An alle die mit Symphysenlockerung entbunden haben....

    • (1) 26.06.06 - 20:37

      Hallo Ihr Lieben,

      aufmerksame Leser/innen werden bemerken, dass ich öfters zu diesem Thema gepostet habe, hoffe ihr seid nicht genervt.#hicks

      Mich interessiert diesmal, ob ihr trotz starker Symphysenschmerzen die Geburt abgewartet habt, bis euere Krümel von alleine losgelegt haben oder ob ihr doch vorher eine Einleitung wolltet.

      Liebe Grüße Susanne ET-5

      • hallo,
        also bei mir wurde zwar auch eingeleitet aber nicht wegen meiner symphyse.
        ich finde das sowieso immer ziemlich übertrieben wenn da gleich gesagt wird, da müsse man nen kaiserschnitt machen oder so.
        ich hatte bei meiner ersten SS auch sehr große probleme damit, von den schmerzen ganz zu schweigen...
        aber ich habe das unter der geburt selber überhaupt nciht gemerkt auch keine schmerzen diesbezüglich.
        als meine kleine dann auch geboren war, hatte ich glaube 1-2 tage später damit null probleme mehr. alles war wie weggeblasen.
        jetzt in meiner 2. SS habe ich auch wieder probleme damit, aber diesmal eigentlich nur wenn ich liege... aber ich denke das wird jetzt mit zunehmenden gewicht noch schlimmer werden.
        habe aber jetzt mit einem beckengürtel vorgesorgt, den mach ich jetzt nachts auch ran, denn sosnt komm ich gar nimmer aus dem bett.
        ansonsten mach ich mir aber diesbezüglich und der geburt wegen gar keinen streß.
        ich muss sagen, es hat auch nie ein arzt, hebamme oder sonst wer das als absolut schlimm oder behandlungsbedürftig gehalten.
        lass es auf dich zu kommen, vorhersehen kann es eh keiner und diese symphysenlockerung ist auch nichts außergewöhnliches, das haben echt so ziemlich viele Schwangere. ;-)

        ich wünsch dir schonmal viel glück für die geburt! #liebdrueck

        liebe grüße
        anke, mia-luisa *07.07.04 & boxer ET 02.09.06 31.SSW

        Hallo!

        Ich hab bei beiden Kindern eine Symphysenlockerung bekommen, beim ersten erst in der 32. Woche und damals wusste ich noch nicht ganz genau, was das ist (bzw. hab mir gedacht, das Kind wird jetzt halt schwer gegen Ende, da darf das Becken auch wehtun...), beim zweiten jetzt schon in der 14. SSW. Wobei es jetzt zum Ende zu irgendwie neben anderen Schwierigkeiten total untergeht. Noch vor 2 Monaten hat mich der Symphysenschmerz deutlich mehr belastet. Jetzt denk ich kaum noch dran.

        Ich bin jetzt in der 37. Woche und ich werde warten, bis das Kind sich allein auf den Weg macht. Was, wenn es nach mir geht, auch nach ET sein darf, da ich mich irgendwie noch gar nicht bereit fühle, die Kleine rauszulassen #:-). Bei der Geburt der 1. Tochter hab ich an die Symphyse überhaupt nicht mehr gedacht.

        Nach der 1. Geburt damals hab ich noch Reste von den Symphysenproblemen beim Laufen gespürt, aber die Schmerzen waren deutlich geringer und es dauerte vielleicht noch 2 Wochen, dann verschwanden sie im Zuge der Beckenrückbildung ganz.

        LG
        Steffi + Caroline Johanna (26 Monate) + Josephine Marie (ET 24.7.06)

        Hallo!

        Ich hatte auch bei beiden Kindern starke Probleme mit der Symphyse.
        Mein Großer kam einen Tag nach ET von alleine, noch einen Tag später wäre dann eingeleitet worden, aber nicht wegen der Symphyse, sondern weil er einfach riesig war (59cm, 4150g) und die Ärzte meinten er sei sicher schon übertragen (hat die Hebamme dann auch bestätigt, er hatte null Käseschmiere und schon richtig lange Fingernägel).
        Beim Kleinen war schon früh klar das es einen KS gibt, wegen BEL (besser Schneidersitz), dann hat der kleine Hampelmann sich auch noch mit dem Fuß im Muttermund verkeilt und wurde 3 Wochen vor ET geholt.... eine Entscheidung die wir lange bereut haben! Man hätte mich auch mit Wehenhemmern 14 Tage ins Krankenhaus legen können... aber das ist jetzt nicht das Thema!

        Ich würde nicht früher einleiten lassen, die Symphysenschmerzen waren die letzten Tage nicht schlimmer als vorher, und ich könnte mir vorstellen das Einleiten damit auch keinen großen "Spass" macht!

        Viele Grüße
        Barbara

      • Hallo,

        ich habe mich deswegen nun zu einem KS durchgerungen, bin aber nicht glücklich damit. Es ist nur so, daß mir mehrere Hebis sagten, daß man bei einer Geburt (erst recht mit PDA) nie vorher sagen kann, wann die S. reißt, es passiert einfach und dann habe ich ja richtig die K. am Dampfen...Nee.

        Ich habe tierisch SChiß vor dem KS, aber besser als dann 6 Wochen Bettruhe und da ich bei medizinischen Komplikationen immer "HIER" schreie, gehe ich lieber auf Nr. sicher.

        Liebe Grüße, Sunny + Minibär 32.SSW

        Ach so, mir fällt noch eine Ergänzung ein - es sollte natürlich auch kein besonders großes Kind sein, sonst wäre wirklich ein Kaiserschnitt zu überlegen. Da uns diesmal auch wieder ein kleines Kind prophezeit wurde (die Große war 49 cm und 2930 g, und die Ärzte meinten, Nr. 2 wird auch in der Größenordnung landen), mach ich mir keine Gedanken drum, so ein kleines Kind wird die Symphyse kaum sprengen. #:-)

        LG
        Steffi

        • (7) 27.06.06 - 12:43

          Hmmmmm.... ich habe aber einen ziemlichen Brocken (59cm und 4150g) problemlos entbunden, und es war auch nie von einem KS wegen Symphyse die Rede #kratz!

          • (8) 27.06.06 - 14:33

            Hm, da ist auch jeder Arzt und jede Hebamme einer anderen Meinung. Das sind die Sachen, die ich zu dem Thema immer zu hören gekriegt habe. #kratz

            Wahrscheinlich muss man die Entscheidung selber aus dem Bauch raus treffen - trau ich es mir zu oder nicht? Ich hab natürlich bei Schädellage und einem nicht so großen Kind gar keinen Bock auf Kaiserschnitt #;-). Mir hat auch nie jemand dazu geraten, einen machen zu lassen.

            LG
            Steffi

            • (9) 27.06.06 - 15:22

              Ich wäre ehrlich gesagt auch nie auf die Idee gekommen das das ein Grund für einen KS sein könnte #kratz! Beim zweiten Kind wurde mir zwar dann gesagt das bei einer BEL das Risiko eines Beckenbruchs bestünde, weil das Kind "treten" könnte, also während der Geburt die Beine abstemmen oder so. Aber da er ja eh im Schneidersitz daß war das ja leider eh beschlossene Sache mit dem KS #heul!

              Ich will jetzt nicht böse klingen... aber es ist halt mal wieder ein Grund mehr für geplante KS.... der früher anscheind ja auch kein Problem war... ich denke nicht das Symphysenlockerung eine neuzeitliche Erscheinung ist, oder?

              Viele Grüße und Dir auf jeden Fall alles Gute!
              Barbara

              • (10) 27.06.06 - 18:10

                Danke schön!

                Nee, ich schätze mal, Symphysenlockerungen sind eigentlich nicht mal ein richtiges "Leiden", sondern eine relativ normale Erscheinung bei ner Schwangerschaft (gut, wie normal das noch ist, wenn man es ab der 14. Woche schon hat, sei dahingestellt...). Neu sind die bestimmt nicht. Aber wenn es einen Namen hat, kann man ja den einen oder anderen Kaiserschnitt drauf schieben... Das sehe ich wie du.

                LG
                Steffi

                • Hallo,

                  ich mische mich einfach mal in euere Diskussion ein. Ich möchte auf keinen Fall einen KS geschweige eine Einleitung. Deshalb habe ich auch gefragt, ob ihr trotz großer Schmerzen gewartet habt.

                  LG Susanne ET-4

                  • So hatte ich auch Deinen Beitrag nicht verstanden, das Du KS oder Einleitung willst!!!! Ich wundere mich nur darüber das hier immer öfter eine Symphysenlockerung als Grund für KS genannt wird bzw. immer öfter die Frage kommt ob sie ein Grund ist und man lieber einen machen lassen sollte!
                    Die Symphysenlockerung ist eine Folge der hormonellen Umstellung in der Schwangerschaft... keine Krankheit! Sie ist zwar wirklich übel schmerzhaft, das weiß ich aus doppelter Erfahrung, aber mein FA sagte mir damals das bei guter Schädellage eine Symphysenlockerung kein Hinderniss für eine Spontangeburt ist. Und so habe ich es auch empfunden bei meiner ersten Geburt.

                    Sicher nehmen solche "Beschwerden" heute sehr zu... das liegt aber auch daran das wir nicht mehr so sehr an körperliche Anstrengungen gewöhnt sind, und daher unser Knochen- und Muskelapparat einfach auch auf Belastungen dieser Art schneller und heftiger reagiert. Aber ich finde es schon erschreckend das das jetzt auch wieder zu einem Standard-Grund für KS wird anscheind... wie eben die BEL auch.... da wurde früher ja auch nicht gleich ein KS gemacht!

                    Liebe Grüße
                    Barbara

                    • Hallo Barbara,

                      ich nehme die S.lockerung nicht als Ausrede für einen geplanten KS.

                      Ich habe realistisch Risiken und Nutzen abgewogen und mich dann entschieden. Ich hatte schon mehrere große Unterbauch-OPs und weiß, daß das kein Spaziergang ist und würde auch lieber spontan entbinden.

                      Eine spontane Geburt kann gut gehen, es ist aber das Risiko einer Ruptur nicht von der Hand zu weisen und das kannst auch du mir nicht schön reden. Und was dann?

                      Ich habe die Lockerung seit der 19. SSW und empfinde es durchaus als Krankheit, hormonell oder nicht. Ich habe Schmerzen ohne Ende und gehe deshalb auf dem Zahnfleisch, weil ich seitdem nicht mehr eine Nacht richtig geschlafen habe. Von daher sollte man nicht alles über einen Kamm scheren. Ich denke, es gibt viel banalere Gründe für einen geplanten KS, die man doch eher "verurteilen" sollte, oder?

                      Hoffe, zum Nachdenken angeregt zu haben.
                      Liebe Grüße, Sunny 32.SSW

                      • Habe ich Dich angesprochen??? Nicht das ich wüßte!

                        Und Du mußt MICH sicher nicht zum Nachdenken anregen... bei mir begann die Symphysenlockerung jeweils in der 18SSW, ich konnte mich nachts nicht drehen und wenden, an Schlaf war nicht zu denken, Treppen steigen war eine pure Qual, geschweige denn laufen, sitzen etc.... ich weiß also sehr wohl wovon ich rede! Das Risiko einer Ruptur ist nicht sonderlich hoch... hat man Dir das auch gesagt? Was anderes wäre es wenn ohnehin ein Mißverhältnis vorliegt oder vermutet wird, dann ist das Risiko MIT Lockerung natürlich deutlich größer.

                        Es IST keine Krankheit, sondern eine hormonell bedingte Schwangerschaftserscheinung...das ist de facto einfach so, auch wenn man es als Betroffene natürlich als schlimm empfindet. Aber ich finde es trotzdem erschreckend das es neuerdings als Grund für einen geplanten KS zur Normalität wird... ob DU nun so entschieden hast oder nicht!

                        Sorry... aber das mußte jetzt raus!

                        Barbara

                        Vielleicht magst Du Dir die folgenden Links noch anschauen:

                        http://www.adeba.de/discus2/archive/index.php/t-1716.html

                        http://web.rad.charite.de/index.html;jsessionid=aJmEMuZtyBhc?toppage=article_show&action=open_article&article_oid=7431

                        Besonders im zweiten Link (von der Charite in Berlin) wird darauf hingewiesen das eine Ruptur nur bei einer von 10.000-100.000 Schwangerschaften/Geburten vorkommt.... keine sonderlich hohe Rate, oder?

                        Grüße
                        Barbara

      (16) 27.06.06 - 19:18

      Hallo Susanne,
      ich hab mein zweites Kind auch mit Symphysenlockerung zur Welt gebracht. Während der Geburt hatte ich keine Probleme damit. Er ist gut rausgeflutscht. (Fast schon mit der ersten Presswehe, wenn die Hebamme nicht dagegen geschoben hätte...). Aber danach hatte es mindestens noch zwei Wochen ziemlich weh getan. Ich konnte grad mal 50 Meter gehen ohne mich zwischendurch hinzusetzen. ( Und das ist nicht übertrieben!)
      Ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Und das du dich richtig entscheidest - so wie du (!) dich fühlst.
      Elisa

      (17) 27.06.06 - 20:59

      Hallo Susanne, ich hätte in der 38 woche zur einleitung gehen können, aber da ich das schonmal hatte wollte ich mir das nicht unbedingt nochmal antun.

      Ich habe durchgehalten aber 1 Tag vor Et (nach Absprache mit Doc) einen Wehencoktail getrunken und auch Wehen bekommen und dann mein Baby :-)

      liebe Grüße..Su

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