Geburt & Wochenbett

    • (1) 12.03.17 - 08:00

      Erfahrung Narkose KS?

      Hallo ihr Lieben,

      Ich bekomme in ca. 4 Wochen meinen KS.

      Nun steht noch die Wahl der Narkose im Raum.

      Ich muss dazu sagen, dass ich nicht sicher bin ob ch mir eine OP bei Bewusstsein vorstellen kann.... irgendwie ist der Gedanke ruhig zu schlafen schöner....ich bin ein Kopfmensch und kann selbst beim Zahnarzt auf dem Stuhl durch drehen, obwohl ich keine Schmerzen habe.... aber schon die Geräusche.... :(
      Ich Steiger mich dann eben auch gerne rein.

      War das legen der spinalen schmerzhaft? Wann kam der Katheder?

      Ich denke eher an die Zeit danach... hattet ihr schmerzen? Wie lange hielt die spinale? Wann seid ihr das erste Mal aufgestanden?

      Mein Mann hat auch etwas Bammel und möchte eigentlich auch nicht mit rein.

      Lg costa

      • Hallo Costa,

        Also ich kann dir nur von mir erzählen. Mein erster KS war unter Vollnarkose. Ich bin dann irgendwann im Kreißsaal aufgewacht. Ist ein kleines KH gewesen. Schön wäre anders gewesen. Ich hatte wahnsinnige Schmerzen und bin überhaupt total neben der Spur gewesen. Nach Startschwierigkeiten meinerseits ist aber alles gut gegangen und ich konnte meinen Sohn sogar stillen. Mein zweiter KS war mit ner spinalen. Es war so schön meine Tochter direkt zu sehen und sie bei mir zu haben.

        Vor 5 Wochen hatte ich den dritten KS. Diesmal konnte ich nicht wirklich wählen, da ich Zwillinge bekommen habe und eine Vollnarkose nur im äußersten Notfall gemacht hat. Auch diesmal war es ein schönes Erlebnis. Beide willkommen zu heißen und direkt in den Arm nehmen zu können. Außerdem kommen die Schmerzen bei einer spinalen langsam zurück. Man wird nicht so überrannt. So habe ich es auf jeden Fall empfunden.

        Und als Tipp: nimm Schmerzmittel! Ich habe bei meiner Tochter nichts nehmen wollen, wegen stillen. Blöde Entscheidung, weiß ich heute. Diesmal habe ich genommen was angeboten bekommen habe und es war viel besser!

        Glg und alles gute wünsch ich dir

        • Vielen Dank....

          Ich habe es mir auch schon so gedacht... :)
          Vielleicht habe ich ja doch den Mut zur spinalen ;)

          Ja den Helden werde ich auch nicht mehr spielen, habe während meiner ersten Geburt auch gar nichts genommen.... total dood von mir!

          Lg

          • Ich habe einen spontanen Kaiserschnitt bekommen. PDA war schon vorhanden. Ich hatte keine Schmerzen beim Legen der PDA. Vollnarkose wäre für mich nicht in Frage gekommen. Ich hatte ein gutes Team aus Hebamme, Ärzten, Anästhesisten,Op-Schwestern und was da sonst noch so rum rennt. Mir wurde während des KS genau erklärt was gerade mit mir gemacht wird. Welcher Schnitt gemacht wird etc. Muss man aber auch der Typ für sein, denke ich. Mein Sohn wurde kurz vom Arzt gecheckt und durfte bis ich zugenäht war auf mir liegen.
            Wann ich den Katheter bekam weiß ich nicht, glaube nach dem zunähen. Die PDA ließ drei Stunden nach der OP nach und ich habe mir Schmerzmittel geben lassen. Hätte sonst auch nicht stillen oder Baby halten können (Familienzimmer). Am nächsten Tag brauchte ich schon gar nichts mehr. Ich konnte da auch schon aufstehen. 3 Tage später war ich schon wieder zu Hause.


      Hatte Kaiserschnitt mit Spinal. Hatte irre Angst davor (wegen der miesen Erfahrungen mit einer Lumbalpunktion Jahre vorher). Aufgrund meiner Angst habe ich mich total verkrampft. Das Team war freundlich und geduldig und hat es trotzdem hingekriegt.
      Katheder wurde erst gelegt, als die Betäubung saß, hab das also gar nicht so mitbekommen. Lief dann alles super. Das Anästhesie-Team hat die ganze Zeit mit mir gesprochen, um sicherzustellen, dass für mich alles in Ordnung ist.

      Die Betäubung ließ circa 3 Stunden nach Verabreichung nach. Hatte keine riesigen Schmerzen, habe aber trotzdem die angebotenen Schmerzmittel genommen. Die gab es im KKH während der gesamten 5 Tage. Zu Hause hab ich sie dann komplett abgesetzt und es ging.
      Aufgestanden bin ich noch am gleichen Abend, da wurde auch der Kathederschlauch gezogen. Am Tag danach konnte ich dann wieder zur Toilette wandern, nach zwei Tagen habe ich es unter die Dusche geschafft.

      Alles Gute für Dich!

      Trau dich mit der Spinalen, ich hatte auch soooo eine große Angst, aber es war nicht schlimm. Man hat die Betäubung gemerkt und die eigentliche Spinale nur als Druck. Und dann hat sie auch schon gewirkt. Der Katheter wurde danach erst gelegt und ich habe das gespürt, aber ich hatte absolut keine Schmerzen dabei.

      Die Spinale hat so 4-5h gewirkt und die Schmerzen kamen dann, da immer nehmen, was man bekommen kann und nicht zu lange warten. Aufgestanden bin ich am nächsten Morgen, das war hart und weil mein Kreislauf weg gesackt ist, haben sie den Laufversuch erst mittags gemacht und ab da wurde der Katheter entfernt und ich musste Laufen. Das wird aber besser bei jedem Mal.

      Hier mal mein Geburtsbericht: http://www.urbia.de/forum/43-geburtsberichte/4866673-extreme-hyperemesis-ks-du-bist-aber-kein-kleines-kind

      Dort habe ich ziemlich genau beschrieben, was ich beim KS gespürt habe.

      Mir hat es geholfen genau zu wissen was passiert und dann bin ich auch relativ ruhig geblieben und ich würde es schade finden, wenn ich das nicht erlebt hätte. Es war eine tolle Erfahrung :)

      Ich wünsche dir alles Liebe :)

      hey, ich hatte beide male einen -ungeplanten- kaiserschnitt (wegen geburtsstillstand) u würde mich ähnlich "verkopft" beschreiben. ich hatte auch vor dem 1. ks noch nie eine op und allein d gedanke, dass da bei vollem bewusstsein an mir rumgeschnippelt werden könnte, der war so surreal, hilfe.. ja, es kam wie gesagt wie es wohl kommen "sollte".. es hieß ks und ich sagte panisch.. dann bitte vollnarkoooose.. die ärzte sahen (läcjelnd) hierfür keinen grund u ich lag mit augen groß wie tennisbälle zitternd und schlotternd (brechend und fiebernd..) auf dem op tisch.. kurzfassung: alles gut, hab keine angst. hab es jetzt 2x durch. beim ersten mal nach pda gabs eine spinale.. hab weder die spinale noch sonstetwas gemerkt, obw. ich panisch geeeenau darauf geachtet hab, ob ich auch nur ein fitzelchen merke.. nein.. sie könnten auch im nebenraum arbeiten.. es fühlt sich genau so an (nämlich nach nichts).. nach wenigen minuten, wird nur an einem geruckelt, d ist der moment, wo das kleine rausgehoben wird. man merkt wirklich nichts. nimm dir diesen moment des ersten schreies.. das erste "sehen".. nimm dir das nicht. es ist toll. ja..das gefühl kam etwa 3 od 4 h später dchon wieder. ich konnte irgendwann mit d zehen wackeln (achso katheter setzen hab ich auch nicht gespürt.. klar).. ja die schmerzen..die hab ich aufgrund guter schmerzmittel als nicht sehr heftig empfunden. hatte 10 uhr den 2. ks und bin abends schon allein zur toilette und duschen (gebückt) gegangen. ein gutes schmerzmittel ist halt wichtig. es wird jeden tag besser und am entlassungstag (tag 5), hab ich das kh ganz normal entspannt verlassen, mit einer normalen schmerztablette am morgen. also nachdem ich vor dem 1. ks diese ängste hatte und sie wirklich unbegründet waren, habe ich (als es bei d 2. geburt ebenfalls wieder hieß "es wird ein ks") dem ganzen recht entspannt (so gut es unter den wehen eben ging ;-) ) entgegen geschaut. alles gute annabella

      Ich lese immer, dass du einen geplanten Kaiserschnitt bekommst. Ich finde es schade, dass man dich nicht ermuntert, es normal zu probieren. Ich hatte eine ganz ganz schlimme erste Geburt und zwei Jahre später kam das zweite Kind. FÄ und Oberärztin im Krankenhaus haben mir aber versichert, dass es beim zweiten Mal ganz bestimmt besser wird und es war so. Völlig ohne Probleme! Bei mir hat man vermerkt, dass man großzügig über eine Sectio entscheiden solle. Aber das war überhaupt nicht nötig.
      Ich bin nämlich auch so ein Schisser und kann mir das gar nicht vorstellen, dass man bei Bewusstsein den Bauch aufgeschnitten bekommt...
      Aber du stehst ja scheinbar voll hinter deiner Entscheidung. Dann wird es für dich auch das Beste sein.

      • Hallo,

        Es versuchen alle mich umzustimmen!
        Aber ICH möchte einen KS!

        Versichern kann einem niemand etwas! Keiner weiß wie es ist.... klar kann es besser werden, aber es kann auch schief gehen! Damit könnte ich nicht leben!

        Die Ausgsngswerte sind wie beim ersten Kind. Es wird wieder groß ( was der Grund für die schwere lange Geburt war). Ich vertrau meinem Bauchgegühl und sehe keinen Nachteil für mein Kind! Im Gegenteil für uns hat der KS nur Vorteile, mit Außnahme der Schmerzen die ich danach haben werde!

        Ich und mein Kind hatten einen sehr sehr schlechten Start! Die ersten 3 Monate waren der Horror für uns!

        Das möchte ich nun besser machen. Und das werden wir!

        Lg

        • Das sollte kein Umstimmen sein. Ich wollte nur sagen, dass die zweiten Geburten (das haben mir durch die Bank alle Ärzte und Hebammen bestätigt) meistens sehr viel unkomplizierter laufen. Ich wollte das auch nicht glauben. Aber die Vorstellung Kaiserschnitt war für mich noch viel schlimmer.

    Hallo costa,
    Ich hatte einen KS unter Vollnarkose. Dieser war jedoch ungewollt. Es ging bei mir leider nicht anders.
    Ich muss echt sagen - eine schöne Geburt ist etwas anderes.
    Bin 2 Stunden nach der Geburt im Aufwachraum aufgewacht und dann legte mir mein Mann unsere Tochter in den Arm. Von der Narkose war ich noch so benebelt, dass ich mich daran gar nicht mehr erinnern kann.
    Würde mir heute noch wünschen, beim ersten Atemzug und dem ersten Schrei meiner Kleinen wach gewesen zu sein. Das sind Momente, für die es sich lohnt die Zähne zusammen zu beißen, auch wenn du Angst vor der Spinale hast. So ein Moment ist unbezahlbar.

    Wünsche dir alles gute und eine schöne Geburt - egal wie du dich letztendlich entscheidest.

    Ich hatte vor knapp vier Monaten einen geplanten Wunsch KS mit Vollnarkose und
    besser hätte es nicht laufen können ! Lass Dich nicht verrückt machen. Ich wollte auf gar keinen Fall eine PDA, weil ich jemanden persönlich kenne, bei dem die PDA gründlich in die Hose ging ( Lähmungserscheinungen). Vor dem Katheter habe ich mich auch etwas gegrault, war aber rückblickend gar nicht tragisch, geschweige denn schmerzhaft.
    Meine Tochter kam um 9.25 Uhr auf die Welt und um 15 Uhr bin ich schon wieder rumgelaufen. Ca. 30 Minuten,nachdem ich aus dem OP draußen war, war ich auch wieder richtig wach und konnte mein putzmunteres Töchterchen kennenlernen. Drei Tage lange habe ich Schmerzmittel genommen, danach nicht mehr. Nach vier Tagen waren wir wieder zu Hause. Nach 2 Wochen war ich schon wieder im Büro, da ich selbständig bin. Klar tut es am Anfang ein bisschen weh und man kann sich halt nur langsam bewegen, aber es verlangt ja auch niemand einen olympiareifen Sprint von Dir.

    Wenn man ein eher rationaler Mensch wie ich ist, braucht man dieses ganzen Brimborium um das Geburtserlebnis nicht. Vermisst habe ich gar nichts, sondern war einfach froh , dass alles so komplikationslos gelaufen ist.

    Ich drück Dir die Daumen !

    LG Puehfueh

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