Geburt & Wochenbett

    • (1) 25.02.17 - 21:06

      Eure Geburtserfahrungen bei Makrosomie

      Hallo,
      mein "kleiner" Bub soll wohl größer/schwerer sein, als üblich. In der 33. SSW wurden 2480g berechnet. "Normal" soll 1900g bis 2000g sein.

      Nun würde ich gerne von den Muttis, die auch schon Babys mit über 4000g geboren haben wissen, ob ihnen zum Kaiserschnitt, oder zur vorzeitigen Einleitung geraten worden ist und wie ihr letztendlich eure Kinder bekommen habt. Habt ihr trotzdem spontan entbunden, mit oder ohne PDA und gab es irgendwelche Komplikationen wegen der Größe?

      Freue mich auf eure Antworten!

      Liebe Grüße

      Renie (SSW. 33+1)

      • Also, meine Kinder kamen mit 4530g und 4180g.

        Mein Großer ist spontan an Et+9 nach drei Tagen Einleitung, mit pda, geboren. Mit Unterstützung einer Beleghebamme, die sehr sicher war das es passt. Die Ärzte haben per Ultraschall das Gewicht "nur" auf 4000g am ET geschätzt. Es war dann doch etwas mehr.

        Ich bin allerdings auch ziemlich groß.

        Die Kleine war sogar bis Et +14 drin. ich habe mich mehrfach gegen eine frühere Einleitung entschieden. Die Ärzte wollten wissen, ob ich es überhaupt spontan versuchen möchte... LOL

        Mit Beleghebamme und anstupsen per Wehencocktail ging es auch spontan. Morgens ging es los, Abends war sie da.

        Letztlich kommt es auf den Kopfumfang an.

        Es gibt auch leichtere Babys mit 38cm Umfang.

        Ich hatte keine Schwangerschaftsdiabetes, es war immer alles normal in der Schwangerschaft.

        Die Ärzte raten mMn schnell zum Kaiserschnitt, weil es mehr Geld bringt, planbar ist und für die Versicherung die Risiken minimiert.

        Letztlich ist ein Kaiserschnitt auch eine op mit Risiken.

        Wenn es nicht anders gegangen wäre, hätte ich natürlich auch dem Kaiserschnitt zugestimmt.

        Mir hat die Begleitung meiner vertrauten hebamme sehr geholfen. Ich konnte mich fallen lassen und entspannen.

        Ich hoffe ich habe dir Mut gemacht auf dein Bauchgefühl zu vertrauen.

        Wenn du nicht gerade Diabetes hattest, oder ganz klein und zierlich bist und dein Partner 2 Meter groß ist, würde ich erstmal abwarten ;)

        • Vielen Dank für deine Antwort!
          Diabetes habe ich nicht. Zucker wurde wegen der Größe, extra zwei mal getestet und war jedesmal unauffällig. Ich habe gelesen, das es auch bei älteren Müttern häufiger vorkommt und ich bin bereits 46 J.

          Meine beiden großen waren damals eher klein, mit 3050g bzw. 3200g. Beide kamen problemlos spontan und ohne PDA noch vor dem ET, da war ich auch noch unter 30 J.

          Es ist beruhigend zu hören, das eine spontane Geburt auch bei über 4000g gut möglich ist.

          Nun bin ich gespannt, was man mir bei der Geburtsplanung in der Klinik zum Wunsch einer Spontangeburt sagt.

          Mit dem erst mal abwarten hast du wohl recht. Vieleicht kommt er ja auch von selbst schon früher, wie meine anderen beiden und ist dann noch nicht sooo groß.

          Liebe Grüße und nochmals Danke!
          Renie (34. SSW.)

      Meine letzten 3 Kinder waren alle groß und schwer (2x 4400 und 4900). Das erste Kind war nur 3700 g schwer. Sie hatten alle einen großen Kopf 37 und 38cm. Ich habe alle nach termin bekommen (10, 14, 8 und 2 tage )ohne Einleitung. Einen zuckertest hab ich nie machen lassen, es war aber immer alles bestens. Die großen Kinder waren allerdings hebammenbetreut und Hausgeburten deswegen hat mir da auch niemand stress gemacht oder mich verunsichert. Von makrosomie hat keiner was gesagt,es gibt halt einfach auch große kinder. Geboren wurden alle normal. Es hat immer lang gedauert bis sie durch mein Becken durch waren und das war durchaus deprimierend wenn stundenlang gar nichts vorwärts ging und man sich da abmüht und die presswehen gefuhlt einfach nichts bringen. Ich bin von daher sehr froh zuhause gewesen zu sein, denn im Krankenhaus hätten sie mich nach ihren Richtlinien nicht so lange machen lassen können ohne wehenmittel, saugGlocke oder doch gleich Kaiserschnitt.

      LG


      • Hallo taumelkaeferli,
        schön zu hören, das es auch bei dir spontan geklappt hat. Das man im Kh schneller "ungeduldig" wird, als bei einer Hausgeburt, kann ich mir gut vorstellen. Das werde ich bei der Geburtsplanung unbedingt ansprechen.

        Vielen Dank für deine Antwort.
        Liebe Grüße
        Renie (34.SSW.)

    Hi Rennie,

    Ich rate dir erstmal abzuwarten. Die Zwerge wachsen ja in Schüben. Mein Kleiner wurde an 29+5 mit 2100g vermessen. Dieses Maß wurde beim Ultraschall zur Geburtsanmeldung am Tag danach bestätigt.

    Zur Welt kam er mit 3580g. Easy. Keine halbe Stunde im Kreißsaal und ohne Geburtsverletzung.

    Eine schöne Geburt Dir!
    LG Aviva

Hallo,

Mein erster Sohn hatte in der 31.ssw 2200g und 42cm und wurde an ET auf 54cm und 3800g geschätzt.

Ich und mein Mann sind normal groß (165 und 182cm)und ich hatte ein komisches Bauchgefühl und solle Angst vor der Geburt! Ich wollte gerne einen KS und wurde zu einer natürlichen Geburt überredet.

Ich bin 7 Tage über ET gegangen, obwohl er immer 1-2 Wochen weiter war. Und er wurde mit 4230g und 55cm geboren.

Ich hatte eine schwierige Geburt mit Komplikationen! 35 Stunden ohne Schmerzmittel (warum auch immer), wehentropf, wehenschwäche am Ende, Dammschnitt und Arzt auf dem Bauch mitgedrückt, weil meine Wehen weg waren.

Vertrau auf dein Bauchgefühl! Lass dich nicht überreden.

Ich bekomme nun meine Tochter und die hatte in der 32.ssw auch 2200g und 41cm - also sehr ähnliche Maße....

Ich werde diesmal auf den KS bestehen! Denn Leon war für mich einfach zu groß!

Ich will dir keine Angst machen, aber es geht leider nicht immer gut. Man muss schon realistisch sein, dass auch mal was schief gehen kann.

Lg costa mit Leon 4,5jahre und Mira im Bauch 34.ssw

Ich habe zwei Kinder , beide spontan nach Einleitung geboren. Der große bei 35+2 wegen hellp mit 2700g und 35cm kopfumfang. PDA, kristellern, dammschnitt inklusive. Die kleine kam nach Einektung auf Wunsch am et mit 4200g, 38cm kopfumfang. Ohne PDA, ganz schnell und komplikationslos.

(10) 27.02.17 - 15:41

Die Ultraschallwerte sind sehr ungenau, also lass dich da nicht verrückt machen.

Unser Baby war 4150g und kam außerklinisch zur Welt. Es gab keine Komplikationen und die Geburt war nicht anders als bei unserem deutlch leichteren erstem Kind.

Der letzte Ultraschall vor der Geburt war in Woche 33, daher wussten wir gar nicht wie schwer das Baby wohl ist.

huhu!

auch bei mir stand nun dreimal makrosomie im mutterpass ;-)

nr. 1 kam an et -1 mit 4260 g auf 54 cm spontan ohne schmerzmittel in der wanne zur welt.

nr. 2 kam an et + 5 mit 4510 g auf 53 cm ebenfalls spontan und ohne schmerzmittel, allerdings an land zur welt.

nr. 3 wurde bei et + 7 ein not-ks, was allerdings nichts mit seiner größe, sondern einer vorzeitigen plazentaablösung, zu tun hatte. er kam dann mit 4120 g auf 53 cm zur welt.

ich würde niemals einen ks wählen. es war für mich, mal von den allgemeinen umständen abgesehen, eine schreckliche erfahrung. ich kann bis heute nicht fassen, dass man mir in jeder schwangerschaft dazu geraten hat nur, weil meine kinder groß und schwer waren. die entbindungen verliefen bei den mädels vollkommen unproblematisch und die plazenta hätte sich bei einem kleineren baby genauso gelöst wie nun bei meinem sohn. bei geburt nr. 1 hatte ich einen dammriss, der mich lange beschäftigte. bei nr. 2 einen dammschnitt, der vollkommen unproblematisch verheilte. nach beiden entbindungen bin ich nach 2 tagen wieder gehüpft wie ein rehlein... nach dem ks ging die erste woche gar nichts #schmoll

nimm die entbindung als einmaliges erlebnis mit.... speck flutscht, sagte mir mal der chefarzt unserer klinik ;-)

ich wünsche dir eine schöne restschwangerschaft und liebe grüße
hopsi + die wilden 3

  • Hi Renie,
    ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen.
    Versuche es auf dem natürlichen Wege wenn es nicht mögich ist wird dann immernoch der KS euer Weg sein.
    Meine Nr. 1+2 kamen mit 3800gr. auf langem und schweren Wege natürlich auf diese Welt.
    Ich hatte zwar einige Geburtsverletzungen war aber trotzdem fit.

    Bei Unserer Kleinsten, 4200gr und 57cm groß (ich bin nur 1,64m und wiege 51 kg) kam es dann nach 15 Stunden Wehenturm leider zum Geburtsstillstand. Ihr Köpfchen wollte bzw. konnte nicht in den Geburtskanal rutschen (wahrscheinlich aufgrund der Größe) und es wurde ein KS.

    Ich war erst so ca. nach 10 Tagen wieder zu gebrauchen und fand es furchtbar sein Kind auf diesem Wege auf die Welt bringen zu müssen.

    Alles Gute, dir

    Lara

(13) 27.02.17 - 23:11

Hallo ihr Lieben,
ich Danke euch allen für eure Erfahrungsberichte.

Ich werde wohl erst mal abwarten, wie sich die Größe bis zum Geburtstermin weiter entwickelt. Zumindest habt ihr mir Mut gemacht, dass man auch ein großes/schweres Baby spontan zur Welt bringen kann. So dass ich mir in der Klinik nichts "aufzwängen" lassen werde. Ich hoffe ja noch immer, dass er auch von selbst ca. 2 Wochen vor dem Termin kommt, wie meine beiden großen.

Liebe Grüße
Renie (34.SSW.)

(14) 03.03.17 - 20:26

Hi,

Keine Angst haben, dass ist die halbe Miete :-)

Du hast schon spontan geboren, eher unwahrscheinlich dass es da zu eng wird.

Mein leichtes Kind kam mit 3200g im KH spontan, ohne Schmerzmittel zur Welt. Ich fands schrecklich! Sehr schmerzhaft.

Meine 4 Kilo Babys sind dann zu Hause geboren, traumhaft, fast schmerzfrei ohne Verletzungen ohne Komplikationen (ich bin 1,58 und wiege knapp 50 kg).

Alles Gute

Mein erster Sohn wurde mit 4520g ohne Probleme spontan geboren, ich hatte einen Pudendusblock und Dammschnitt, aber das ist ja nichts Ungewöhnliches.

Die zwei kleineren Söhne wogen nicht über 4000g, aber auch nur wenig darunter, deshalb erwähne ich sie trotzdem. Sie wurden in einer anderen Klinik geboren, in der man mir sagte, dass ich da den Großen nicht spontan hätte bekommen dürfen, aber jetzt sei es ja kein Problem, das Kind sei ja eher klein und leicht...der zweite wog 3900 und der dritte 3830g;-).
Bei den beiden hatte ich jeweils grünes Fruchtwasser, aber leichte Geburten, einmal mit Pudendusblock und einmal ohne alles, und keine nennenswerten Geburtsverletzungen.

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