Kaiserschnitt mit Pda/Vollnarkose

Hallo ich hab mal ne frage zum Thema Kaiserschnitt
ich hab zwar noch etwas Zeit aber ich beschäftige mich halt jetzt schon mit dem Thema
und zwar entbinde ich mein 5. Kind im november und dies würde ich gerne mit kaiserschnitt machen da ich mich danach direkt mitsterilisieren lasse.
nun meine Frage:Muss ich mit Pda oder kann ich auf Wunsch auch mit Vollnarkose entbinden?Da ich eine krumme wirbelsäule habe und bei meinen andren Geburten es immer eine Qual war bis die Pda richtig sass und die Vorstellung das ich alles mitbekomme was um mich herumpassiert ist ziemlich unangenehm.
Hat ausserdem jemand erfahrung mit dem josefinum augsburg in sachen kaiserschnitt

lg kathy

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Hi!
Ich habe mein 1. Kind im Josefinum mit Sectio entbunden und bin dann beim 2. Kind ins ZK gegangen!!

Warum?

Ich habe mich dort von der 1. Minute schlecht aufgehoben gefühlt! Das Team war unfreundlich, unhöflich und immer genervt! Ich wurde nach der Sectio förmlich ins Zimmer eingesperrt und allein gelassen! Sie haben mein Kind die Flasche verweigert, weil sie noch kein Hunger haben konnte! (sie hat sich die Seele aus dem Leib geschrien!!) Die Ansichten dort total veraltet! Keine wirckliche Behandlung stattgefunden! Narbe mit Eiterbildung....keinen hats intressiert! Bin nach dem KH zu meinem FA und der war total geschockt von meinem Wundgebiet!!

Nie wieder!!!

Das ZK sieht von Außen zwar weniger einladend aus, aber auf Station sind sie alle nett und immer für einen da gewesen! Die Behandlung war gut: Akkupunktur und Rückbildung im Zimmer bekommen!! Die Sectio verlief viel entspannter und das Team war nett! Meine Narbe war danach wunderschön....keine Komplikationen oä! Ansichten auf den neusten Stand!

Hatte mehrere Bekannte, die nach dem Josefinum, nie wieder dort entbinden wollten/wollen!

Ich würde eine PDA probieren und wenn es nicht sofort klappt auf Vollnarkose umschwenken!

Den ersten Schrei verpassen? Gleich wissen ob alles ok ist! Es darf dein Partner oä dabei sein! Du kannst bei Komplikationen gefragt werden....kannst mitentscheiden! Kannst gleich dein Kind haben....bewundern!

Nach der Vollnarkose bist du so neben der Spur und kannst nicht sofort dein Glück richtig genießen!! Vollnarkose geht mehr aufs Kind! Das Bindungsgefühl kann etwas länger dauern! Dein Partner oä muss draußen warten!

Man kann sogar noch während der Sectio eine Vollnarkose verlangen, wenn du die Situation dann doch nicht aushalten solltest!

Sprich bei dem Geburtsvorbereitungsgespräch über die Probleme....Gedanken....Wünsche!!

Ana

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Hallo du!

Ich hatte 3 KS - der erste war (ungeplant) mit Vollnarkose, die anderen beiden mit Spinalanästhesie.

Wenn du einen KS bekommst, kannst du natürlich entscheiden, welche Narkoseart du bevorzugst. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die KS mit Spinaler viel, viel schöner waren als der mit Vollnarkose.

Ich war "bei der Geburt dabei", ich habe den ersten Schrei gehört, konnte noch im OP mit unserem Baby kuscheln und hatte dann im Zimmer mein Baby von Anfang an bei mir (meist in meinem Bett).

Bei der Vollnarkose bekommst du nichts mit und bist auch hinterher erstmal außer Gefecht gesetzt. Es dauert eben eine gewisse Zeit, bis das Narkosemittel wieder aus deinem Körper verschwunden ist. Du bist dann zwar wach, aber so schläfrig, dass du evt. den gesamten ersten Lebenstag deines Kindes nur ganz am Rande erlebst oder auch verschläfst - je nach dem, wie dein Körper die Narkose verarbeitet.

Außerdem hatte ich nach der Vollnarkose deutlich mehr Kreislaufprobleme und damit echte Schwierigkeiten, mein Kind selbst zu versorgen.

Das solltest du dir also wirklich gut überlegen...

Du schreibst, dass es bei den vorangegangenen Geburten Probleme beim Setzen der PDA gab aufgrund deines Rückens.
Ein geplanter KS wird nicht mit PDA, sondern mit Spinalanästhesie durchgeführt. Dabei ist die Nadel erheblich dünner und die Nadel verbleibt auch nicht im Rücken (es wird auch in einen anderen Bereich des Wirbelsäule injiziert). Somit ist es für den Anästhesisten deutlich einfacher, die Betäubung erfolgreich durchzuführen.

Bei der ersten Geburt sollte ich auch zunächst eine PDA bekommen. Das hat überhaupt nicht geklappt. Dieses sinnlose Gestocher und diese Schmerzen werde ich nie vergessen. Die Spinale bei den anderen beiden Geburten saß jeweils gleich im allerersten Anlauf und ich habe es noch nicht einmal gemerkt.

Sprich diese Sache auf jeden Fall in der Klinik vorab an. Bei mir war es dann so, dass ich im Vorfeld schon zu den Anästhesisten geschickt wurde. Die haben sich dann meine Wirbelsäule ganz genau angeschaut und meinten daraufhin, dass eine Spinale kein Problem sein sollte (und so war es dann ja auch).

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

LG zwergwilli

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Ich schildere dir das mal von der anderen Seite...

Ich hatte auch zwei Kaiserschnitte, einen Notkaiserschnitt (und damit ohne Wahlmöglichkeit Vollnarkose) und einen geplanten Kaiserschnitt (mit Wahlmöglichkeit).

Obwohl ich total Schiss vor der spinalen Narkose hatte (Vollnarkosen dagegen hatte ich schon einige), entschied ich mich dafür. Alle reden immer von dem tollen Gefühl, den ersten Schrei gehört zu haben und von der schnelleren Bindung zum Kind.

Ich muss dazu sagen, dass mein Mann dank eines echt tollen Chefarztes und Herrn "Zufall" auch beim Notkaiserschnitt dabei sein durfte. Dieser Kaiserschnitt ist mir trotz einer gewissen Dramatik (es ging um das Leben des Kindes) doch in sehr "positiver" Erinnerung. Nach circa 2 Stunden war ich richtig wach und konnte ab da bei meinem Kind sein. Das war eigentlich "ganz schön".

Beim zweiten Mal ging es schon damit los, dass mir der Anästhesist im Vorgespräch erläuterte, er hält von der Spinalnarkose gar nichts. Ein OP ist kein Ponyhof und es ist eben OP-Atmosphäre. Ich (stur wie ich bin) habe mich davon gar nicht beeindrucken lassen und trotz meiner Panik auf die Spinalnarkose gepocht. Und was soll ich sagen:

Er hatte recht!

In den Kreissälen war die Hölle los. So konnte man sich also nicht darum kümmern, dass die vorgeschriebenen 2 Liter Flüssigkeit auch wirklich vor der OP in mich reinliefen. Taten sie auch nicht. Das brachte die OP-Anästhesistin zur Weißglut. Sie versuchte mit ein paar "Monsternadeln" noch etwas in mich reinzubekommen. Nütze alles nichts, mein Kreislauf brach zusammen, was weitere Unruhe in den OP und die Operation brachte. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich über die Folge-OP stritt, beim der ein wichtiges Detail nicht geklärt war.

Ja, ich habe meine Tochter schreien hören. Ja, ich habe sie kurz gesehen.

Danach habe ich sie auch erst circa 2 Stunden später wiedergesehen (okay, es kam noch ein kleiner Feueralarm dazwischen). Und ich persönlich muss sagen: Ich fühlte mich bei all meinen Vollnarkosen danach deutlich fitter als nach dieser Spinalnarkose! Und die Bindung zu meiner Tochter hat die Spinalnarkose (gepaart mit den unschönen Zwischenfällen) eher erschwert. Das fiel mir nach dem Notkaiserschnitt deutlich leichter!

Mein Fazit lautet also: Nie wieder Spinalnarkose!

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ok sowie du das ganze schilderst verstehe ich das so das du eher zu einer vollnarkose tendierst richtig?kann man selbst entscheiden welche narkose für einen richtig erscheint?
denn ich will eben keine spinale oder pda.

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Ja, das kann man!

Wie gesagt, der Anästhesist im Vorgespräch wollte sie mir sogar "verkaufen" (ohne medizinische Indikation).

Du kannst das aber in jedem Fall selbst bestimmen.

"Ich habe Angst vor der PDA/Spinalen und möchte eine Vollnarkose!"

reicht da schon. Es kann zwar sein, dass der Arzt (je nach eigener Meinung) dann nochmal auf den Vorteilen der Spinalen und den Nachteilen der Vollnarkose rumhackt (wie es bei mir ja anders herum der Fall war) - aber DU bestimmst!

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Hallo,
auch ich hatte einen KS mit der gewünschten Vollnarkose.Ich wollte um mich herum nichts mitbekommen.Wollte nicht die ganzen Ärzte,dieses rumgestochere im Rücken,den kalten Kreissaal,das rumgemehre in meinem Bauch und dieses taubsein erleben.Ich fande es ja schon schrecklich das ich mit meinem Bett fast in den Kreissaal geschoben wurde und dann auf diesen komischen kleinen Tisch krabbeln sollte.Neee und dann sollte ich dabei auch noch ne halbe Stunde alles mitbekommen?#schockOh Gott,nee das ging gar nicht.
So habe ich geschlafen,nix mitbekommen und dann eben meinen Sohn erst gesehen.Geschadet hat es uns beiden auch nicht.
Ich würde mich immer wieder für eine Vollnarkose entscheiden.
lg
würmli mit Lenny der morgen schon 15 Wochen wird#verliebt

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war das dein wunsch vollnarkose?hast du das denen dann einfach gesagt?

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wo warst du? wir haben in wob unsere kinder bekommen und das war eine schwere geburt, eine vn zu bekommen ;-)

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Musste selbst im Josefinum per NKS entbinden. War allerdings 2012 bevor der Umbau abgeschloss war. Der OP war soweit okay, vom Kreissaal wirst du nichts sehen. So schnell wie die mich da raus geschmissen und im OP hatten konnte ich gar nicht schauen. Leider ists es dort ja oft überfüllt. So dass man dannach auch nicht im Kreissaal in Ruhe das Kind begrüßen kann, sondern sofort wieder auf die Wochenstation kommt. Ich kann die Wochenstation dort nicht empfehlen. Es gab keinerlei Hilfe, es wurde nur angeboten, die Babys komplett abzugeben. Wobei sich die Schwestern dann auch nicht darum gekümmert haben.. Die haben sie einfach schreien lassen und gegen unseren Wunsch zB mit Nuckel und Falsche ruhig gestellt. Absolutes No Go!
Nicht mal auf die Intensivstation wo mein Baby die ersten Wochen lag wurde ich geschoben um es das erste mal sehen zu können. Kann also nur davon abraten. Null Bonding, Null Hilfe... dort wird man behandelt wie ein Tier, dass beim Schlachter steht. PDA würde ich dort auch keine mehr machen lassen. Der Typ hat 4 Versuche gebraucht und ich habe so sehr geschrien und Schmerzen gehabt, dass ich mir gewünscht habe zu sterben. Der hatte absolut keine Ahnung...

Aber angeblich soll es nach dem Umbau besser geworden sein. Ob es stimmt, kann ich nicht sagen.

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ich hab letztes jahr im neuen gebäude im josefinum entbunden und muss sagen der kreissaal war schön meine hebamme und der arzt waren klasse nur die schwestern waren ziemlich unfreundlich und das einzige was mich in dem neuen gebäude stört ist das man 24 std rooming in hat was ich grad die erste nacht schrecklich fand.
mit pda kann ich dir nur zustimmen ich dachte auch bei meiner letzten entbindung ich muss sterben ich dachte der kommt mit der nadel vorne raus deshalb auch jetzt meine entscheidung kaiserschnitt mit vollnarkose

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Hallo,
ich habe mich beim 1. KS zu einer Spianlen überreden lassen - nie wieder. Details erspare ich mir hier mal.

Beim 2. woltle ich eine VN - wurde erst abgelehnt mit versch BEgründungen: ich brigne so mein Kind auf die Intensivstation, ich kann sterben, diesesMal bekomem ich einen Profi (!), der die spinale legt, sie wollen/machen es nicht, andere Frauen wollen das doch auch nicht etc.

Ich war fix und fertig. Habe dann mit dem Chefarzt der Anästhesie gesprochen - der meinte nur, daß wenn ich sage, ich habe Angst und ja auch schlechte Erfahrungen, dann ist der Fall klar - er macht mir eine wunderschöne VN - die Frauenärzte im KH haben da nichts zu sagen.

Beim OP-Vorgespräch ging es wieder los - große Diskussion mit einer Ärztin der Anästhesie - auf meinen dezenten Hinweis, daß ich das bereits mit dem Chef geklärt habe ;-), kamen wieder zig Einwände. Ich habe dann gefragt, wieviele Frauen udn Kinder denn tatsächlich schon bei ihnen auf dem Tisch geblieben sind - da kam nur "naja, wir kriegen das ja schon hin" und sie fragte, ob ich denn sonst in ein anderes Kh wechseln würde - klar, würde ich. Da war es klar: ich bekam meine VN und es war gut so.

Das Problem neben den erhöhtren Vn-risikne für dich ist, daß die sich beeilen müssen, daß Kind herauszubekommen. Bevor die Narkose bei ihm ankomtm - das Narkosemttel geht nämlich durch die Plazenta durch - aber das war kein Problem bei mir - trotz vorhergehendem KS...

Würden wir ein 3. Kind bekommen, würden wir es wieder so machen. Du bekomsmt trotzdem viel von der OP-Situation mit - das ganze Vorbereiten und da war ich schon an der Grenze und habe geheult udn waar froh, als ich schlafen konnte.

Ich drück dir die Daumen. Keiner muß irgendetwas und außerdem: früher gab es nur KS mit Vollnarkose - und da ist selten was passierte (nie kann man ja bei keiner Geburtsform sagen) - diesem Argument hat auch der Anästhesiechef beigestimmt - früher wurde es nur so gemacht und das ging auch - da blieben nicht reihenweise Kinder und Frauen auf der Strecke. Ach so, ich war nach nichtmal einer Stunde wieder wach - mein Kind leider tatsächlich auf der Kinderstation - aber das hatte nichts mit der Vn zu tun - eher das Gegenteil: er wäre sonst länger im OP bei mir geblieben und man hätte seine schlechten Werte nicht gleich bemerkt.

Man kann viel tun, um auch einen Ks "schön" zu gestalten - ich häte ihn gleich nach dem Aufwachen frisch, wie er aus dem Bauch kam, haben können und mein Mann hatte ihn kurz auf der Brust....da geht viel - man muß nur drauf bestehen ;-)

LG,
Anne

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;-) danke für deinen bericht

ja ich werd es auf alle fälle erkämpfen ;-)
notfalls gehe ich in ein andres KH

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genau - letztlich ist das eine relativ hohe summe, die die an einem ks verdienen - da kann man auch was erwarten.... ;-)

wie gesagt, überleg dir argumente für eine vn - die gibt es nämlich haufenweise und letztlich muß du da liegen - notfalls versuche auch den weg über die anästhesie - berichte mal, wie es war :-)

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Hallo. Ich bin kurz vor der 5 Entbindung. Vorher alle Entbindungen spontan. Ich hab auch nach Kaiserschnitt wegen Steri, b-Streptokokken, Wehenschwäche bei der letzten Geburt und zwischenzeitlich BEL nachgefragt. Es gibt hier bei uns keine Chance auf einen Wunschkaiserschnitt. Mach Dir nicht zuviel Hoffnung darauf.
lg Tanja

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Ich würde mich IMMER wieder für die spinale entscheiden.

Die Vollnarkose bedeutet:

alle Medikamente, die dich betäuben, bekommt auch das Kindchen !!!!!!!!!!!!!!!

Das solltest du im Hinterkopf behalten.
Es ist natürlich schlimm, wenn du so schlechte Erfahrungen machen musstest wegen deiner Wirbelsäule.
Für den Fall aller Fälle drücke ich dir aber gaaaaaaaaaaaaaanz fest alle Daumen !!!

#winke