Schonung im Wochenbett?!? Kleine U,mfrage...

Hallo Mädels,

ich würd mal gerne von euch wissen, wie ihr euch so schonen könnt? Habe hier bei urbia gerade was von "Einer-Aktion-pro-Tag" gelesen. #kratz 6 bis 8 Wochen lang!! Ich habe am 19.10. entbunden.

Macht ihr das so? Wie schafft ihr euren Alltag? Wer unterstützt euch?

Ich habe ein Haus unter meinen Fittichen zudem noch einen fast dreijährigen Schlingel, der Aufmerksamkeit will. Mein Mann geht morgen wieder zur Arbeit, dann bin ich 10 Stunden am Tag auf mich gestellt... Kinder, Stillen, Haushalt, Kochen.... Mit einer Aktion komm ich nicht weit!
Ehrlich gesagt mach ich meinen Haushalt schon die ganze Zeit wieder selber... (Mein Mann hatte mehr Wochenbetterholung, als ich!#aerger)
Aber ich hab so ein bisschen Schiss, dass ich durch meinen Übereifer noch was kaputt mach. Habe keinen Bock auf Inkontinenz oder so...

Habt ihr nen Tipp für mich?
Bitte sagt jetzt nicht: "Lass einfach alles Stehen, was nicht sein muss..." Das kann ich nicht differenzieren.

#danke
und
#winke

glückliche Danny mit #baby 2,75 Jahre und #baby 2,5 Wochen, die trotzdem ständig heulen muss. (Sch.... Hormone!)

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Mein Mann ist wieder arbeiten gegangen da war der Kleine knapp über eine Woche auf der Welt und ich hatte hier noch ne 4,5 jährige.

Ich habe in den ersten Wochen nur gemacht was ich musste und konnte und den Rest hat mein Mann gemacht wenn er von der Arbeit kam.

Wir sind in dieser Zeit weder versumpft noch sonstirgendwas in diese Richtung. Ich würde mir den Göttergatten mal gepflegt zur Brust nehmen und ihm ein paar Anweisungen geben. Schließlich ist er auch wieder Papa geworden.

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Ich nehme Wochenbett sehr ernst, beim 1.Kind konnte ich wegen Steissbeinbruch sowieso 6 Wochen nicht sitzen, wegen geplatzter Dammnaht auch nicht.

Beim 2.Kind waren es Weihnachten, mein Mann war, glaube ich, 4 Wochen zu Hause, ansonsten haben wir hier Oma und Opa.

Ich spüre sofort meinen Beckenboden (so ein Ziehen untenrum), wenn ich zuviel mache (nach der Geburt meine ich), da habe ich meistens im Bett gelegen oder auf der Couch (da konnte ich gut sitzen, die Dammnaht ist gut verheilt).

Ich würde so wenig wie möglich machen, sprich kochen ist notwendig, putzen nicht. Waschen kann der Mann usw.

Dein Kleiner geht noch nicht in den KiGa? Das ist dann natürlich heftig, meiner ging schon zu dem Zeitpunkt über 1 Jahr.

LG Alla

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Hallo Danny !

Beim ersten Kind hatte mein Mann 3 Wochen Urlaub - purer Luxus !
Ich lag die ersten 10 Tage nur im Bett und habe mich von ihm verwöhnen lassen, das hat mir enorm gut getan und der Dammriss den ich damals hatte, ist blitzschnell verheilt.
Beim zweiten Kind hat er eine Woche nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten, erst nur bis mittags/frühen Nachmittag, in der zweiten Woche dann wieder den ganzen Tag.
Damals habe ich nur das Nötigste gemacht und das war schon zuviel (meine Tochter war damals erst 20 Monate alt und hat mich natürlich voll gefordert). Mein Beckenboden schmerzte und ich hatte das Gefühl, mir fällt unten alles heraus, 2 Wochen nach der Geburt hatte ich eine fette Brustentzündung mit über 40 °C Fieber und bin zusammengebrochen :-(
Ich habe fast 1,5 Jahre gebraucht, bis ich mich wieder richtig fit gefühlt habe.
Beim dritten Kind nun nimmt mein Mann Elternzeit, einen Monat direkt nach der Geburt, einen Monat wenn wir dann ins neue Haus umziehen.
Er macht zwar den Haushalt eher oberflächlich und ist nicht gerade ein Meister im Ordnung halten, aber meine Gesundheit ist mir wichtiger, ich werde einfach versuchen, das auszublenden.
Falls es doch nicht so gut laufen sollte, werde ich zum Äußersten greifen und entweder meine eigene Mutter oder meine Schwiegermutter herbestellen.
Nur eine ausgeruhte, gesunde Mutter kann auch eine gute Mutter sein, das weiß ich mittlerweile.

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (31.SSW)

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Hallo,

also beim ersten Kind bin ich vier Tage nach dem KS heim gegangen und war auf mich allein gestellt. Mein Mann musste arbeiten, ist genau am Tag der Geburt befördert worden und so kam es, dass er auch abends oft länger dableiben musste. Klar war das nicht schön, aber ich habs geschafft. Ich hab nach dem Grundsatz "tu wonach dir ist" gelebt und das knallhart durchgezogen.;-) Mir war in der Zeit ganz viel nach Bewegung. Ich musste einfach aktiv sein, somit war ich ganz viel unterwegs.
Beim zweiten Kind wäre das nicht möglich gewesen. Ich bin am dritten Tag nach dem KS heimgegangen, aber es wäre mir nicht möglich gewesen, beide Kinder unter einen Hut zu bringen und den Haushalt zu schmeißen. Mein Mann hatte Gott sei dank drei Wochen Urlaub. Das war auch bitter nötig, denn ich hatte Wochenflussstau und einen Milchstau mit Fieber und Co. In dieser Zeit war mich auch gar nicht nach körperlicher Aktivität, ich wollte einfach nur in Ruhe meine Familie genießen. Also hab ich auch wieder "tu wonach dir ist" gelebt.:-)
Sprich: Wenn du das Gefühl hast, den Haushalt machen zu müssen, dann mach es. Würdest du ihn liegenlassen, wärst du unzufrieden, was widerum zu Spannungen führen könnte. Also tu wonach dir ist.....;-)

LG S.

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Also ich muss ganz ehrlich zugeben,ich habe nach der Geburt genauso wie vorher weiter gemacht,ganz normal meinen haushalt,konnte keine fünfe grade sein lassen,sowas kann ich einfach nicht.

Einmal hab ich dafür bezahlen müßen,hab meine 6 jährige tochter hoch gehoben,so 2 wochen danach,ich sach euch,23 kilo sollte man da noch nicht hoch heben,hab danach mit starken schmerzen flach gelegen

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Huhu..

Auch hier: Hör auf deinen körper.

Die erste Woche sollte echt easy sein, dannach nach gefühl.

Ich hatte nur beim 3, kind wirklich 5 tage Wochenbett(das war aber auch ne fiese geburt...)..

beim 1. Kind musste mein Mann einen Tag später wieder los , und der Hund wollte raus...

beim 2. Kind war er zwar daheim, hatte aber oberviel zu tun - also war ich recht allein mit dem 16 Monate alten Kleinkind und dem baby..

beim 3. Kind brauchte ich hilde, da war er dann auch da.

beim 4. Kind gabs NULL Schonung, weil ich am Morgen anch der geburt mit meiner Tochter(da 6) ins KH musste, weil sie ne OP brauchte, dortw ar ich bis spät abends, bis ich sie mitnehmen konnte.
3 tage später war geburtstag vom Großen, 1 tag dannach einschulung...

dazu immer haus, pferd und Hund...und die jeweils größeren kinder...

wenn du dich gut fühlst, mach die basics.

Bei mir ist das:

Küche,
Bad(mit 4 kindern immer dringend..)
saugen,
kochen,
waschen
einkaufen
aufräumen tu ich mit Körben: alle spielis in einen und dann ab ins OG, etc...

so kam ich immer gut klar..

lg

melanie mit den 4 Kurzen(8,6,3,1)

damit

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Ich hatte eine ziemlich komplizierte Geburt. Zum Glück konnten damals meine Großeltern noch relativ gut auf meine Kleine gucken. Oma hat geguckt, Opa hat ab und an den Schnuller gegeben und ich habe mich so oft es ging hingelegt. Wie das beim nächsten Kind wird, weiß ich nicht. Denn mein Opa ist mittlerweile leider gestorben und meine Oma ist auch nicht grad gesund. Vormittags geht die Kleine in die Kita. Das ist schon eine wahnsinnige Entlastung denk ich. Mein Freund hat Früh- und Spätdienst. Kann also immer einen halben Tag helfen. Und das wird er auch müssen. Sei es einkaufen, kochen oder auch mal putzen. Ich würde da an deiner Stelle auch mal mehr Hilfe fordern. Ein Mann kann am Anfang auch mal die Waschmaschine anmachen, durchsaugen oder kaufen gehen! Ich finde das total schlimm. Besonders gräßlich finde ich die Erzählungen meiner ausländischen Bekannte. Da gehen die Frauen oft nach ambulanten Geburten heim und kümmern sich um die anderen Kindern und stehen am nächsten Morgen schon wieder in der Küche! Und die Männer lassen sich bedienen als wär nix gewesen.

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Huhu,

eine Aktion????? Also bei uns ist Nr. 4 im Anmarsch und mit einer Aktion am Tag....da könnnte ich dann nach der Wochenbettzeit 5 Leute einstellen, die mir helfen alles wieder aufzuarbeiten...hab ja momentan schon ca. 10 Maschinen Wäsche in der Woche....wir müssten nach 8Wochen also alle halbnackt rumlaufen :-p

also nach Nr. 3 musste mein Mann nahc 2 Wochen wieder arbeiten und ich hab meine Sachen gemacht wie zuvor....Hilfe hatten wir keine.

nach Nr. 2 hat mein Mann die Zeit genutzt die er daheim war und hat unsere Einfahr gepflastert

Dieses mal wird er wohl 2 Monate Elternzeit nehmen, aber das wird wohl auch so sein, dass ich das Alltägliche regle und er Sachen macht, die schon lange gemacht werden müssen (wie z.b. Streichen...)

Und mein Grosser geht ja auch schon in die Shcule, ich kann ja nicht alles einstellen :-p wäre ja Hausaufgaben-machen schon eine Aktion!


LG BUNNY #hasi mit Maxi (7) Alex (3,5) Kathi (1,5) und Felix 20. SSW

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Hmmm, Schonung? Was ist das?
Ich hatte eine seeeeehr leichte Geburt und war direkt am Tag danach, ach was, in der Minute danach wieder fit. Meinen Beckenboden spüre ich nicht bzw. er schmerzt nicht o.ä.
Mein Mann ist eine Woche nach der Geburt wieder arbeiten gegangen und ich finde das vollkommen i.O. Allerdings werde ich ihn mir nachher noch mal schnappen, weil es mir nämlich so gut geht meint er jetzt, er müsste gar nichts mehr tun - so ja nun nicht mein Freundchen ;-).

Ich halte "eine Aktion am Tag" für unrealistisch, wenn man zwei oder mehr Kinder hat. Ich musste meinen Großen (3 Jahre, 14 kg) auch hin und wieder heben - wenn er sich gestoßen hat oder einfach auf der Straße bockt - was soll ich denn auch sonst tun? Auch muss der Einkauf nun halt mal in den Kühlschrank, der kann doch nicht den halben Tag im Auto vor sich hin tauen. Und auch den Haushalt muss ich wohl oder übel machen, schließlich bekommen wir auch mal Spielbesuch am Nachmittag und außerdem kann ich mein Baby schlecht auf einen ungesaugten Boden legen (natürlich ist eine Decke drunter, aber trotzdem). Zudem bin ich ja die meiste Zeit zuhause und sehe den Dreck...neee, das geht so nicht. Wenn die Lütte denn mal schläft und ich sie ablegen kann (Bauchweh-Kind, ist daher ganz selten), dann putze ich schonmal gründlich.

Aber mir geht es halt auch sehr, sehr gut, die Geburt war kurz und leicht, keine Verletzungen, ich fühle mich ganz normal, wie vor der Geburt (nur dicker ;-)).

Ich finde die Devise: "mach so viel, wie dir gut tut" super. Man sollte auch auf den Körper hören, der meldet sich schon, wenn er nicht mehr kann. Aber "vorsätzlich" auf meinem Hinter sitzen bleiben... neee, ist nicht mein Ding. Ich würde auch meine Eltern hier nicht putzen lassen oder so. Sie nehmen uns hin und wieder den Großen ab, das muss reichen. Aber wenn ich nichts mache, dann langweile ich mich, mir geht es ja blendend.

Rückbildung nehme ich allerdings sehr ernst. Ich gehe zu einem Kurs (sobald ich "darf"), mache jetzt schon hin und wieder die Übungen, die ich noch kenne, werde danach gezielt Beckenbodenübungen in meinen Alltag einbauen. Die Muskulatur dort ist eine "verzeihende Muskulatur", man kann sie immer trainieren und es bringt was. Nur Schonung im Wochenbett und dann kein Training bringt auch nichts!

LG, C.