielleicht ein bißchen seltsam, aber ich muss das mal wissen. Ich hab mal ein bißchen gegoogelt, aber spontan nichts darüber gefunden. Aber vielleicht weiß das ja jemand hier so in etwa.
      Die Krankenkasse übernimmt ja eine stationäre Geburt, einen (Wunsch-)Kaiserschnitt und den anschließenden KH-Aufenthalt.
      Kennt jemand Zahlen, was das die Kassen etwa kostet?
      Mir gehts eigentlich darum, dass ich bei meiner Krankenkasse gerne die Kostenübernahme für die Rufbereitschaft meiner Hebamme (250,-, ich möchte zuhause gebären) beantragen möchte und damit argumentieren möchte, dass eine Klinikgeburt oder sogar ein Wunschkaiserschnitt sehr viel höhere Kosten verursacht als eine Hausgeburt mit Hebammenbereitschaft.
      Ja, und dafür hätt ich gerne mal ein paar Zahlen.
      Vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen.
      Danke und LG

      Ca. 1500 Euro!

    Hallo!
    Versuchen kannst du das mit der Krankenkasse. Bei uns hat das nicht geklappt...
    Mein zweites Kind sollte wie das erste im GBH zur Welt kommen. Wir haben sowohl beim ersten als auch beim zweiten Kind eine GBH-Pauschale von 400(?)€ vorstrecken müssen. Nach der ersten Geburt habe ich die auch zurückbekommen, da das Kind ja auch im GBH geboren ist. Beim zweiten Kind mussten wir das Geld selbst bezahlen, da das Kind ungeplant dann doch zuhause geboren wurde. Das Argument, dass die Kasse dadurch ja viel Geld gespart hatte, zählte gar nicht.

    Dieses System hat keine Logik! Vielleicht hast du Glück, aber verlass dich nicht darauf!

    Viel Erfolg!
    Susanne

    • Danke für deine Antwort!
      Ja, also die Logik fehlt mir da auch irgendwo, in der Tat.
      Ich hab heute nochmal mit meiner Hebamme drüber gesprochen, sie meinte, ich solle auf jeden Fall versuchen, die Kostenübernahme zu beantragen. Die BKK Secur-irgendwas (sie hats mir aufgeschrieben) übernimmt nämlich die Rufbereitschaftskosten schon, und darauf solle ich mich auch berufen. Normalerweise ziehen andere Kassen dann ja immer gleich nach, wenn eine Kasse mit sowas schon anfängt. Und die TK (da bin ich versichert) ist in Tests ja immer eine der ganz vorderen Plätze, was Service und Leistung angeht.
      Also vielleicht hab ich ja Glück.

      LG

Hallo,

genaue Zahlen habe ich nicht aber es ist nun so das es eine "Pauschale" gibt.

das habe ich gefunden, vielleicht hilft es dir ja.

http://forum.netdoktor.de/Schwangerschaft+Geburt/Geburt/WKS-Geburt-Schmerzen-und-p144726,39.html


Ich hatte das Glück das meine Hebamme diese
Rufbereitschaft erst gar nicht genommen hat, im Vorfeld hatte ich mich aber auch mit der KK auseinandergesetzt und immer wieder Druck gemacht, die hätten diese Kosten letztendlich auch übernommen.

Da hilft also nur Geduld und etwas Aufsässigkeit;-)

lg

  • Der Link ist toll, danke.
    Krass, "nur" etwas über 400,- für eine Hausgeburt gegenüber 3400,- für einen Kaiserschnitt...Wahnsinn. Und den übernimmt die Kasse ohne mit der Wimper zu zucken...entbehrt doch eigentlich jedweder Logik.

    Ich habs einer Antwort über dir schon geschrieben, dass meine Hebamme meinte, dass eine Krankenkasse (BKK Secur-irgendwas) die Rufbereitschaft schon übernimmt und ich mich darauf berufen soll bei meinem Antrag. Normalerweise ziehen ja andere Kassen dann nach.
    Ansonsten...ich hab Geduld und Muße, immer wieder Briefe an die Kasse zu schreiben...also daran solls nicht scheitern *g*. Es geht ja immerhin um 250,-, das ist für mich kein Pappenstiel.
    Wieso hat deine Hebamme denn auf die Rufbereitschaft verzichtet? Das find ich ja krass...ich mein, sie hat doch auch laufende Kosten (Versicherungen und so), wie bezahlt sie das denn?
    Meine Hebamme hat mir erklärt, dass sie an der Rufbereitschaft praktisch nichts verdient, weil sie davon die Versicherungskosten deckt...und das auch nur, wenn sie mindestens 8 Hausgeburten jährlich hat.

    LG

    • Hallo,

      einen Grund hat sie mir gar nicht genannt. Ich habe sie zwar mal gefragt aber sie sagte nur das sie die nicht nimmt und es bei vielen hebammen als Abzocke sieht#kratz
      Vielleicht liegt es bei ihr auch daran das sie im Jahr rund 50- 60 HG begleitet.
      Sie meinte nur das sie die HG auch über die Krankenkasse abrechnet, aber das es nicht viel sei#gruebel.

      Zudem hatte sie auch noch einen Fahrtweg von über einer Stunde zu uns.

      Es steht wirklich in keinem Vergleich was die Kosten angeht, die Krankenkassen müssten Frauen die eine HG wollen eigentlich noch einen Bonus geben ;-)

      Viel Glück#blume

      Lg Ina

Dein Fall klingt logisch, ist aber alles unvorhersehbar, was ist wenn bei der Hausgeburt Komplikationen eintreten sollten und due doch ins Krankenhaus gefahren werden müsstest? Dann kostet das die Krankenkasse auch mehr Geld.

  • Unsinn.

    In dem Fall könnten sie die Rufbereitschaft zurückverlangen und fertig.

    So machen sie es ja bei Geburtshausgeburten auch. Bei uns kostete das 480 Euro inklusive 80 Euro Pauschale. Die Krankenkasse hat davon 400 Euro übernommen. Hätte ich ins Krankenhaus gemusst, hätte ich die 400 Euro selbst zahlen müssen.

    Das Risiko, dass bei einer geplanten Hausgeburt Komplikationen eintreten, ist sehr gering. Und davon geh ich einfach mal nicht aus.
    Und im Zweifelsfall könnte die Kasse dann ja die erstatteten Rufbereitschaftskosten ja wieder zurückverlangen, ginge ja auch.
    Aber wie gesagt, ich gehe nicht davon aus, dass Komplikationen jedweder Art auftreten. Die treten im KH eher auf als zuhaus.

    LG

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